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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Elektroschockartige Schmerzen nach HWS-OP
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BeitragVerfasst: 22.10.18, 16:18 
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Registriert: 27.12.05, 18:22
Beiträge: 19
Hallo,
vielleicht weiß jemand was dazu.
Meine OP C5/C6 , Spinalkanalstenose mit zervikaler Myelopathie ist gut verlaufen (Cage). Ich würde normalerweise, jetzt 4 Wochen nach der OP, auch sagen, daß es mir recht gut geht. Ich kann eigentlich fast alles schmerzfrei machen, außer mein Hobby, das Reiten, habe ich jetzt noch weggelassen. Auch meine Muskelschmerzen und dadurch Erschöpfungszustände werden deutlich besser.
(Nur die 2 1/2 Finger an der rechten Hand sind noch gelähmt, schmerzen aber nicht)
Was mir aber Angst macht, und es nimmt eher zu, sind diese Elektroschocks, die ich jetzt immer beim Niesen, Husten und schnellem Gehen habe.
Man kann diese Reflexe ja nicht immer unterdrücken, man ist dem hilflos ausgeliefert und eine 10tel Sekunde oder so wie gelähmt und vollkommen reaktionslos. Das geht dann durch den ganzen Körper, auch in die Beine, kommt aber definitiv von der HWS, so empfinde ich das zumindest.
Ich weiß nicht wie ich das einordnen soll?! Schreitet die Myelopathie jetzt trotz OP bedingungslos voran, oder müssen sich die Nerven jetzt erst erholen und "neu sortieren"?
(Vor der OP hatte ich die Elektroschocks nur, wenn ich beide Arme gleichzeitig nach oben nahm. Das ist jetzt komplett verschwunden)
Termin mit meinem Neurochirurg ist erst wieder Anfang November und obwohl ich ihn für sehr fähig halte, läßt er mich in Bezug auf Informationen etwas "verhungern".
Ich bedanke mich für Antworten/Ratschläge im voraus.
LG, Christine.


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BeitragVerfasst: 23.10.18, 20:04 
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Interessierter

Registriert: 27.12.05, 18:22
Beiträge: 19
:(
Bitte verschieben in Neurochirurgie / Wirbelsäulenchirurgie,
habe das falsche Forum erwischt, sorry.


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BeitragVerfasst: 26.10.18, 10:46 
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Interessierter

Registriert: 02.07.18, 15:37
Beiträge: 12
Hallo Christine,
auch ich bin nur eine Betroffene, Fachleute scheinen hier kaum zu antworten.
Ich denke, Deine Frage kann nur der Neurochirurg beantworten, der die MRT Bilder kennt und weiß, warum er nur den C5/C6 Vorfall operiert hat.
Wenn der C6/C7 auch ordentlich gewesen wäre oder ist, hätte man ihn sicherlich gleich mitoperiert.
Mein laienhafter Menschenverstand würde mir sagen, dass man eine tickende Zeitbombe (C6/C7) nicht unbeachtet lässt, wenn man sowieso operiert.

Ich könnte mir vorstellen, dass es Nervenreizungen sind. Ich habe diese auch ! Seit der OP brennen meine Handaußenseiten, beide. Ich bekam dafür 3 Tage Kortison. Nach 3 Tagen sollte ich zur Kontrolle kommen. Trotz der nicht nachlassenden Symptomatik wollte er versuchsweise auf das Kortison verzichten, um zu sehen, ob auch die Zeit den Nerv beruhigen lässt. Sonst soll ich mich am Montag nochmal melden, seine Aussage war, es gäbe schon einige Medikamente, die das Problem beheben können.

Liebe Grüße Pauline


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BeitragVerfasst: 26.10.18, 21:33 
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Interessierter

Registriert: 27.12.05, 18:22
Beiträge: 19
Hallo Pauline,
sorry, war gestern etwas verpeilt und habe erst später gemerkt, daß ich in deinem Thread was von mir geschrieben habe, anstatt dir zu antworten. :shock:
War heute bei einem Kollegen von meinem Neurochirurgen, da meiner noch in Urlaub ist. Ich hatte einen leichten Panikanfall, da ich beim Wachwerden ca. 04.00 , nur mich leicht geräuspert habe und wieder diesen Stromstoß hatte. So, dann habe ich beschlossen wenigstens tagsüber wieder die IBU800 zu nehmen und siehe da, seit Mittwoch bis heute kein Problem mehr. Das Kontrollröntgen hat gezeigt, daß der Cage genau da ist, wo er sein soll, alles paletti. Nach kurzem Nachdenken hat der Arzt mich bestärkt die IBU weiterhin zu nehmen, zu den Stromstößen hat er sich nicht geäußert.
Er: Das ist so ein leichtes Kribbeln? ich: Nein, es ist so als würde man einen Weidezaun anfassen , es paralysiert ca. eine 10tel Sekunde
Irgendwie glaubt das kaum einer, aber es ist schrecklich und beim Autofahren schon gar nicht schön. Mal sehen, habe jetzt noch einen Termin bei meinem Operateur nächste Woche und mir spontan noch einen mit meinem Orthopäden vereinbart. Irgendjemand muß mir noch was dazu sagen wie es weitergeht mit Reiten oder ob ich das ganz aufgeben muß. Aber da sollte wohl mal ein Blick auf das Röntgenbild geworfen werden, sofern Zeit ist...
Aber wer macht das, vielleicht dann doch mein Hausarzt? Die werden ja oft unterschätzt...
Es tut mir leid, Pauline, ich bin im Moment so mit mir selbst beschäftigt, daß ich gar nicht weiter nach dir gefragt habe. :cry:
Du hast recht, C6/C7 sind bei mir noch nicht so weit, man hofft das noch konservativ in den Griff zu bekommen.
Ich war in einem anderen Forum, und MS war da ein Thema, Kortison ist da wohl das Mittel der Wahl
bei Nervenreizungen.
Naja, würde mich schon interessieren welche Medikamente bei dir das Problem lösen (sollen). Denn auf die Dauer will man mit diesen Schmerzen nicht leben müssen.
Eigentlich ist das Thema MS und Myelopathie auch ganz ähnlich gelagert, was die Schmerzen und Symptome angeht, finde ich zumindest.
Ich würde mich freuen wieder von Dir zu hören, wünsche Dir Alles Gute, und eine schmerzfreie Zeit.
Liebe Grüße, Christine.


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BeitragVerfasst: 27.10.18, 19:14 
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Interessierter

Registriert: 02.07.18, 15:37
Beiträge: 12
Hallo Christine,
diese Empfingungsstörungen nach der OP nerven, ja, das finde ich auch.
Aber, die Ärzte im Krankenhaus sagten zu mir, was sie nach der Operation versprechen können, ist, dass die Schmerzen weg sein werden.
Bei den Nerven kommt es darauf an, wie lange diese vorher schon geschädigt waren.
War dies nur kurz, stehen die Chancen gut, dass sie sich auch wieder regenerieren würden. Aber das braucht etwas Zeit.
Reiten gehört natürlich ganz generell zu den sehr Bandscheiben unverträglichen Sportarten. Ganz am Anfang sagte mein Orthopäde zu mir, ich könnte alles machen, außer zu reiten, wenn ich das machen würde, das sollte ich sein lasssen.
Ich glaube auch, dass Kortison das Mittel der Wahl ist. Der gereizte Nerv schwillt ab. Wie lange das braucht, tja, das weiß ich natürlich auch nicht.
Die 3 Tage bei mir haben es noch nicht gebracht und auch jetzt 3 Tage später, ohne Kortison, hat es sich nicht verbessert.
Ich bin am Montag zum Klammern entfernen bei meinem Orthopäden, meine OP ist ja erst 8 Tage her. Mal sehen, was er diesbezüglich sagt.

Liebe Grüße, Pauline


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