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medizin-forum.de • Thema anzeigen - plötzlich Hypermobil / zerstörtes Kollagen durch Botox?
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BeitragVerfasst: 26.01.18, 15:26 
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Registriert: 26.01.18, 14:57
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Hallo,

ich habe ein ziemlich ungewöhnliches Problem, bei welchem mir bisher kein Arzt weiterhelfen konnte.
Schon seit einiger Zeit leide ich unter verschiedenen Körperlichen wie psychischen Symptomen, vor allem Kopfschmerzen und Rückenschmerzen haben mir das Leben stetig zur Hölle gemacht.
Durch einen Kieferchirurgen bin ich 1 1/2 Jahren auf Behandlungsmethode mit Botox aufmerksam gemacht worden. Meine Kaumuskeln waren vergrößert und man versprach mir, dass nicht nur die Schmerzen weggehen, sondern auch der Muskel atrophieren würde. Das ganze bewahrheitete sich auch, nur entwickelte sich eine Arzt Suchtverhalten. Ich wollte meine Muskeln immer schmäler und schmäler kriegen und rannte von Arzt zu Arzt - habe ständig neue Injektionen bekommen und ziemlich viel Geld investiert.
Zu diesem Zeitpunkt war ich magersüchtig und komplett auf meine Optik fixiert. Jedes Gramm musste runter und ich war komplett dem Schönheitswahn verfallen, habe mich kaum mehr aus dem Haus getraut, weil ich mein Gesicht immer noch für zu fett gehalten habe. Ich landete in einer psychosomatischen Klinik (Dezember 2016). Doch selbst danach folgte noch eine Botoxbehandlung in meine Kaumuskeln und mein Körperwahn wurde immer schlimmer.
Ich hatte dann die absurde Idee, mir Botox auch in meine Waden spritzen zu lassen, um auch diese schrumpfen zu lassen.
(mir fällt beim Schreiben dieser Zeilen auf, wie krank das alles eigentlich ist!)
Ich ging zu einem weiteren Schönheitschirurg (tätig in der rekonstruktiven Chirurgie) und erzählte ihm auch von meinem Klinikaufenthalt, meiner damaligen Magersucht und meinem generell sehr labilen psychischen Zustand. Zunächst stand eine Muskeldurchtrennung im Raum, die ich mir (Gott sei Dank) aber als Studentin nicht leisten konnte. Deshalb wichen wir auf Botox aus. Das ganze stelle sich als der größte Fehler meines Lebens heraus. Seit der Injektion (Ende Juni 2017) ist mein Körper so auf den Kopf gestellt. Angefangen mit Problemen beim Laufen, dem Auftreten und generellen Bewegungsabläufen hatte ich auch täglich mit Kreislaufbeschwerden zu kämpfen. Ich war am Ende, körperlich wie psychsisch.
Meinen Sport musste ich vorerst einstellen, ich wurde immer depressiver und konnte kaum mehr wirklich auftreten.
Mir wurde in der Zeit bewusst, in was ich da eigentlich reingeraten war und habe mir wieder therapeutische Unterstützung geholt. Was sich jedoch erst schleichend gezeigt hat, war meine zunehmende Bindegewebsschwäche, die ich zuerst nicht als eine solche wahrgenommen hatte. Auch meine gesamten Muskeln haben sich verändert, da die Funktion der lahmgelegten Muskeln ja übernommen werden mussten, sprich: Ich erkenne mich nicht wieder.
Ich bin auf einmal hypermobil, mein Bindegewebe ist komplett im Eimer ich fühle keinerlei Dehnung bzw. Muskelkater mehr.
Auch mein Schmerzempfinden (Heiß/kalt) hat sich extrem verändert.
Seitdem renne ich von Arzt zu Arzt doch niemand kann mir helfen. Bei einer Rheumatologin hatte man einen erhöhten ANA-Wert festgestellt, jedoch keine rheumatische Erkrankung die mit dem Bindegewebe zutun hat feststellen können. Bei einer Dermatologin war ich auch nochmal, dort hatte man ebenfalls nochmal nach Bindegewebserkrankungen geschaut, wieder einen erhöhten ANA-Wert entdeckt, aber keine weitere Erkrankung feststellen können.
Ein weitere Arzt wollte mir einreden, ich hätte wohl einen Gendefekt (EDS) und wäre wohl schon von Geburt an hypermobil gewesen, hätte es wohlmöglich aber nie gemerkt. Das kann ich aber zu hundertprozentiger Sicherheit ausschließen, ich kenne meinen Körper und weiß, dass dieser Zustand erst seit ca. einem halben Jahr (seit der Behandlung) ist.So einen Gendefekt kann man sich doch nicht etwas erwerben, oder?
Ich weiß, dass der Körper bei dieser Krankheit kein Kollagen herstellt. Wäre es vll möglich, dass meines durch das viele Botox mit lahmgelegt wurde? Wenn ja, muss ich jetzt damit leben oder baut sich das wieder ab?
Hinzuzufügen wäre, dass ich den Sommer in Behandlung bei einem Naturheiler war, der mit Neuraltherapie alle 2 Tage über einen Zeitraum von fast 2 Monaten meinen Körper bearbeitet hat. Möglicherweise hat die Kombination auch etwas in mir ausgelöst?
Ich bin mit meinen Nerven wirklich am Ende und weiß nicht, welcher Arzt mir noch weiterhelfen kann, bzw. ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt, mir zu helfen.
Ein weiterer Klinikaufenthalt steht bevor.
Ich weiß, dass ich selbst Schuld bin, mache mir täglich genügend Vorwürfe und wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen. Es wäre deshalb schön, wenn man nur Anmerkungen macht, die wirklich weiterhelfen oder zumindest einen neuen Denkanstoß geben. Ich danke euch!

Alles Liebe


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BeitragVerfasst: 26.01.18, 17:08 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11878
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
Ihre identischen Beiträge im Forum Dermatologie, Genetik, Rheumatologie habe ich gelöscht. Im aktuellen Forum dürften sie am besten aufgehoben sein.
Vielleicht hat jemand für Sie eine hilfreiche Nachricht, allerdings haben Sie ja bereits andere Fachkollegen konsultiert- leider ohne für Sie brauchbare echte Hilfe.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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