Alzheimer-Forschung: wie weit ist sie wirklich?

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manu333
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Alzheimer-Forschung: wie weit ist sie wirklich?

Beitrag von manu333 » 27.09.08, 14:55

Hallo zusammen,
bin ganz neu hier und danke euch bereits jetzt für Antworten.
Ich bin weder Arzt noch Medizinstudent und trotzdem interessiere ich mich stark für das Thema Alzheimer/Demenz. Bei meinem Vater wurde vor knapp einem Jahr eine bereits stark fortgeschrittene Demenz festgestellt. Da auch mütterlicherseits einige Demenzfälle vorgefallen bzw. entdeckt wurden, sorge ich mich langsam darüber, irgendwann selber an dieser vererbbaren Krankheit zu erkranken. :oops:
Heute habe ich einen Artikel gelesen, der von Forschern berichtet, die einen Bluttest entwickelt haben. Mit Hilfe dessen kann mit großer Wahrscheinlichkeit vorausgesagen werden, ob man in der nahen Zukunft an Alzheimer erkranken kann oder eben nicht (Alzheimerrisiko vorhersagen).

Was denken die klugen Köpfe hier? Wie lange wird es noch dauern, bis dieser Test auf den Markt bzw. in jede gute Arztpraxis kommt? Oder gibt es bereits andere Möglichkeiten herauszufinden, ob in Zukunft eine Demenz auftreten könnte?

Vielen Dank für eure Hilfe,
Manu

sesheta
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Re: Alzheimer-Forschung: wie weit ist sie wirklich?

Beitrag von sesheta » 10.03.12, 19:20

erstaunt lese ich, dass sich seit 2008 niemand für dieses thema interessiert :!: :?:
da ich selbst familiär betroffen bin, verfolge ich jede diesbezügliche information. ich habe in einer doku im fernsehen vor ca. 3 monaten gesehen, dass es den entsprechenden test tatsächlich gibt, aber die kosten muss man selbst übernehmen. es ging dabei u.a. darum, dass auch junge menschen von alzheimer betroffen sein können und die wahrscheinlichkeit bei betroffenen direkten vorfahren 50:50 steht. ich möchte deshalb bei mir ebenfalls den test machen lassen, da im positiven fall meine kinder ebenfalls erkranken können, bzw. weitervererben.

Schokomaus
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Re: Alzheimer-Forschung: wie weit ist sie wirklich?

Beitrag von Schokomaus » 12.03.12, 09:04

Ich habe auch einen solchen Fall in der Familie.
Es ist beruhigend zu wissen das man sich testen kann, aber das würde ich nicht wollen.
Derzeit gibt es keine Medikamente die die Krankheit heilen. Es gibt lediglich Medis die einige Symptome lindern.

Wenn ich es jetzt wüsste müsste ich mir Gedanken darüber machen und Angst haben es später an Kinder zu vererben. Jedoch habe ich gehört, dass die Krankheit nicht vererbbar sei. Auch denke ich, das inzwischen immer weiter in der Richtung geforscht wird und es sicherlich bei unseren Kindern ein Mittel geben wird.
Ob ich es letztlich geerbt habe oder nicht wird sich zeigen. Ich denke aber es ist eine Krankheit, die der Betroffene weniger schwer wahrnimmt sondern eher die Angehörigen.

Dennoch sehe ich täglich wie schnell der Verfall Herr wird und bin schon sehr schockiert. Ich informiere mich über aktuelle Studien und unterhalte mich auch mit Ärzten eingehend darüber. Ich habe sogar schon angefangen Visitenkarten von Ärzten in dem Bereich zu sammeln. Für den Fall das es der Angehörigen schlechter geht oder ich entscheiden sollte einen Test machen zu lassen habe ich einen Ansprechpartner.

Weißt du wie teuer ein solcher Test ist?
Wo muss man ihn machen lassen?
Und vor allem: was willst du machen sollte der Test positiv ausfallen? Was änderst du dann an deinem Leben, was erhoffst du dir?

thomas76
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Re: Alzheimer-Forschung: wie weit ist sie wirklich?

Beitrag von thomas76 » 08.09.12, 09:13

Hallo manu333,

ich denke so lange kein wirksames Heilmittel gegen Alzheimer gefunden wurde, ist dieses Thema immer present.

Das aktuellste was ich über den aktuellen Forschungsstand zur Demenz gefunden habe ist folgendes:

http://www.forschung-und-wissen.de/schl ... alzheimer/

Liebe Grüße und dir und deiner Familie alles Gute
Thomas

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