Erfahrungen zu OP-Methoden Mikrofrakturierung & Knorpeltransplantation bei Kniearthrose?

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buster65
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Erfahrungen zu OP-Methoden Mikrofrakturierung & Knorpeltransplantation bei Kniearthrose?

Beitrag von buster65 »

Hallo zusammen,

ich bin männlich, 56 Jahre, 180cm, 75kg, sportlich. Hatte nie Übergewicht.

Hier die Auswerung des MRTs des Kniegelenks vom Radiologen in Ärzte-Chinesisch:
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Klinische Angaben:
DS med. Gelenkspalt, Kniegelenkserguss und Überbeugeschmerz. Seit ca. 8 Wochen diffuse Schmerzen im
Kniegelenk rechts, besonders im Beugezustand. Keine Op. Kein Trauma.

MRT Knie rechts nativ vom 24.03.2022:
Fragestellung: Innenmeniskusschaden rechts?
Technik: Cor: PDfs; sag:T1w, PDfs; ax: PDfs. Das Kniegelenk wird einschließlich von Anteilen der distalen Fermurdiaphyse und der
proximalen Tibiadiaphyse dargestellt.

Befund:
Patella Wiberg Typ zwei. Normale femorale Trochlea. Normaler Insall-Salvati Index. Normale TT-TG-Distanz. Der
Gelenkknorpel retropatellar stellt sich normal dar. Gelenkknorpel, trochlear ist in der Tiefe der Trochlea mit
einem Durchmesser von etwas 1517mm bis auf die subchondrale Lamelle ausgedünnt, es zeigt sich fleckiges,
subchondrales Ödemäquivalent. Der Gelenkknorpel femoral ist mit einem Durchmesser von 11 x 15 mm zentral
bis auf die subchondrale Lamelle ausgedünnt, es zeigt sich kleinfleckiges subchondrales Ödemäquivalent. Der
Gelenkknorpel tibial ist zentral gering ausgedünnt. Das Hinterhorn des Meniscus medialis ist horizontal eine
Unterfäche linear PD hyperintens bis in die Pars intermedia irregulär begrenzt. Normaler Meniscus lateralis.
Intakter Kreuz- und Kollateralbandapparat. Normaler weiterer Weichteilmantel.

Berurteilung:
1. Horizontale Innenmeniskushinterhornläsion °III bis in die Pars intermedia.
2. Chondropathie °III-IV fokal (D: 11 x 15 mm) femoral zentral.
3. Chondropathie °IV trochlear zentral.
4. Geringer Kniegelenkerguss.
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In einer orthopädischen Klinik wurden mir im wesentlichen zwei infragekommende OP-Methoden vorgestellt:

1. Mikrofrakturierung:
Dabei verletzt der Arzt den durchbluteten Teil des Knochens absichtlich,
sodass die entfernte Knorpelfläche sich durch nachströmendes Blut
auffüllt. Unter diesem Schorf bildet sich – ähnlich wie bei der
Wundheilung der Haut – ein bindegewebiger Ersatzknorpel.

2. Autologe Knorpeltransplantation:
Der Arzt entnimmt dem Patienten körpereigene Knorpelzellen. Diese werden
im Labor vermehrt und dem Patienten im Rahmen einer Arthroskopie ins
Kniegelenk eingepflanzt.

Hat jemand eigene Erfahrungen oder weiß von Angehörigen wie gut die
Ergebnisse dieser Methoden auf längere Sicht sind?

Jede Information ist mir willkommen!

Besten dank!



Grüße aus dem Rheinland!
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