Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Abgrenzung Schizoide PS, Schizotypische PS, Asperger-Syndrom
Aktuelle Zeit: 17.07.18, 06:11

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 03.02.18, 12:42 
Offline
noch neu hier

Registriert: 03.02.18, 12:30
Beiträge: 1
Hallo liebes Forum,

wie ist es zu erklären, dass bei einer im Vorfeld diagnostizierten paranoid halluzinatorische Schizophrenie (damalige Kontaktzeit: 5-10 Minuten, bei ambulantem Psychiater) und nach vier im Anschluss folgenden stationären Aufenthalten(alle unter dem Label F 20.0 in zwei ortsverschiedenen Krankenhäusern), plötzlich eine schizotypische Persönlichkeitsstörung(F 21.0)(selbes Krankenhaus) und nach zwei weiteren Aufenhalten urplötzlich ein Asperger-Syndrom (F 84.5)(Institutsambulanz in einer anderen Region) diagnostiziert werden? Ist es möglich, dass es sich bei dem anfänglichen Störungsbild um eine jugendlich-tollkühne, also verzweifelte Aggravation handelte? Und ist ein grober Behandlungsfehler wahrscheinlich? Es gab unter dem Label F20.0 umfangreiche Medikationsversuche, statt die Diagnose zu überprüfen wurden sofortig NL-Therapie eingeleitet beginnend mit Haloperidol, dann über die ganze Bandbreite typischer Neuroleptika-Medikation(Flupentixol,Fluspirilen,Levomepromazin,Melperon,Pipamperon) lt. Berichten aus der Zeit ohne gewünschten Effekt, dann weiter mit NL zweiter Generation von Amisulprid über Quietapin, Risperidon, Olanzapin bis hin zu Clozapin, Augmentationsversuche Aripiprazol + Clozapin. Alles in sehr hoher Dosis ohne Effekt auf die angeblich? psychotische symptomatik. Unter der letztgenannten Medikation dann schliesslich Arbeitsunfähig geschrieben, es wurde nahegelegt eine WfBm zu besuchen, weigerung, abgleiten in selbstmedikationsversuche bzw. Suchtmittelabusus (THC und Glücksspiel) beides erst durch "Kontakte" ("Hasse Geld??") innerhalb der Psychiatrien erschlossen worden. Begonnenes Studium mit sozialen Ängsten und Konflikten, wieder Abbruch und entgleiten in dysfunktionalem Verhalten, neuer Psychatrieaufenthalt, Besuch eines Abendgymnasiums, Mobbingsituationen begünstigt durch eine Lehrerin, die ihren Beruf vielleicht nicht auch als sozialen Beruf begriffen hat, und erneut Abbruch. Nach neuer Diagnosestellung (F 84.5, Asperger-Autismus) und Neueinstellung auf AD( Sertralin 100mg/d) keine hinreichenden(für psychiatrisch stationäre Behandlung) Beschwerden mehr. Kein Suchtmittelabusus mehr, aber sehr wohl Bestätigung negativer Konditionierungen oder Glaubenssätze aus der Kindheit(Stichwort: Selbstwertproblematik). Wie ist das einzuschätzen? Man sieht eigentlich den negativen Effekt auf die Lebensperspektive, Lebensgestaltung dieser gravierenden Fehleinschätzung? Ist es überhaupt eine Fehleinschätzung oder irre ich mich? Ist so ein Verlauf typisch oder höchst ungewöhnlich und aufjedenfall ein Nachhaken wert? Ein Besuch bei einem Gutachter offenbarte, dass dieser anzweifelt ob überhaupt eine psychische Störung vorliegt.

CT(erstmalig 2009 bei Erstaufenthalt in der Psychiatrie hyperdense Läsionsbefunde, Bericht steht noch aus) und neueres MRT(2018) offenbarten viele Läsionen, darunter " sehr suspekte Läsion an der Medulla Oblongata) und hinterließ Radiologen und Nervenärzte sehr ratlos. Positiv Symptome sind bis heute nicht erkennbar, und man kann es sich auch nicht vorstellen dass ich jemals welche hatte( Aussage des Gutachters und der Ärztin/ Institutsambulanz), wenn dann sehr begrenzt auf den Zeitraum der Erstaufnahme in der Allg. Psychiatrie im Rahmen der Autismus-Störung, obwohl die laut Gutachter auch wieder in Frage steht, durch die Flucht vor der ganzen Thematik und eben den Einschränkungen die im Alltag unter NL-Therape persistierten und florierten, aber unter neuerdings reiner AD Medikation gar nicht mehr vorhanden bzw. stark reduziert sind, ist eine umfangreiche Schuldenproblematik enstanden(Glücksspiel im Internet, vermehrter sozialer Rückzug, Frustration, bis hin zum Suizidversuch). Nach neuer Diagnose Abstinenz in beiden Suchtmittelsachen und weitreichende Stabilisierung, aber die Konsequenzen tragen sich weiter durch das Leben. Dieser Fall wirkt etwas querulatorisch , ich suche aber durchaus Antworten , möchte jedoch nicht meine Umwelt für mein ureigenes Schicksal und selbstverständlich auch eigene Fehlentscheidungen verantwortlich machen möchte. Die Frage bleibt aber, ob ich überhaupt die Chance dazu hatte angesichts dieser Verwicklungen?

Gibt es einen (theoretischen) Zusammenhang zwischen Läsionen am Hirnstamm und eben Wahrnehmungsstörungen die deskriptiv i.S. einer Psychose gewertet werden können? Wenn im CT bei Erstaufenthalt schon Läsionen gefunden wurden, warum wurde das nicht neurologisch abgeklärt und stattdessen Antipsychiotika( unter anderem Clozapin bis 700 mg) gegeben, die ich heute offensichtlich nicht brauche?

Sorry, falls das jetzt sehr komplex und verwirrend anmutet, bin einfach sehr verunsichert.

Danke fürs Lesen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y

Datenschutzrichtlinie
© Deutsches Medizin Forum 1995-2018. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!