Verschiedene Normgrenzen - Diagnose unklar

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genfreakin
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Verschiedene Normgrenzen - Diagnose unklar

Beitrag von genfreakin »

Mir geht momentan eine Frage im Kopf rum, weil ich ein riesiges Problem hatte, das nicht lustig ist.

Ich war 2021 bei einer Gynäkologin und wollte abklären lassen, wieso ich so stark behaart bin. Dabei kam heraus, dass der DHEA-S-Wert viel zu hoch war.
Ich kürze jetzt ab, wir haben später auf das adrenogenitale Syndrom getestet, weil der Wert vom Labor als viel zu hoch eingestuft wurde. Es kam raus, dass ich alles habe. Zwei gesunde Gene und ein Fusionsgen ohne Aktivität. Ja, ich kann es auch nicht ändern, dass ich kein Lehrbuchfall bin.
Es handelt sich nicht um eine Fehldiagnostik, da mein Vater dasselbe Genmuster hat.
Bei einer weiteren Abklärung vor kurzem, in der ich den Wert überprüfen ließ, weil er ja so hoch war, war er immernoch gleich hoch, aber das Labor erkannte ihn als normal an.

Meiner Meinung nach darf es nicht sein, dass ich mal krank und mal gesund bin, wenn wir in einem genormten Deutschland leben, wo jedes DIN A 4 Blatt keinen cm zu kurz sein darf, aber meine Laborwerte sind so ein Wunschkonzert, dass sie einen Gentest rechtfertigen.

Kann mir einer erklären, was die Possen sollen? Wir kommen so zu überhaupt keiner vernünftigen Diagnostik.
genfreakin
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Re: Verschiedene Normgrenzen - Diagnose unklar

Beitrag von genfreakin »

Update für mich selbst:

Verschiedene Messmethoden verursachen unterschiedliche Referenzwerte. Das ist logisch.

Was nicht logisch ist, verschiedene Messmethoden zu verwenden und bei der gleichen Messmethode unterschiedliche Werte zu erhalten.

Man muss sich doch so einigen können, dass nicht gesunde Menschen wie ich plötzlich bei einem Gentest für eine schwere Krankheit landen. Das ist total unvernünftig.
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