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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Epilepsie und Zahnarzt/Narkose
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 Betreff des Beitrags: Epilepsie und Zahnarzt/Narkose
BeitragVerfasst: 07.02.18, 14:03 
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Registriert: 07.02.18, 12:59
Beiträge: 2
Hallo zusammen,

ich habe seit ca. 1 Jahr Epilepsie und daher bin ich auch in regelmäßiger Behandlung.
Die Symptome und Anfälle entstehen duch Stress, Ängste, Lichterflacken.

Ich muss meine Frage ein wenig erläutern, daher so ein langer Text. SRY
Nun habe ich bald leider eine Zahn OP, ich habe bereits Anzeichen von einem Anfall gemerkt als ich in die Praxis gekommen bin. (Angstpatientin). Da es ein großer Eingriff mit mehreren Sitzungen werden soll, bekomme ich wohl ein Attest von meinem Neurologen damit ich eine Narkose bekommen soll (keine vielen Sitzungen beim Zahnarzt)

Nun war ich bei einem Zahnarzt, dieser nimmt anscheinend dieses Attest nicht an, ich soll für die Narkose 800 Euro zahlen. Die machen es nicht über meine Krankenkassenkarte. Die müssen es doch über die Karte dann machen, wenn ich ein Attest habe das es notwenig ist. Wieso muss ich da die Narkose bezahlen?

Meine Krankenkasse habe ich bereits kontaktiert, die übernehmen natürlich die Kosten wenn der Zahnarzt dies über die Karte abrechnen.
Ich habe bereits von einigen gehört, es gibt wohl Zahnärzte die es dann auch so abrechnen.
Aber, ich kann ja nichts dafür das ich Epilepsie habe, durch mein Attest wird es bestätigt und der Zahnarzt muss es doch so annehmen , ODER?
Ich kann keine 800€ aufbringen.

Danke für Eure Hilfe.

Christina :?: :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Epilepsie und Zahnarzt/Narkose
BeitragVerfasst: 07.02.18, 15:11 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11744
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
"Meine Krankenkasse habe ich bereits kontaktiert, die übernehmen natürlich die Kosten wenn der Zahnarzt dies über die Karte abrechnen"- ja, das muß er und mit dieser Aussage der Krankenkasse sollten Sie ihn konfrontieren. Er darf nicht privat abrechnen bei einer Kassenleistung.
Sie haben ferner- wenn es nicht dringlich ist-
:arrow: sich einen anderen Zahnarzt zu suchen, der in seiner Praxis auch einen Narkosearzt zur Seite hat und natürlich die Narkose als Kassenleistung abrechnet ( läuft dann nicht über den Zahnarzt) oder
:arrow: sich bei der Zahnarztkammer über diese Abrechnung zu beschweren, allerdimgs dürfte dann das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und dem Arzt schwer gestört sein.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Epilepsie und Zahnarzt/Narkose
BeitragVerfasst: 07.02.18, 16:12 
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Registriert: 07.02.18, 12:59
Beiträge: 2
Guten Tag Herr Dr. Fischer,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Das hat mir schon geholfen da ich mir aufeinmal so unsicher war und Angst hatte.
Ich werde mir auf Grund dessen aufjedenfall einen anderen Zahnarzt suchen da auch mein Vertrauen komplett zerstört ist. Ich sollte auch bereits € 100 zur Sicherheit überweisen, dies wird dann von den €800 abgezogen. ... das ist schon ziemlich skurril.

Vielen Dank für die Info.


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 Betreff des Beitrags: Re: Epilepsie und Zahnarzt/Narkose
BeitragVerfasst: 07.02.18, 16:35 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11744
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
achten Sie darauf, dass ein Narkosearzt die Vollnarkose durchführt, sie ist bei Epileptikern nicht so ganz risikoarm.
Ferner würde ich dieses merkwürdige Verhalten der Zahnärztekammer melden, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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