BWK 12 Fraktur mit Hinterkantenbeteiligung

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minusch
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BWK 12 Fraktur mit Hinterkantenbeteiligung

Beitrag von minusch » 13.03.11, 12:46

Hallo zusammen!

Am 23.08.2010 ist meine Mutter von unserem Apfelbaum gestürzt.
Es wurde eine "BWK 12 Fraktur mit Hinterkantenbeteiligung Distabile Radiusfraktur rechts" diagnostiziert.

Daher wurde ihre BWK 12 Fraktur mit einem Fixateur intern über BWK 11 auf LW 1 fixiert.
Der Fixateur sollte laut Bericht in etwa 9-max.12 Monaten wieder entfernt werden.
Am rechten Handgelenkt wurde eine Metallplatte eingesetzt.
Nach einer Woche Krankenhausaufenthalt ist sie nach Hause entlassen wurden und bekam ein Korsett verschrieben, dass sie bis Anfang Januar trug und sich schließlich entschloss ihn nicht mehr zu tragen, was auch sehr gut funktionierte. Sie geht nun sehr viel Fuß und fährt auch wieder mit ihrem Mountainbike.

Regelmäßig im 2-3 Monatsabstand werden von ihrem Orthopäde Röntgenaufnahmen gemacht. Nach ihrer letzten Aufnahme Mitte Januar 2011 wurden keine Veränderungen festgestellt.
Diesmal war leider ihr Orthopäde nicht da und die vertretende Orthopädin sagte, dass sie ihr Rehamaßnahmen zum Muskelaufbau verschreiben wolle. Wir bekämen dann von der Krankenkasse bescheid, hörten aber bis jetzt nichts mehr davon.
In 3 Monaten sollten wir dann wieder einen Untersuchungstermin machen, der in den nächsten Wochen auch ansteht.

Allerdings hat sie seit wenigen Wochen Verspannungen im linken Arm (kann diesen auch nicht ohne Schmerzen nach oben bewegen, den rechten Arm dagegen einwandfrei) und manchmal auch im Halswirbelbereich. Woher können diese plötzlichen Beschwerden kommen? Kann dies vielleicht daher kommen, dass ein Nerv am Fixateur vorbeischabt und daher die Bewegung im linken Arm eingeschränkt wird? Ist da vielleicht etwas verrutscht? Sollte sie wieder das Korsett tragen oder kann sie das durch spezielle Übungen in Griff bekommen?

Ich habe hier im Internet schon oft davon gelesen, dass viele nach einer Wirbelsäulenfraktur direkt nach dem Krankenhausaufenthalt zum Muskelwiederaufbau in Reha geschickt wurden.
Bei meiner Mutter wurde davon ja zunächst gar nicht geredet und seit Januar haben wir keinen Bescheid für Rehamaßnahmen von der Krankenkasse erhalten.
So langsam möchte sie auch gerne den Fixateur entfernen lassen. (auch wenn sie etwas Angst vor dem Krankenhausvirus hat)
Wie sieht das aus, ist es notwendig dafür, vor der OP auch auf jeden Fall noch Muskelaufbautraining zu betreiben oder kann man dies auch nach der Entfernung des Fixateurs machen?

Noch eine etwas unwichtigere Frage:
Kann man die Metallplatte bei der OP mitentfernen lassen oder kann man sie beruhigt drin lassen? Sie hat soweit keine Probleme mit ihrem rechten Handgelenk.

Ich hoffe Sie können mir ein paar Tipps geben und wünsche noch einen schönen Sonntag!
Vielen Dank schonmal! =)

Gruß

minusch

Wolf12
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Re: BWK 12 Fraktur mit Hinterkantenbeteiligung

Beitrag von Wolf12 » 29.11.12, 21:36

Ich wurde vor 14 tagen LW1 fraktur mit Hinterkantenbeiligung operiert und hab nun ein Korsett. Alternativ wäre eine OP von vorne gewesen , eine ventale Fusion. Wie alt ist Ihre Mutter und stand das auch zur Dikussion? Gibt es Aussagen zu Chancen und Risiken? Danke für Infos, ich würde mich echt sehr über einen Austausch freuen. wolfgangschnurr@gmail.com

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