Frage zu Contusio Cerebri

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Rainer1967
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Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Rainer1967 »

Hallo zusammen,

gehören anhaltende Halbseitenstörung links (fast kompletter Ausfall der Sensitivität - Schmerzempfinden), Ausfall der Bauchhautreflexe, Störungen der Schulterbeweglichkeit und Kraftverlust im Arm rechts mit Schmerzen zu typischen späten klinischen Zeichen eines SHT Grad II?

Retrograde Amnesie, einseitige Bewegungsverlangsamung, sehr hoher Puls und SHT Grad I (Polytrauma) wurden durch den Notarzt am Unfallort aufgenommen.

Rückenmarksschädigung wurde später ausgeschlossen, Ursache ein Verkehrsunfall mit seitlichem Frontaufprall ca. 70 km/h.

Muppet
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Muppet »

Hallo,
es gibt sehr wenige typische Zeichen - hängt ja davon ab, wo am Schädel die Verletzung liegt. Wenn Verletzung nur einseitig, sind die Ausfälle auch einseitig (contralateral).
Hohen Puls kommt vermutlich nur durch der Situation.
Gruß
Muppet

Rainer1967
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Rainer1967 »

Hallo Muppet,

vielen Dank für die Antwort.

Also der Anstoß war auf der linken Seite des Fahrzeuges (vorderer Kotflügel) die Seite ist bis zum Motorblock eingedrückt. Es betrifft den Fahrer, das Fahrzeug wurde ca. 7 Meter weit von der Zusammenstoßstelle im rechten Winkel weg geschleudert.
Somit muss der stärkste Anprall links (durch Airbag gemindert) gewesen sein, dann durch die Rotation des Fahrzeuges wahrscheinlich noch am Lenkrad oder linke Türseite.
Der stärkste Anprall war dementsprechend links (Kopf- und Seitenairbag ausgelöst / Lenkrad nicht ausgelöst).
Starke Gurtmarken am Hals links und Bauch - noch ca. 4 bis 6 Wochen sichtbar. Prellmarken ca. 14 cm am äusseren und inneren Knie links, rechts innen - Becken ca. 5 cm trotz Airbag, linker Ellenbogen ebenfalls ca. 5 cm - Kopf keine Prellmarke (Airbag), kurz nach dem Unfall (30 min) Sehstörungen für mehrere Tage, Übelkeit, Schwindel extreme Kopfschmerzen - bei regelrechtem Augenarztbefund. Im Bauchraum ein wenig freie Flüssigkeit. Sauerstoffsättigung im Blut eine Stunde nach dem Unfall bei 63 %, PCO2 bei 39,8 mmHg, PO2 bei 33 mmHg, BEecf bei - 2mmol/L, HC03 bei 23.4 mmol/L, TC02 bei 25 mmol/L, pH 7.378

Vorher mit den oberen Extremitäten und Verdauung keine Probleme. Um eine ungefähre Vorstellung zu haben.

Wäre für eine weitere Antwort dankbar.

Vielen Dank, Rainer

Muppet
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Muppet »

Hallo,
jetzt die 1000€ Frage - was sagte das MRT?
Das Sitzgurt kann durchaus Schaden angerichtet haben - also Schulter/Bauchraum.
Ohne zu wissen genau was am Kopf war (SHT II ist sehr unspezifisch), kann man wenig dazu sagen, besonders wenn es keine kognitiven Defiziten gibt - nur motorische Defiziten gibt es äußerst selten, Sprache ist ja auch zum Teil eine motorische Funktion. Einseitige Lähmung ohne das das Gesicht betroffen wird, kommt selten vom Gehirn.
Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit sind typisch für eine Gehirnerschütterung.
Sind die Defiziten direkt beim Verletzung aufgetreten und dann nach und nach besser geworden?

Wenn Nervenverletzung vermutet wird, ist ein NLG beim Neurologe sinnvoll - gibt Auskunft über den Abschnitt des Nervens, wo einen Schaden besteht.
Gruß
Muppet

Rainer1967
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Rainer1967 »

Ja, das ist wirklich die 1000 € Frage, denn es wurde bisher kein Schädel - MRT gemacht (Unfall war Anfang April), direkt nach dem Unfall so ca. 1 bis 2 Stunden ein CT / CCT ohne Nachweis intrakranielle Traumafolgen, danach keine Aufnahmen mehr.

Die MRT-Aufnahmen der Wirbelsäule waren soweit i.O.

Ja der Notarzt beschreibt, eine einseitige Bewegungsverlangsamung links (leicht vermidert) - bei Telefonat am Nachmittag wird eine leicht lallende Sprache von Bekannten geschildert, aber selber keine Erinnerung an das Telefonat. Am Abend des Unfalles und Tag nach dem Unfall stark geschwollenes Gesicht.

Die Defizite sind direkt nach dem Unfall aufgetreten (Notarzt = SHT I eingeschätzt) bei GCS 15 und dann nach und nach besser geworden - jetzt dominieren ab und zu auftretende krampfartige Kopfschmerzen rechts und links - leichte Gedächtnisstörungen und Aufmerksamskeitsdefizite (geistige Abwesenheit z.B.), die Halbseitenstörung links wurde nach der Absetzung der Schmerz- und Muskelentspannenden Medikamente offenbar. Hat sich in den Monaten etwas gebessert, ist aber immer noch da.

Die Schulter könnte tatsächlich direkt geschädigt worden sein (Lenkrad), da diese im Verlauf schlechter wurde und nunmehr der ganze Arm keine Kraft hat - in der Bewegung eingeschrängt ist. Da wurde auch irgendetwas am Schultergelenk im MRT gefunden gefunden.

Schwer alles zusammen zu tragen, da die Erinnerung an den Unfalltag bis auf kleine Ausnahmen nicht da ist. Angeblich mit Hubschrauber in Klinik, aber keine Ahnung davon.

Ach ja, der erst behandelnde Neurologe hatte die Contusio spinalis und/oder cerebri in Zusammenhang mit einer PTBS in den Raum gestellt. Spinalis wurde durch MRT ausgeschlossen und die Behandlung dort dann abgebrochen - durch BG, sie verstehen?

Rainer1967
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Rainer1967 »

Die Halbseitenstörung wurde auf Grund von fehlenden Schmerzempfinden (Hypopathie) auf der gesamten linken Seite von zwei Neurologen bestätigt - also auch vom D-Arzt.

Muppet
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Muppet »

Hallo,
das Problem ist, ohne Schädel MRT kann man nicht sagen, ob einen Hirnschaden durch Schwellung/Blutung entstanden ist.
Ohnen NLG kann man nicht sagen, ob die Nervenleitgeschwindigkeit gestört ist, und wenn ja wo, zentral oder periphär - man kann sowieso nicht alles im MRT sehen, Nervenfunktion erst recht nicht.

Schulterlähmung ist wohl mechanisch verursacht (also nicht Gehirn).

Bei eine frontallinks Hirnschaden, würden die Defizitien eher die rechte Körperseite betreffen, da die "Kreuzung" erst im Schädelbasis stattfindet (also Richtung Wirbelsäule).
Mit Airbags sind contre-coup Verletzungen (was beid- oder unilaterale Defiziten erklären könnte) sehr selten geworden (das ist wo durch Scherkraft beide Seiten des Gehirns beschädigt wird, sieht man jetzt meist nur noch durch Stürze/Fahrradunfälle oder extrem schweren Autounfälle, Defiziten davon sind oft schwerwiegend).

PTBS könnte auch auf eine funktionellen Störung hindeuten - also psychisch bedingt - d.h. manche Symptome (nicht alle) auch durch psychische Trauma entstanden sind.
Ist häufig nach Verkehrsunfälle, braucht aber einen Profi das auseinander zu zerren (Neuropsychologen sind darauf spezialisiert).
Retrograde Amnesie ist auch recht unspezifisch, da es sowohl organische sowie psychische (Schock) Ursachen haben kann. Amnesie kann auch durch Narkose, Schmerzmittel oder Berühigungsmittel entstehen, die am Unfallort oft verabreicht werden.

Sinnvoll hier wäre:
Nervenleitgeschwindigkeitstest (Neurologe)
Neuropsychologische Untersuchung - Feststellung genau und in welchen Ausmaß kognitive Defiziten bestehen, auch Einschätzung von PTBS. Neuropsychologen sind auf Hirnfunktionsstörungen spezialisiert, sowie die psychische Auswirkungen von Hirnschäden und deren Diagnose. Kann von Neurologe verordnet werden.

Für einen Schädel MRT ist es vermutlich zu spät, da die Chancen hoch sind, dass es unauffällig/nicht aussagekräftig sein wird.

Alles Gute
Muppet

Rainer1967
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Rainer1967 »

Danke für die ausführliche Antwort.

Das es mit dem Schädel MRT vermutlich viel zu spät ist, konnte ich mir fast denken. Vielleicht auch so gesteuert, da Wegeunfall. Aber Gott sei Dank gibt es Unterlagen die den direkten Zusammenhang mit dem Unfall herstellen können.

Der Neurologe, der die erste Diagnose mit Contusio und PTBS aufgestellt hat - ist Neurologe und Diplompsychologe, ich denke auch das er ganz genau wußte wovon er spricht, deshalb vielleicht auch der schnelle Behandlungsabbruch durch die BG und Verlegung des Behandlungsortes. Genau das hat er aber auch bereits bei seiner Diagnose vorausgesagt. Man wird nur mit der Zeit unsicher, da das medizinische Grundwissen nicht da ist.
Aber das nur am Rande.

Im Prinzip bestätigen Sie meine Meinung und die des erst behandelnden Neurologen. Die kinetische Energie ist durch die Art des Unfalls zweimal aufgetreten. Denn das stoßende Fahrzeug hat den anderen PKW zweimal getroffen, es war wohl mehr ein wegschieben - bei entsprechenden Testversuchen habe ich gelesen, das der Airbag nur sehr kurzzeitig hilft (da er sofort nach einigen Bruchteilsekunden die Ventile wieder öffnet) und das Lenkrad stand ungeschützt im Kopfbereich (sehr kleine Person 162 cm und saß sehr nah am Lenkrad).

Sie haben mir im Verständnis der Abfolge sehr weiter geholfen. Vielen lieben Dank und freundliche Grüße, Rainer

Micha80
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Micha80 »

Hallo Rainer,

eventuell wäre ein MRT des Schädels keine schlechte Idee,
möglich das man eine Ursache der Probleme sehen könnte.

Wenn es ein Wege Unfall war müste die BG doch auch weiter zuständig sein.

Alles gute
Micha

Rainer1967
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Rainer1967 »

Danke Micha,

die ist auch weiter zuständig, nuuurrrr die Schulter- und Armprobleme sind angeblich nicht Unfallbedingt. Ein SHT hat nie vorgelegen und dementsprechend wird kein MRT des Schädels gemacht, für die neurologischen Ausfälle wurden keine organischen Ursachen gefunden - wie denn auch, wenn das nicht abgeklärt wurde - eventuell eine PTBS wäre gegeben, obwohl damit die wenigsten Probleme bestehen.

Also geht das genau den Weg, für den die BG´s und deren angeschlossenen Kliniken bekannt sind. Der erste D-Arzt wollte nach 10 Tagen den Krankheitsstand bereits beenden. Dann kam die nächste Ankündigung nach 6 Wochen und der letzte D-Arzt macht wörtlich : nur noch das, was die BG vorher anweist! Da frag ich mich doch so bestimmte Dinge. Ich hab das am Anfang auch so laufen lassen, da es med. Gutachten (neurolog. und orthopädisch) von genau 6 Wochen vor dem Unfall gibt und den Gesundheitszustand vor dem Unfall genau wieder geben.

Es ist ein Grauss, das das alles auf Kosten der Gesundheit geht.

LG Rainer

Muppet
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Muppet »

Hallo Rainer,
privat kostet der Neuropsychologe ca. 70€/Std. mit kompletten Diagnose (privat bezahlt) muss man mit ca. 350€ alles inklusiv rechnen, allerdings sind sie zur 99% auch Verhaltenstherapeuten - d.h. mit PTBS (gehört ja behandelt) bezahlt der BG. Über was genau in die Stunden passiert, haben sie ja keinen Einfluss - als Psychologe macht man ja was man für sinnvoll hält- wie ein Arzt.
Tests beim Neurologen - NLG auch nicht teuer, macht meist der Assistent, Attest danach 27,50€
So haben Sie Gewissheit (und handfeste Unterlagen).
Gruß
Muppet

Micha80
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Micha80 »

Hallo

ein Neuropsychologe ist immer ein Verhaltenstherapeut, das schreibt die Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP) vor.
Mitlerweile wird Ambulante-Neuropsychologie unter gewissen vorraussetzungen auch von der KK übernommen.

Wann wurde denn das MRT der Wirbelsäule gemacht? was kam heraus?
bei fragen rund um Unfälle (BG usw. ) gibt es auch spezielle Internet-Foren zu.

Welche Schulter macht denn die Probleme, die welche auch beim Unfall die Probleme abbekommen hat.

Grüße Micha

Rainer1967
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Rainer1967 »

Nochmal vielen Dank für die Antworten und Tipps,

also Fragen zur BG habe ich nicht - ich bin seit 15 Jahren in der Versicherungsbranche und gesetztliche Unfallversicherung ist einer der Dinge, bei denen ich mich relativ gut auskenne. Die BG behandelt weiter, obwohl behauptet wird, das die Schäden nicht vom Unfall kommen. Naja mal sehen.

Es geht auch nicht um mich, sondern jemanden in meiner Familie.

Micha, das ist das Problem - zum Unfallhergang, insbesondere der Krafteinwirkung im Fahrzeug, kann ich nur Vermutungen anstellen, da jegliche Erinnerung fehlt. Ich kenne die Bilder und die Aussage der Polizei (telefonisch) sowie den Anruf des Notarztes. Dieser berichtete ca. 45 min nach dem Unfall, das die Person wieder ansprechbar ist.
Es wurde sofort hochdosierte Schmerzmittel gegeben (Schmerzscala 6) und Beruhigungsmittel, im Krankenhaus dann sofort muskelentspannende Mittel und Schmerztropf bis zur Entlassung. Als diese dann nachließen, kamen die Schmerzen und Beeinträchtigungen. Aber das ist halt alles nur spekulativ.

Ich kenne den Schaden am Pkw, bei dem Zusammenstoß ist der Motorblock gerissen, die Lenkradsäule wurde verformt u.s.w. Eintauchtiefe trotz Motorblock ca. 40 cm, Schaden ca. 16 T€. Da ich die Materie kenne hätte der Fahrer diesen Zusammenstoß im Bereich der Fahrertür nicht überlebt / also noch Glück im Unglück. Also sehr starke Krafteinwirkung auf ein sehr stabil gebautes Fahrzeug (1er BMW).

Sie haben mir beide echt weiter geholfen, es wurden von allem möglichen MRT-Aufnahmen gemacht - nur nicht vom Schädel. Wirbelsäule war ok. Da aber ein Teil des Kopfes bei der HWS mit aufgezeichnet wurde und meiner Meinung nach eine Schwellung des linken unteren Bereiches des Gehirnes zu erkennen ist, werde ich das einfach mal bei einem Radiologen abklären lassen.

Liebe Grüße, Rainer

Nachtrag: es ist aber z.B. erstaunlich, das es eine Schwerbehinderung mit einem GdB von 50 gibt, unter anderm auf Grund einer mehrjährig bestehenden Polyneuropathie (gutachterlich kurz vor dem Unfall bestätigt) - mit Ausfall der Sehnenreflexe untere Extremitäten - ASR / Ursachen eine Radikulitis an der mittleren BWS und dann nach dem Unfall die pDMS an allen Extremitäten unauffällig sein sollen und auch sonst ein unauffälliger neurologischer Befund erhoben wird? Liegt schriftlich vor. Aber das nur am Rande, mir ging es um den gesundheitlichen Zusammenhang. Sonstige psychische Auffälligkeiten gibt es nicht.

Rainer1967
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Rainer1967 »

Hallo,

mal noch eine ganz einfache Frage, kann die einseitige Störung eventuell auch auf Grund einer Sauerstoffunterversorgung aufgetreten sein, z.B. einer massiven Schwellung der Venen u. Aterien linksseitig (Gurtmarke) am Hals?

Die Sauerstoffzufuhr wurde nach der Einlieferung ins Krankenhaus nicht fortgeführt und danach sanken die Sauerstoffwerte im Blut dramatisch innerhalb von 20-30 min - von 100 bis 98 % auf die im ersten Beitrag genannten.

Dr. A. Flaccus
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Re: Frage zu Contusio Cerebri

Beitrag von Dr. A. Flaccus »

Guten Tag!

Die von Ihnen zitierten Werte stammen wahrscheinlich aus einer venösen Blutgasanalyse, die im Rahmen einer Schnelldiagnostik durchgeführt wurde.

Wenn das so ist, wären die Werte völlig normal.

Bevor man auf dieser Schiene weiter diskutiert, muß also der Ursprung dieser Blutwerte geklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
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