Überdrainage Shunt Ventil

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wsunter
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Überdrainage Shunt Ventil

Beitrag von wsunter » 16.04.18, 13:56

Hallo,

eine Bekannte von uns ist im Alter von 8 Jahren im Jahr 1999 an einem Astrozytom Grad II operiert worden (rechter Thalamus ; Pinealisregion ; Tegmentum mesencephali ; III Ventrikel), der im Rahmen von Symptomen aufgefallen ist, die bei einem Nervenwasserstau (Hydrocephalus lautete die Diagnose) auftreten.
Der Tumor war teilweise entfernt worden, und es wurde ein Shunt mit einstellbarem Ventil implantiert (Ableitung in die Bauchhöhle).
Die Einstellung des betreffenden Geräts liegt bei 120mm H2O.
Unsere Fragen: was wären die schlimmsten Symptome, die auftreten könnten, wenn sich das Shunt-Ventil auf 200mm H2O verstellen, und somit sehr stark überdrainieren würde*?
Ist der Nervenwasserdruck bei einem gesunden Menschen absolut konstant, oder unterliegt dieser natürlichen Schwankungen?
Kann körperliche Anstrengung die Symptome des erhöhten Nervenwasserdrucks (der durch falsche Shunt-Einstellung verursacht wird) begünstigen?

*der Shunt ist einstellbar und die Druckstufen liegen zwischen 30mmH2O und 200mmH2O (in Zehner-Schritten, also: 30, 40 usw.)

Danke vorab für Antworten!

Muppet
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Re: Überdrainage Shunt Ventil

Beitrag von Muppet » 16.06.18, 22:52

30 wäre eine massive Überdrainage. Der höher der Nummer liegt, der weniger wird abgeleitet.

Entscheiden wird nach Symptome. Überdrainage Symptome treten meist Mittags - früh Vormittags auf. Überdrainage nachts und frühmorgens.

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