Tarsaltunnelsyndrom oder tarsale Koalition?

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DrSchwarz
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Beitrag von DrSchwarz » 12.02.09, 09:15

Nein!!!Degeneration bedeutet altersentsprechende Abnutzung.-jeder Mensch altert,-Phlebolithen sind verkalkte Lymphknoten-völlig harmlos.
Akutversorgung aller Erkrankungen des Haltungs.-und Bewegungsapparates ohne terminliche Vormerkung.-Dringlichkeitspraxis.!! Mitarbeit auch bei Docinsider,sowie bei "Qype" und "golocal",beides für Hanau..

baermann-w
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Beitrag von baermann-w » 14.02.09, 15:13

Hm, jetzt habe ich doch vorgestern wieder zwei Spritzen mit Betäbungsmittel in die Stelle 2 - 3 cm über dem Ausenknöchel bekommen. Zum viertenmal.

Diesmal hat der Arzt wohl einen Nerv getroffen, da ich sofort die Nerven auf dem gesamten Fuss bis zum dicken Zeh gesprürt habe. Er meinte "Ne, das war die Sehne". Glaube ich aber nicht so ganz.
Der Zeh war danach auch leicht betäubt.

Nun, zwei Tage später, wenn ich nun leicht an der Einstichstelle kratze, ganz leicht, spüre ich wieder die Nerven auf dem Fuß bis zum Zeh. Ist also sehr empfindlich dort.

Ist das "gefährlich" bzw. wie lange hält so etwas an?

Danke.

DrSchwarz
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Beitrag von DrSchwarz » 14.02.09, 17:30

Nein.!1bis 2 Tage bis das Medikament abgebaut ist.
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rio1
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Tarsaltunneldyndrom

Beitrag von rio1 » 26.02.09, 09:53

Hallo,
ich habe die Beiträge zum Tarsaltunneldyndrom auch interessiert verfolgt. Aus dem Grund heraus, dass auch ich eine Betroffene davon bin. Hatte einen Treppensturz letztes Jahr und leide nun auch unter diesem Syndrom. Es wurde gestern mit entsprechenden neurologischen Untersuchungen wertemäßig bestätigt. Ich habe auch vom Arzt die Indikation zur OP dafür erhalten und lasse diese durchführen. Habe nun auch schon einiges darüber gelesen und weiss, das der Eingriff ansich recht fix geht und für den erfahrenen Arzt keine Besonderheit ist. Allerdings sagte man mir, das ich danach den Fuß ca. 1 Woche schonen sollte. Kein Lauf-/Belastungsverbot! Und ich sollte ruhig die Krücken mitbringen. Hier allerdings lese ich immer wieder unterschiedliche Dinge. Bis hin zur 2wöchigen Ruhigstellung im Gipsverband mit anschließender 2wöchigen Belastungs-/Aufbauphase. Weiss jemand wie der Stand dato ist? Die OP wird ambulant beim Neurologen gemacht.
Gruß
rio1

DrSchwarz
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Beitrag von DrSchwarz » 26.02.09, 11:18

Bis zum Ziehen der Fäden nach 12-14 Tagen würde ich lediglich die übliche Alltagsbelastung empfehlen.Gips,Stockstützen und ähnliche Vorsichtsmaßnahmen sind bei sensiblen Patienten eventuell angebracht.
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Tarsaltunnelsyndrom

Beitrag von rio1 » 26.02.09, 11:48

Danke für diese Antwort.

Eine Frage hätte ich dann allerdings dazu noch:
Ist es richtig, dass u.U. das Syndrom durch den schweren Sturz von der Treppenkante mit Umknicken (es gab mehrere Verletzungen dadurch wie Bänderriss, ein Teilruptur, 2 Zerrungen, Hämatom im Knochen, Kapselaussackungen, Talusfraktur/Talusriss u.a.) sich kurz danach schon entwickeln konnte?

Ich habe nämlich von Beginn an ! diese wahnsinnig reißenden Schmerzen um den Knöchel und das immer wieder zum Ausdruck gebracht.

DrSchwarz
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Beitrag von DrSchwarz » 26.02.09, 17:25

Das ist extrem spekulativ.Hier kann niemand eine seriöse Antort geben.Wichtig ist,daß das Problem erkannt wurde und jetzt behoben wird.Viel Erfolg.!
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Beitrag von baermann-w » 27.02.09, 21:44

1111111111
Zuletzt geändert von baermann-w am 27.02.09, 22:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von baermann-w » 27.02.09, 21:44

Ich habe un auch umfangreiche orthopädissche und seit einigen Tagen sehr umfangreiche neurol. Untersuchungen hinter mir.

Bei mir sind aber offensichtlich beide Nerven, von L5 und S1 kommend, betroffen.

Unabhängig davon sagten mir nun schon mehrere Orthopäden und Neurologen, dass man sich das mit einer Operation des Tarsal sehr gut überlegen soll.

Nicht viele Ärzte können das gut operieren und oftmals sind die Beschwerden nach einer Operation viel viel schlimmer als vorher.

Gut, wenns nicht anders geht, dann gehts nicht. Aber der Leidensdruck sollte schon sehr hoch sein.

Vielleicht wäre auch erst einmal sehr hohes Vitamin B sinnvoll. Es gibt da etwas, was man mir auch empfohlen hatte, dass hat 300 mg Benfotiaminn (Namen darf man ja hier im Forum nicht nennen).

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Tarsaltunnelsyndrom

Beitrag von rio1 » 01.03.09, 20:17

Hallo.

Ja. Ich weiss, das man das nur operieren lassen sollte, wenn andere therapeutische Maßnahmen nichts gebracht haben.

Das ist bei mir der Fall. Mittlerweile ist die Haut um die Strecksehnen auch entzündet und haben sich verklebt.

Ich habe starke Reißschmerzen seit über 7 Monaten im Fuß und will nun endlich Ruhe haben. Mein Neurologe ist auch gleichzeitig ein guter Neurochirurg und bei ihm bin ich in guten Händen.

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Tarsaltunnelsyndrom

Beitrag von rio1 » 01.03.09, 20:21

Hallo.

Ja. Ich weiss, das man das nur operieren lassen sollte, wenn andere therapeutische Maßnahmen nichts gebracht haben.

Das ist bei mir der Fall. Mittlerweile ist die Haut um die Strecksehnen auch entzündet und haben sich verklebt.

Ich habe starke Reißschmerzen seit über 7 Monaten im Fuß und will nun endlich Ruhe haben. Mein Neurologe ist auch gleichzeitig ein guter Neurochirurg und bei ihm bin ich in guten Händen.

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Tarsaltunnelsyndrom

Beitrag von rio1 » 01.03.09, 20:21

Hallo.

Ja. Ich weiss, das man das nur operieren lassen sollte, wenn andere therapeutische Maßnahmen nichts gebracht haben.

Das ist bei mir der Fall. Mittlerweile ist die Haut um die Strecksehnen auch entzündet und haben sich verklebt.

Ich habe starke Reißschmerzen seit über 7 Monaten im Fuß und will nun endlich Ruhe haben. Mein Neurologe ist auch gleichzeitig ein guter Neurochirurg und bei ihm bin ich in guten Händen.

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Beitrag von baermann-w » 01.03.09, 22:09

Viel Erfolg - und berichten Sie einmal wie es weiter gegangen ist.

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Beitrag von baermann-w » 01.03.09, 22:10

Viel Erfolg - und berichten Sie einmal wie es weiter gegangen ist.

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Beitrag von baermann-w » 01.03.09, 22:11

Viel Erfolg - und berichten Sie einmal wie es weiter gegangen ist.

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