Sepsis, septischer Schock, massive Oedeme

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_Tobe_
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Sepsis, septischer Schock, massive Oedeme

Beitrag von _Tobe_ » 31.01.12, 02:16

Hallo,

meine Mutter (63J) wurde am Freitag gegen Mittag (27.01.) bewusstlos im Bett aufgefunden,
worauf mich der Pflegedienst telefonisch benachrichtigte.
Morgens war sie noch ansprechbar. (Aussage vom Pflegedienst)
Jetzt war der Blutdruck zwar noch normal und sie atmete selbständig, doch die Unterschenkel waren schon "marmoriert"
(Da dachte ich sofort en einen zentralisierten Kreislauf).
Ich bat sie umgehend einen RTW mit Notarzt anzufordern.
Ich teilte dem Notarzt dann mit, das meine Mutter u.a. an einer Niereninsuffizienz leidet,
dafür eine forcierte Diurese bekommt und wohl seit mehreren Tagen viel zu wenig getrunken hatte.
(das sie seit mehreren Tagen kaum getrunken hatte, erfuhr ich auch vom Pflegedienst.)
Ich dachte dabei an einer Bewusstlosigkeit durch eine Exicose.

Sie bekam umgehend eine Infusion und wurde in das nächste Krankenhaus eingeliefert.
Dort stellte sich heraus, das sie eine Sepsis hat.
Kurz darauf entwickelte sie einen septischen Schock.
Sie haben sie in ein künstliches Koma versetzt und wird seitdem künstich beatmet, bekommt Katecholamine
und einen Antibiotika-"Cocktail". Sie war tachycard und unterkühlt.

Samstag 28.01.
Um ca. 5 Uhr erfuhr ich von den Ärzten, das sich die Laborwerte verbessert hätten.
Um ca. 17 Uhr erfuhr ich, das die Antibiotika bisher nicht greifen würden und das sie einen anderen Coktail versuchen würden,
wenn sie bis Sonntag überleben würde.
Die Laborwerte wären stabil, alle Organe würden funktionieren, jedoch bräuchte sie jetzt die 4-fache Dosis an Katecholaminen.
Die Ursache für die Sepsis wäre wohl ein verschleppter Harnwegsinfekt (es kam Eiter raus).
Gegen 18 Uhr hieß es dann, die Temperatur wäre gestiegen (kein Fieber).
Als ich um 23 Uhr anrief hieß es, alles unverändert, Zustand wäre kritisch aber stabil.

Sonntag 29.01.
ca. 11 Uhr wurde mir mitgeteilt, das die Temperatur bei 36,2 °C wäre, der Zustand stabil, die Laborwerte sich weiter verbessert hätten,
aber noch nicht normal wären. Sie würden jetzt auf die Wirkung der neuen Antibiotika warten.
Verabreichung der Katecholamiene unverändert.
Zustand wäre im Vergleich zu Freitag aber deutlich besser.
Gegen 18 Uhr wurde mir mitgeteilt, das die Antibiotika wirken, ansonsten wäre der Zustand unverändert.
Um 23 Uhr fragte ich dann nochmal nach dem Zustand.
Sie sagten Zustand sei stabil, die Antibiotika wirken weiterhin.
Dauerhafte Schäden seien aber noch nicht absehbar.

Montag 30.01. (gestern)
Um 18 Uhr wurde mir mitgeteilt, das der Zustand weiterhin kritisch sei, jedoch weiterhin alles drin wäre (leben/sterben).
Die Organe würden alle immer noch funktionieren, die Sauerstoffsättigung hätte sich vermindert, sei aber noch nicht zu niedrig.
Sie lagert allerdigs vermehrt "Wasser" ein. (sie bekommt ziemlich massiv Oedeme, selbst in den Bindehäuten der Augen).
Die Ärzte haben wohl bisher ca. 20L Infusionen gegeben.
Sie versuchen die Funktion der Organe zu erhalten, was bisher auch noch funktioniert.
Der Arzt hat mir gesagt, das er Patienten erlebt hätte, die sogar noch stärkere Oedembildung hatten und es trotzdem überlebt haben.
Jedoch wärde dies jetzt ein Wettlauf mit der Wirkung der Antibiotika.


Nun kommen meine Fragen...

Meine Mutter bekommt praktisch gesehen erst seit Sonntag einen wirkenden Antibiotika-Cocktail.
Wann kann man mit einer Besserung des Zustandes rechnen?
Ich meine damit, das die eigentliche Entzündung soweit eingedemmt ist, das die "pörösität" der Gefäße rückläufig ist
und sie nicht weiter so massiv "Wasser" einlagert.

Wieviel Tage braucht ein wirksamer Antibiotika-Cocktail um diese Art Entzündung (eitrige Cystitis, vermutl. mit Nierenbeteiligung)
so einzudemmen, das es nicht zu weiterer "Wasser-Einlagerung" kommt?

Können sich die "pörösen" Gefäße später wieder regenerieren?

Wie sind wirklich die Chacen, dies zu überleben, in diesem Stadium in Prozent?
(bitte "Tacheles", soweit möglich)
Ich weiß, das Sie keine persönlich Prognose abgeben dürfen, bzw. auch können.
Diese Frage ist auch eher allgemein zu sehen.

Ich (35J) bin selber Arzthelferin, habe 12 Jahre in der internistischen Praxis meines Vaters (Arzt für Innere Medizin) gearbeitet.
Ich kann meinen Vater leider nicht mehr fragen, da er elendiglich an einem Adeno-Ca des li. Lungenoberlappens
(mit multioculärer ossärer Metastasierung) vor ca. 1,5 Jahren gestorben ist.
Ich habe dadurch, wie Sie sich sicherlich denken können, einiges an Leid (mit)ertragen müssen und bin auch jetzt auf alles gefasst.
Ich vertrage die Wahrheit und kann damit besser umgehen, als das mir falsche Hoffnungen gemacht werden.

Auch als damals mein Vater seine Diagnose bekam, sprach mein Vater mit mir sehr offen über seine Situation, das tat ihm gut und mir auch.
Er sagte mir damals schon, das er ohne Chemo ca. 1/2 Jahr und mit Chemo ca. 1 Jahr zu leben hat und er behielt Recht.
Ich konnte dadurch mit dieser Situation besser umgehen und er konnte dadurch ohne Bedenken mit mir über seine Wünsche und Ängste sprechen,
weil er selber wusste, das ich sehr sachlich mit allem umgehen konnte.
So konnte ich Stück für Stück schon vorher gefühlsmäßig Abschied nehmen, was mir die Trauer über seinen Tod sehr erleichtert hatte
(er ist zuhause gestorben).

Zurück zur aktuellen Situation meiner Mutter.
Für mich sieht ihre Situation mehr als schlecht aus und ich glaube, das die Ärzte zu vorsichtig mit den Äußerungen
mir gegenüber umgehen und dadurch immer wieder "falsche" Hoffnung in mir wecken.

Ich möchte einfach nur wissen, ob es wirklich Chancen gibt, das Jemand in diesem Stadium (Zustand) überleben kann.

Ich schreibe es nochmal ausdrücklich hier hin,
ich weiß das eine persönliche Prognose natürlich nicht möglich ist, aber ich finde auch keine Informationen im Internet,
die mir dieses Stadium erklären, bzw. eine Statistik, die eine ungefähre, prozentuale Prognose solcher Stadien erfasst.

Habe noch etwas vergessen anzugeben...
der zu Anfang erwähnte Pflegedienst kommt zu meiner Mutter, da sie alleine lebt, ein hirnorganisches Anfallsleiden hat und dadurch
(folgender Tiefschlaf und zusätzlich mangelnder Compliance) nicht immer gewährleistet ist, das sie ihre Medikamente pünktlich selbständig einnimmt.
Darüberhinaus hat sie eine Niereninsuffizienz (therapiert mit Torasemid 10mg), trägt wegen Unterschenkeloedemen Kompressionsstrümpfe,
die sie alleine nicht angezogen bekommt. Kreatinin lag unter dieser Therapie immer im Normbereich
Ihr Anfallsleiden ist auch mit Valproinsäure und Topiramat recht gut eingestellt, bekommt nur selten Anfälle.
Aber durch ihre mangelnde Compliance ist es unumgänglich, das ein Pflegedienst dafür sorgt, das sie ihre Medikamente pünktlich einnimmt.
Die üblichen Laborwerte (gr. BB, Leber, Niere, Fettstoffwechsel, etc.) wurden zufällig Mitte Januar kontolliert und lagen
(Aussage vom Arzt) alle im Normbereich.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar und hoffe, das Sie mir vielleicht ein Teil meiner Fragen beantworten können und dürfen.
Ich hoffe, das ich jetzt nicht gegen eine Regel in diesem Forum verstoßen habe.


L.G. Tobe
Ps. ich entschuldige mich für die Länge meines Beitrags, aber ich wollte es so genau wie möglich beschreiben.

Dr. A. Flaccus
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Re: Sepsis, septischer Schock, massive Oedeme

Beitrag von Dr. A. Flaccus » 31.01.12, 17:03

Guten Tag,

um Ihre Fragen beantworten zu können, müßte man mehr über die Vorgeschichte wissen.

Warum braucht ein 63jähriger Mensch einen Pflegedienst?
Was genau meinen Sie mit "hinrnorganischem Anfallsleiden"?
Gab es davor einen Schlaganfall o.ä.?

Welche Medikamente wurden regelmäßig eingenommen?
Sind das nur die von Ihnen erwähnten oder gibt es da noch mehr?

Wie war der Allgemeinzustand vor der akuten Erkrankung?
Alleine Anziehen ging nicht.
Aber was ging noch?
Besteht z.B. Übergewicht?
Was war mit Einkaufen, Treppensteigen, Spazierengehen etc.?

Möglicherweise kann man nach der Beantwortung dieserr Fragen etwas mehr über eine weitere Einschätzung sagen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
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_Tobe_
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Re: Sepsis, septischer Schock, massive Oedeme

Beitrag von _Tobe_ » 01.02.12, 00:24

Sehr geehrter Herr Dr. Flaccus,

vielen Dank für Ihre schnelle Reaktion auf meinen Beitrag.
Natürlich haben Sie Recht, das Sie mehr wissen müssten (Vorgeschichte, AZ, EZ, etc.)
Ist mir jetzt auch aufgefallen, das diese Angaben in meinem Beitrag vollkommen fehlen.

Zur Vorgeschichte:
(diese Angaben, kann ich leider nicht kontrollieren, da diese Angaben nur auf Aussagen meiner Mutter beruhen
eine Neurologin sagte mir im Oktober 2011 allerdings, das sie keinerlei Hinweise auf eine organisch Erkrankung finden konnte,
die ein "Anfallsleiden" begründet, auch diese "Krampfanfälle" konnte sie nicht feststellen und vermutete eher ein
psychogenen Hintergrund und diagnostizierte zusammen mit einem Psychiater eine Persönlichkeitsstöung.
Es ist somit nicht bestätigt, das wirklich ein neurologischer "Schaden" vorhanden ist.)

Meine Mutter hatte vor ca. 33 Jahren Insektizide (Pyrethroide und γ-Hexachlorcyclohexan)
gegen Katzenflöhe eingesetzt. Wohl auch in sehr hoher Dosis.
Die Folgen waren Krampfanfälle, Gangstörungen, Spasiken und teilweise leichte Lähmungen.
Die Beschwerden nahmen in den Folgejahren zu. Auch eine Harninkontinenz kam hinzu.
Lange Zeit war unklar, warum meine Mutter diese Beschwerden hatte.
Erst gegen Ende der 80er kam man auf diesen Zusammenhang (Verwendung von Insektizieden)
und die Therapie mit den etsprechenden Medikamenten begann.
Seit ca. 15 Jahren nur noch selten Kramfanfälle, aber seit ein paar Jahren zusätzlich
V.a. zusätzliche Psychogene Anfälle. Mit dem Topiramat wurde vor ca. 2 Jahren begonnen.

Seit ca. 40 Jahren liegt wohl eine Niereninsuffizienz vor, aber unter Therapie normale Kreatinin-Werte.
Erst in den letzten ca. 3 Jahren Unterschenkeloedeme, die aber durch unregelmäßige Einnahme
des Diuretikums entstanden.

Wann eine Arrhythmie diagnostiziert wurde, ist mir leider nicht bekannt, jedoch weiß ich, das sie
Verapamil mindestens schon 12 Jahre einnimmt.

Seit wann sie eine Struma diffusa hat, ist mir nicht bekannt.
Da aber keine Funktionsbeeinträchtigung der Schilddrüse vorliegt, denke ich, das dies unrelevant ist.

Nun zu ihrem Allgemeinzustand:
Sie ist seit 1990 erwerbsunfähig (GdB 100 % mit AG, H, B) Sie hatte aktuell (vor der Sepsis) Pflegestufe II.
Die Muskulatur ist von der Kraft her mit einem Kind zu vergleichen, sie bekommt z.B. Schraubverschlüsse
von Sprudel-Flaschen, Einmachgläsern etc. nicht auf. Auch des Heben von Gewichten z.B. 3-4kg macht
ihr schon große Schwierigkeiten.
Einkaufen, Haushalt etc. erledigen andere für sie. Spazieren gehen oder ähnliches ist schon seit vielen Jahren
nicht mehr möglich. Kurze Strecken, wie in der Wohnung, kann sie noch selber gehen.
Das Haus verlassen kann sie nur mit Unterstützung von Angehörigen, mittels Rollstuhl.
Da sie sich aber immer wieder mit "Ausreden" wehrt, kommt es vielleicht gerade mal bis zu 3x/Jahr vor.
Ihr Immunsystem ist m.E. ziemlich schlecht.
Jeder "normale" Infekt (grippaler Infekt) verläuft bei ihr über mehrere Wochen.
Hinzu kommt, das sie leider sehr häufig und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch unsachgemäßen Gebrauch von
Antibiotika (ohne ärztliche Kontrollen) betrieben hatte. Wobei es meist ein und das selbe Mittel war (Moxifloxacin).
Im November 2011 * wurden in einer kleinen Wunde am Unterschenkel eine Infektion mit MRSA entdeckt
(* Krankenhausaufenthalt, Ursache: Pfegedienst hat sie "benommen" aufgefunden).
Eine Kontrolle der Infektion erfolgte nicht.


Ernährungszustand:
Sie war Zeitweise bis vor ca. 3 Jahren etwas übergewichtig (ca. 10 kg), doch mit Beginn der Erkrankung meines
Vaters nahm sie kontinuierlich ab (vermutlich durch die Streßsituation und Kummer).
Jetzt (vor Sepsis) war sie doch schon etwas untergewichtig (nicht viel).
Ungesunde, sehr einseitige Ernährung betrieb sie schon viele Jahre (wenig bis gar kein Fleisch, kaum Gemüse,
aber wenigstens Obst und Milchprodukte waren auf ihrem "Speiseplan").
Sie ist seit mindestens 37 Jahren starke Raucherin.
Wobei sie in den letzten Tagen, evtl. auch schon Wochen, das Rauchen stark "vernachlässigte".
Wie ich nun vom Pflegedienst erfuhr, hatte meine Mutter schon seit ein paar Tagen vor der Sepsis sehr wenig getrunken
und wohl schon seit ca. 2-3 Wochen kaum noch etwas gegessen, bzw. in den Letzten Tagen gar nichts.
Die Diuretika-Therapie wurde trotzdem unverändert fortgesetzt.

Sie ist wohl, wie ich auch jetzt erst erfahren habe, seit ca. 2 Wochen gar nicht mehr aus ihrem Bett aufgestanden
und klagte vermehrt über Schmerzen. Auch Bewusstseinseintrübungen zeigten sich schon mehrere Tage vorher
(ständiges wiederholen unsinniger kurzer Sätze oder einzelner Worte).
Vermutlich begann da schon die Sepsis, oder es war durch eine Exicose bedingt.


Der Medikamenten-Plan:
Levothyroxin 100µg 1-0-0 Struma diffusa
Verapamil ret. 120mg 1-0-0 Arrhythmie
Selegelin 5 mg 1-1/2-0 "Halte"-Tremor
Baclofen 10mg 1-1-1 Spastik
Valproinsäure 600mg 1-1-1 Grand-mal Anfälle
Topiramat 25mg 1-1-2 Grand-mal Anfälle
Kaliumchlorid ret. 600mg 1-0-1 Hypokaliämie durch forcierte Diurese
Pantoprazol 20mg 1-0-0 Magenschutz wegen Valproinsäure
Torasemid 10mg 1-0-0 Niereninsuffizienz
Fentrany 25µg alle 3 Tage Schmerzen durch Bandscheibenvorfälle und Skoliose
Sevredol 10mg max. 2/Tag zum Abfangen von Schmerzspitzen


Dienstag 31.01.
heute wurde mir mitgeteilt, das die Oedeme nicht weiter zunehmen.
Aber die Antibiotika wohl nicht ausreichend wirken.
Der CRP sei zwar von 9 (Montag) auf 7 (heute) gesunken, jedoch die Laktat-Werte wären erhöht.
Mittwoch wollen sie andere Atibiotika probieren.
Der Erreger sei allerdings immer noch nicht identifiziert (gefunden) worden.
Ansonsten sei ihr Zustand unverändert.

Vielleicht helfen Ihnen die Angaben etwas weiter.
Ich bin Ihnen sehr Dankbar für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobe

Dr. A. Flaccus
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Re: Sepsis, septischer Schock, massive Oedeme

Beitrag von Dr. A. Flaccus » 01.02.12, 18:32

Guten Abend,

das ist ja wirklich ein sehr komplexer Krankheitsverlauf.

Jetzt wäre es natürlich schön, auch noch ein paar aktuelle Laborwerte incl. der Referenzwerte zu kennen.

Wie hoch ist denn das Lactat? (incl. Einheit und Referenz)
Wie ist die Referenz des dortigen Labors für CRP?
Wie sind Leukos, Hb und Kreatinin?
Wurde ein PCT-Wert (Sepsis-Marker) bestimmt?
Wie hoch sind die Katecholamine aktuell dosiert?
Wieviel Sauerstoff (%-Wert am Gerät) benötigt Ihre Mutter?

Es tut mir leid, aber ohne ein paar weitere Angaben kann man aus der Ferne wirklich nicht pauschal Stellung nehmen.
Dazu ist die Sache einfach zu komplex.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus
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Re: Sepsis, septischer Schock, massive Oedeme

Beitrag von _Tobe_ » 02.02.12, 16:53

Sehr geehrter Herr Dr. Flaccus,

meine Mutter hat den Kampf heute Nacht verloren und ist gestorben.
Damit erübrigt sich natürlich die Beantwortung meiner Fragen,
zumal mir keine genauen Daten vorliegen.
Ich danke Ihnen trotzdem sehr für Ihre Bemühungen.
Ich finde es bewundernswert, das sich Menschen wie Sie ehrenamtlich
in einem solchen Forum einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Tobe

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