Schulterimpingement mit Partialruptur - OP oder konservativ?

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margeC
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Schulterimpingement mit Partialruptur - OP oder konservativ?

Beitrag von margeC » 21.10.19, 13:13

Hallo,

Patientin A (55 Jahre, sportlich aktiv) hat seit 6 Monaten immer mal wieder leichte Schmerzen in der rechten (dominanten) Schulter. Nach 3 Monaten geht sie zum Arzt, weil Schonung langfristig nicht hilft. Die Schmerzen treten weiterhin in regelmäßigen Abständen auf. Der Arzt stellt nach Schulterfunktionstests und Ultraschall ein Schulterimpingement fest und verordnet manuelle Therapie. Nach mehreren Wochen MT verschlechtern sich die Schmerzen in der Schulter. Sie sind jetzt dauerhaft und stärker vorhanden. Ein MRT wird durchgeführt, bei dem sich herausstellt, dass der acromiale Abstand nur 5 mm beträgt, außerdem findet sich eine kleine Partialruptur der Supraspinatussehne, gelenknah.

Wie sind die Erfahrungen? OP oder weiterhin konservative Behandlung trotz des partiellen Risses? Dürfen überhaupt noch Übungen gemacht werden, ohne Gefahr zu laufen, dass sich der Riss vergrößert?
Injektionstherapie und Stoßwellen Behandlung hat noch nicht stattgefunden. Würde das bei einem Riss überhaupt etwas bringen?

Viele Grüße

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