Herzrhythmusstörung

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martin1985
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Herzrhythmusstörung

Beitrag von martin1985 » 29.11.19, 18:54

Guten Abend,

ich bin 35 Jahre alt, männlich, normal gebaut nicht besonders sportlich.
Ich hatte vor circa 4 Monaten Vorhofflimmern und daraufhin eine Ablation mit Verödung am Herzen.
Bis vor 2 Wochen hatte ich soweit keine weiteren Probleme, bis auf Herzrasen im Zusammenhang mit Fieber.
Seit 2 Wochen allerdings plagen mich Herzrhythmusstörung die sich wie folgt äußern. Meist über mehrere Stunden hinweg das selbe Muster, erst niedrige HF (35-45) dann wenn ich mich bewege bzw aufstehe springt sie erst für einoge sekunden auf ca 90-95 und normalisiert sich dann wieder im sinus auf ca 77-83. Das ganze ist nicht durchgängig also schwer zu dokumentieren, zumal ich nur den Herzsensor am Smartphone verwende, der medizinisch ja keinen Halt hat.
Mir ist aufgefallen das es immer in Ruhephasen auftritt. Ich merke das mein Herz rumpelt und langsamer schlägt. Wenn ich im Bett liege normalisiert sich das manchmal von selbst nach ca 30-60 Sekunden. Insgesamt gesehen, also mit den Normalisierungsphasen bleivt es jedoch meist mehrere Stunden.
Ich war schon einige Male in der Notaufnahme und beim Kardiologen. Erstere meinten das es ohne Dokumentation ihrerseits schwierig ist mich einzuweisen (der Rhythmus war während des Aufenthaltes normal). Der Kariologe meinte das nach der Ablation nicht alles verödet sein könnte (95% erwischt 5% nicht). Langzeit Ekg un der Ambulanz zeigte vor 10 Tagen keine Auffälligkeiten da ich da nur im Bett lag und Betablocker bekam. Wie gesagt es normalisiert sich auch von selbst und ist nicht permanent da. Trotzdem macht es mir Sorgen und ich weiss nicht damit umzugehen. Was kann mir passieren wenn ich es zu Hause "aussitze"? Sind die niedrigen Schläge nicht auf Dauer schädlich?

Danke fürs lesen

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