12 Jahre HWS Probleme, nun OP?

Moderator: DMF-Team

Antworten
Warrior_of_Light
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 296
Registriert: 28.08.06, 05:54
Wohnort: Nordbayern

12 Jahre HWS Probleme, nun OP?

Beitrag von Warrior_of_Light » 24.02.13, 18:35

Hallo zusammen,

ich habe seit gut 12 Jahren Schmerzen im Schulter-, Nackenbereich (bin 31). Im Juni 2007 konnte ich mich von einer Sekunde auf die andere nicht mehr bewegen, Drehbewegungen im Nacken gingen gar nicht, alles tat höllisch weh. Als dann auch noch ein kribbeln im rechten Arm dazukam musste ich ins MRT und es wurde ein BSV HWK 5/6 diagnostizert. Seitdem ist nichts mehr wie vorher. Ich habe jeden Tag Nackenschmerzen. Seit dem Tag im Juni 2007 wurden bis heute ca. 6 HWS MRT`s gemacht, wo jeweils immer ein BSV entweder bei HWK 4/5 oder HWK 5/6 diagnostiziert wurde.

Bis zum heutigen Tag hat sich vieles verschlimmert: Beschwerdebild:

- migräneartige Kopfschmerzen (vom Schulterblatt bis zur Schläfe / Stirn)
- starke Nackenschmerzen
- Myogelosen in der Schulterblattregion (beidseits) sowie am Haaransatz
- steifer Hals alle 3-4 Wochen (hält dann teilweise auch mehrere Wochen an)
- Oberarmschmerzen (beidseits), schmerzende und teilweise steife Finger morgens und manchmal auch tagsüber
- Kribbeln und Einschlafen der Ring- und kleinen Finger beidseits, mittlerweile betrifft dies auch die anderen Finger
- Schwindel / Übelkeit

Seit 2007 wurde konservativ gemacht:

- Stangerbad
- Tens
- Schlingentisch
- Krankengymnastik (seit 2010 wöchentlich durchgehend)
- Massagen (seit 2010 wöchentlich durchgehend)
- Autogenes Training (2x jährlich für je 10 Wochen)
- Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Fitnessstudio, Schwimmen (seit 2010 wöchentlich durchgehend)
- Diclospritzen, Quaddeln, Triamspritzen (in regelmäßigen Abständen)
- ambulante 3 1/2 wöchige Reha im Januar / Februar 2011

Der Orthopäde meinte nun, da konservativ alles ausgeschöpft wurde wird es auf eine OP hinauslaufen. War dann im KH in der Neurochirurgie, die ein MRT wollten. Dies ist der aktuelle MRT Befund vom 14.02.2013:

Es findet sich eine Steilstellung der HWS und eine normale Kyphosehaltung der oberen mitdargestellten BWS. Regelrechter kraniozervikaler Übergang. In Höhe HWK 5/6 geringe Impression des Duralsacks von rechts ventral bei rechts mediolateraler Retrospondylose mit einem rechts mediolateralen Prolaps.
In Höhe HWK 6/7 mäßiggradige bis deutliche Einengung des linken Neuroforamens durch einen links lateralen, intraforminalen Diskusprolaps. Der übrige Spinalkanal und die übrigen Neuroforamina sind vom kraniozervikalen Übergang bis in Höhe BWK 4/5 noch normal weit. Kein Nachweis einer Myelopathie.

Bei der Untersuchung in der Neurochirurgie wurde beschrieben, dass rechts etwas angedeutet eine Schwäche der Armbeugung besteht sowie bei Faustdruck rechts eine schlechtere Kraftentfaltung. Die Muskeleigenreflexe sind bis auf den etwas abgeschwächten BSR (?) rechts seitengleich auslösbar.

Ich soll lt. Neurochirug selbst entscheiden, ob ich eine OP durchführen lassen möchte. Er sagt, es kann auf jeden Fall gemacht werden, aber er möchte es mir überlassen. Da konservativ alles ausgeschöpft wurde (PRT`s macht er an der HWS nicht), wäre eine OP die letzte Möglichkeit. Hausarzt und Physio sagen nach dem o.g. Befund ich soll es operieren lassen, Termin beim Orthopäden steht am 05.03. noch aus. Was sagt ihr dazu?

Danke Katja

Antworten