Ein Fall für die Neurochirurgie??

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muffin69
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Ein Fall für die Neurochirurgie??

Beitrag von muffin69 » 23.09.09, 05:17

Hallo,

seit geraumer Zeit hab ich Schmerzen in der Gegend über den Pobacken.
Ab und an - je nach dem wie ich mich bewege - hab ich auch mal kein Gefühl in den Beinen oder knicke einfach ein.
Da ich in letzter Zeit auch noch ein Kibbeln in den Händen und Füssen habe - gott sei Dank nicht immer - bin ich letzte Woche bei meinen Hausarzt gewesen.
Er hat den Verdacht das es sich um ein Problem mit den Bandscheiben oder ein
Spinalkanalstenose handelt.

Eine Überweisung für ein MRT der LWS hab ich bekommen - Termin dafür ist in 13 Tagen.

Wohin sollte ich mich anschließend wenden? Denke der Radiologe wird wohl auch sein Mutmaßungen äußern?

Ist das dann ein Fall für die Neurochirurgie oder Orthopädie?
Gruß muffin

AnnettLoewe
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Beitrag von AnnettLoewe » 23.09.09, 11:44

Das wird wohl davon abhängen, was der Radiologe vorfindet.
Wie soll hier jemand Befunde beurteilen, die noch nicht einmal erhoben worden sind?

Herzliche Grüße,
Annett Löwe

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 23.09.09, 16:59

Hallo,

bevor man hier antwortet, sollte man die Fragestellung genau ansehen
Gruß muffin

Sven
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Beitrag von Sven » 23.09.09, 23:19

Hallo muffin69

Kribbeln uns Ausfallerscheinungen können Zeichen sein die evtl. von der WS kommen. Aber dazu muss man halt die Bilder und die Auswertug vom MRT abwarten.

Was weiter geschieht kann Ihnen dann der Radiologe oder ihr HA sagen. Je nach Befund könnte das ein Termin bein Orthopäden oder Neuro-Chirurgen werden. ( Ich denke eher letzteres )
Aber wie gesagt erst einmal abwarten und dann weiter entscheiden.

Hoffe konnte Ihnen etwas weiterhelfen und würde sehr gerne erfahren wie Ihr weiterer Verlauf ist.
Viele liebe Grüße Sven

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Der obige Beitrag wurde nach bestem Wissen verfasst und ersetzt nicht die Konsultation eines Arztes.

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 24.09.09, 18:46

Hallo,

danke für die Antwort - warte logischerweise auf den Befund beim Radiologen.

Bis zum Termin sind es noch 12 Tage, denke das ich bis dahin etwas kürzer treten und nichts heben werde, was schwerer ist als 5 kg!

Kribbeln ist zwar fast weg, aber die anderen Beschwerden sind weiterhin vorhanden. Hab jetzt auch so ein komisches "Drücken" ums Steißbein rum. Tja wie soll ich das beschreiben???
Wie wenn man einen Pickel hat, der voll Eiter ist.... oder eine Beule von einen Schlag.

Wenn es schlimmer wird, werde ich wohl Montag nochmals beim Radiologen anrufen, vielleicht kann ich ja auch früher kommen... In dieser Praxis bin ich schon öfters gewesen. Als ich Kopfschmerzen hatte (habe Hydrocephalus) konnte ich da bleiben, das CT oder MRT wurde gleich gemacht.

Berichte wie es weiter geht!
Gruß muffin

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 26.09.09, 06:58

Hi,

finde es wird schlimmer... die Haut entlang der Wirbelsäule spannt mehr und mehr und die Beulen werden auch mehr... Habe Probleme den Kopf zu drehen.

Vielleicht kann mir der Notdienst einen Rat geben? Er kennt mich zwar nur von einen Besuch, aber er ist Neurologe.
Gruß muffin

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 06.10.09, 12:34

Hi Sven,

hab heute das MRT gehabt... nicht so prickelnd!

Die entgültige Auswertung steht noch aus. Die Bilder müssen irgendwie noch vergrößert werden.

Das einzige, was mir erst mal gesagt wurde ist:

Zwei Wirbel sind zusammengewachsen - Höhe hab ich jetzt nicht im Kopf, aber sehr weit unten.
Ein Wirbel in der gleichen Gegend ist nach vorne verschoben und dann ist da noch eine große Zyste. Die Bilder sind ja ziemlich klein - dafür sieht die Zyste dazu ziemlich groß aus!


Hoffe die entgültige Auswertung kommt rasch - soll ca 10 Tage dauern. Und dann???
Gruß muffin

Sven
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Beitrag von Sven » 06.10.09, 16:39

Na das ist doch schon mal etwas.

Die zusammengewachsenen Wirbel kann man behandeln... nur die genaue Auswertung sollte man dann erst beachten dann muss entschieden werden.

Wenn nun diese Wirbel operiert werden sollten, kann man im gleichen Atemzug diese Cyste mit entfernen.
Was nun diese Cyste sein kann ist halt fraglich weil es verschiedene Arten gibt.

Gelenks-Cysten oder Cysten die aus der Wurzelumgebung kommen oder eine Cyste die aus dem Dura-Sack entstanden ist.

Alles ist aber nicht tragisch.

Denke es ist erst mal wieder die blöde Warte-Zeit angesagt und abwarten was die Auswertung ergibt. Danach sollten Sie sich evtl. darauf berufen was der Radiologe Ihnen sagt.
Viele liebe Grüße Sven

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muffin69
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Beitrag von muffin69 » 06.10.09, 16:50

Hi,

also beim Radiologen hab ich keine Meinung bekommen - da waren die Ärzte nicht da.

Ich hatte den Termin heute um 5.45.... ähm um diese Zeit überlege ich normalerweise ob ich überhaupt aufstehe... Wahrscheinlich müssen die Geräte ausgelastet sein?!

Aber egal, da war ich dann schon um 6.30 Uhr wieder draussen, hat auch so seine Vorteile!

Die Bilder - ausgedruckt auf Papier - hab meinen Hausarzt vorgelegt. Der sah eben das, was er Zyste genannt hat und einen Wirbel, der nach vorne gerutscht ist.
Das zwei Wirbel - in etwa auf Höhe oberhalb der Pobacken - zusammengewachsen sind, war mir schon ein paar Jahre bekannt. Da ich aber keine Probleme hatte bisher...

In ca 10 Tagen oder vielleicht auch schon früher, wenn ich Glück habe - soll ich eine schriftliche Beurteilung vom Radiologen bekommen.
Gruß muffin

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 08.10.09, 16:45

Hi Sven,

hab jetzt den Befund des Radiologen - schneller als ich dachte! Da steht jetzt nichts von Zyste, oder kann ich diesen Befund nur nicht deuten??

Da steht das:

Kernspintomographie der LWS:

Rechtfertigende Indikation: Verdacht auf lumbale Spinalkanalstenose
Befund:
Keine primäre spinale Enge. Erhaltende Höhe der lumbalen Intervertebralräume.
Die lumbale Bandscheiben sind glatt konturiert ohne Vorwölbung nach dorsal oder intraforaminär. Zum Teil gering deformierende Spondykarthrose in den unteren lumbalen Segmenten. In den mit abgebildeten Segmenten TH10/11 und Th12/L1 Blockwirbelbildung.

Beurteilung:
Spondylarthrose der unteren LWS. Kein Bandscheibenvorfall, keine Spinalkanalstenose.
Blockwirbel TH10/11 und Th 12/L1


Das deckt sich dann ja nicht mit der Meinung meines Hausarztes, aber der hatte ja auch nur die Bilder auf Papier ausgedruckt - und vielleicht auch nicht die Erfahrung mit solchen Bildern??
Was mache ich als nächstes?? Erst mal wieder zum HA, der diesen Befund wohl auch heute oder morgen erhalten wird!

Gruß
muffin
Gruß muffin

Sven
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Beitrag von Sven » 09.10.09, 09:48

Na das sieht doch gut aus.


Rechtfertigende Indikation: Verdacht auf lumbale Spinalkanalstenose


Als Verdachtsdiagnose wurde das KernSpin gemacht.

Keine primäre spinale Enge. Erhaltende Höhe der lumbalen Intervertebralräume.


Es ist keine Enge zu sehen die operationswürdig ist... aber das hat der Arzt bzw. dann der Neuro.Chir. zu entscheiden.

Die Zwischenräume wo die Bandscheiben sitzen sind ok.



Die lumbale Bandscheiben sind glatt konturiert ohne Vorwölbung nach dorsal oder intraforaminär. Zum Teil gering deformierende Spondykarthrose in den unteren lumbalen Segmenten. In den mit abgebildeten Segmenten TH10/11 und Th12/L1 Blockwirbelbildung.


Es wurde kein Bandscheibenvorfall entdeckt. Die Scheiben sin glatt also nicht so geschädigt, dass man es auf den Bildern erkennen kann.

Keine Vorwölbung heißt das kein Vorfall zu erkennen ist.

Spondykarthose:

( Ich nehme mir mal die Freiheit etwas zu kopieren... Wikipedia hilft )

Degenerative Veränderungen der Wirbelsäule können die Wirbelbogengelenke betreffen, man spricht dann von Spondylarthrose (syn. Spondylarthrosis deformans). Wenn auch diese Gelenke, vergleicht man sie mit einem Knie, recht klein sind, können hier alle Vorgänge, die zu einer Arthrose gehören, ebenfalls auftreten. Der Körper reagiert auf die geschädigten Knorpelflächen mit Verbreiterungen der knöchernen Anteile, der unter dem Knorpel gelegene Knochen wird verdichtet, sklerosiert. Die Gelenkkapsel schwillt an, es kommt zur Ergussbildung.
Die aus dem Spinalkanal entspringende Nervenwurzel verläuft in unmittelbarer Nähe des Wirbelbogengelenkes. Der degenerativ verursachte Reizzustand des Gelenkes führt oft zu einer Quetschung oder Irritation der Nervenwurzel, was sich, je nach betroffenem Segment, dann als Lumbalgie, Ischialgie oder cervikobrachiales Syndrom auswirken kann.
Degenerative Veränderungen an Wirbelkörpern (und Intervertebralräumen) werden als Spondylosis deformans (syn. Spondylose) bezeichnet.


( Quelle Wikipedia: Spondylarthrose )



Beurteilung:
Spondylarthrose der unteren LWS. Kein Bandscheibenvorfall, keine Spinalkanalstenose.
Blockwirbel TH10/11 und Th 12/L1


Also eine fast gesunde Wirbelsäule mit keinem Vorfallgeschehen, keine Einengung des Kanales wo die Nerven durchlaufen.

Nur eine kleine Veränderung die weh tun kann ( Blockwirbel ).

Wie es nun weitergehen soll, fragst Du am besten dein Hausartzt oder er überweist Dich zu einem Neuro.Chirg.
Viele liebe Grüße Sven

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Beitrag von muffin69 » 10.10.09, 05:43

Hi,

danke erst mal.

Also so bleiben wie es ist, kann es nicht, nicht im meinen Alter (Jahrgang 1969). Wenn ich ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hätte, wäre es vielleicht anders?

Wenn ich zu lange liege, bekomme ich Schmerzen - bin deshalb auch heute wieder früh aus den Federn gekrochen... zulange sitzten geht aber auch nicht - kann dann schlecht laufen.

Dann eben das Kribbeln in den Füssen und manchmal auch in den Händen. Und wenn ich auf unebenen Gelände gehe, ist auch schlecht.

Vielleicht ist auch mein Job schlecht? Ich hebe oft schwere Lasten, die mehr als 20 kg wiegen, in letzter Zeit hab ich das natürlich gemieden!

Gehe Montag zum meinen HA - wenn Neurochirurgie, dann gehe ich wohl dort hin, wo ich auch bisher war - habe Hydrocephalus und an dieser Uni kennt man mich ja.

Ehe ich aber dort hin gehe, will ich erst mal kommende Woche meinen Geburtstag feiern...
Gruß muffin

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 12.10.09, 09:17

Hallo,

heute morgen war ich bei meinen HA - da ich erst mal eine sanftere Methode, ohne OP probieren will, soll ich erst mal Reha-sport machen.

Vielleicht bekomme ich die Schmerzen mit Stärkung der Muskulatur weg?

Obwohl ich ja eigentlich eine gute Rückenmuskulatur habe...

Vielleicht ist meine Belastung auch zu einseitig?

Auf jeden Fall werde ich erst mal die MRT-Bilder auf CD anfordern, damit ich sie bei mir habe. Bei manchen Ärzten wird so was ja nicht über eine lange Zeit aufgehoben!
Gruß muffin

muffin69
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Beitrag von muffin69 » 07.11.09, 17:46

Hi,

also die Beschwerden sind bisher nicht besser geworden.

Deshalb war ich doch noch mal bei einen Doc, der sich mehr mit dem Betrachten dieser Bilder auskennt.
Der Orthopäde hält nichts von diesen Fitness-Studio. Er ist der Meinung, das ich in eine Reha-Klinik gehöre, damit mir die Übungen gezeigt werden. Außerdem soll ich aus dem Alltagstrott raus. Eine stationäre Behandlung von 4 - 6 Wochen würde er für angemessen halten. Außerdem wurde vorgeschlagen, das ich mich noch in der Neurochirurgie vorstelle.

Habe da kommende Woche einen Termin. Mal sehen was dort die Meinung ist.
Gruß muffin

frank B
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Re: Ein Fall für die Neurochirurgie??

Beitrag von frank B » 17.07.12, 19:57

halo Allerseits.

Ich habe eine Schmerzhafte narbe am Hangeleng bzw ist es warscheindlich eine nerven quetschung am Handgelenk.
Nach dem ich mich mit eienm kugelschreibeer ins Hndgelenk geschtochen habe war nicht her meiner sine.


Das problem ist ich habe das gefühl das meien Arme Geschwollen und schwer sind auserdem schmertzt es auch auf der Elbogen inenseite.

Und vorallem bekomme ich nicht so gut luft also ich kan nicht so gut durch athmen aslo Tifein und aus athmen es fühlt sich so an alst hätte ich starken druch auf der Brust.

So viel Dazu

Auserdem habe ich mich in den Hunterarm Gebissen dabei biss ich auf eine Vene.

Jetzt kann ich das handgelenk nicht so gut bewegen.

Im Algemeinen fühle ich mich schwach, also eienfach nicht so stark wie sonst.

Ich muss dazu sagen die ganze sache ist mitlerweille gut 1 Monat her.

Ich wolte hir mal fragen ob jemand weis was das für bescherden sind bzw. was das genau sein könnte.

Ein wort noch zu der Narbe am handgelenk die Narbe ist schmerzhaft reagiert auch auf
Berührung mit Kribeln.

Vielen Dank für die Antworten

Gruss Frank

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