Eisenmangelanämie oder doch was anderes?

Moderator: DMF-Team

Picatschu
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Eisenmangelanämie

Beitrag von Picatschu »

Hallo ihr Lieben! :wink:
Herr Tillenburg,
Also ich habe nicht sehr viele schriftlich Befunde bekommen weil es immer hieß eigentlich ist alles in und das kann aber sehr unwahrscheinlich der Grund für die Anämie sein.

der Professor beim ersten Karankenhausaufenthalt meinte gleich am ersten Tag zu mir "ich verspreche ihnen sie werden zu Weihnachten wieder gesund sein- ich weiß nur noch nicht welches Jahr" :cry: Hätte ich gewußt das das sein ernst ist hätt ich nicht geschmunzelt.
Nun ich versuche mal ein wenig zusammen zu fassen was Befundmäßig mir hier vorliegt. Für doppelt geschriebenes entschuldige ich mich jetzt schon..

Magen-Darm-Trakt:Dünndarm: eigentlich Normalbefund, vereinzelte kleine submucöse Einblutugen die höchstwahrscheinlich nicht im zusammenhang mit der Anämie stehen

Magen: leicht chronische Antrumgastritis, Dickdarm unaufällig

Milz:eindeutig vergrößerte was wahrscheinlich nicht im Zusammenhang mit der Anämie stehr

restlichen Organe: unauffällig keine Steine, keine Aufstauungen

Gynäkologisch: abolut unauffällig

Lunge: Husten seit ca 8 Jahren unklarer Genese wurde bis April behandelt wie Asthma mit hochdosiertem Kortison ohne jeglich Besserug behandelt dann Bronchoskopie - alles in Ordnung Absetzen des Kortison (führt Kortison zu solchen Symptomen) Husten ist jeden Tag hört sich an wie ein Raucherhusten ohne Schleimabgang, aber Atemprobleme bei Belastung

Herz: Sinus aritaler Block 2Grades, ventrikuläre und supraventrikuläre Extrasystolen, Echo: unauffällig Belastungs-EKG abgebrochen wegen Muskelschwäche (wohl wegen dem niedrigen HB keine Ausbelastung möglich)

Knochenmarksbiopsie: zeigt ein nach links verschobenes Bild was für eine massive Eisenmangelanämie spricht (zum Glück nix bösartiges) keine Blutbildungsstörung

naja Bluttest habe nicht wirklich mehr als das was schon gepostet ist

haben sie noch eine Idee?
MfG Picatschu

Picatschu
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Eisenmangelanämie

Beitrag von Picatschu »

Hallo ihr Lieben

@ Herr Tillenburg

Sie haben gesagt ich soll am Ball bleiben das möchte ich auf alle auch versuchen nur fehlt mir ein wenig der Mut. Wie wirkt es auf einen Arzt wenn der Patient drängt eventuell aufwändige Untersuchungen zu bekommen um raus zu bekommen was einem fehlt?

Nicht das meine behandelden Ärzte dann dazu neigen zu meine ich stelle ihre Arbeit in Frage.
Wie geht man damit um?

Gruß Picatschu

Picatschu
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Eisenmangelanämie

Beitrag von Picatschu »

Hallo

Ich bin es nochmal..
Also seit der letzten Eiseninfusion habe ich leicht erhähte Temperatur den ganzen Tag so um die 37,5 °C ich weiß das ist kein Fieber...
Nun ist mir etwas aufgefallen ich bin die letzten Tage kurz mit Fahrrad los zum einkaufen wei wegen Wetterlage und so und alsich wieder zu Hause ankamging es mir nicht gut habe darauf hin Temperatur gemessen 38,6°C
Ist das normal? Nach etwa 1 1/2Stunden war die Tempratur wieder runter auf 37,4°C.
Steigt die Körpertemperatur so rapide an nur weil man sich ander frischen Luft bewegt?

Ich hatte das gleiche Phänomen gestern als ich zur Bank gefahren bin.

Bitte um Antwort
MfG Picatschu

Lindel
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Re: Eisenmangelanämie

Beitrag von Lindel »

Picatschu hat geschrieben:
Wie wirkt es auf einen Arzt wenn der Patient drängt eventuell aufwändige Untersuchungen zu bekommen um raus zu bekommen was einem fehlt?
:wink: was willste den hören ?

wie es auf ärzte wirkt, kann ich nicht sagen, kann nur vermuten.
aber ich denke die selben vermutungen hast du ja schon selbst, ansonsten würdest du so nicht fragen. :wink:


ich persönlich finde es immer bissel unfair, wenn manche patienten von einem arzt zum anderem rennen und sich nicht zufrieden geben. und wirklich auch sehr teure untersuchungen wünschen. obwohl nichts gefunden wird.


:wink: darum will/werde ich ja auch selbsttest machen, damit ich die ärzte nur wirklich erst dann "belästige" wenn bei mir welche werte nicht stimmen. so dass dann auch für die ärzte die möglichkeit größer ist , dass sie was finden.


ABER auf der anderen seite ist es auch jeden menschen sein gutes recht, so oft wie sie es für nötig halten einen arzt aufzusuchen.
und sich auch bestimmte untersuchungen zu "wünschen". obs der arzt dann macht, ist die andere seite.

Picatschu
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Eisenmangelanämie

Beitrag von Picatschu »

Hallo

@Lindel

1. Ich habe etwas wo man keinen "Selbsttest" durchführen kann.
2. Ich renn nicht von Arzt zu Arzt hast du dir das ganze Thema durchgesehen ich bin nicht unzufrieden mit der Behandlung keineswegs aber bisher wurde die Ursache meiner Krankheit nicht gefunden und dann spezielle Untersuchungen manchmal notwendig und ich habe nicht eine laufende Nase und hoffe mit nem Taschentuch rauszubekommen ob es Schnupfen ist sondern etwas anderes.
3. Ich belästige keinen Arzt ich würde am liebsten gar nicht mehr hin gehen aber mein Gesunndheitszustand hat da ein Problem mit.

Aber ich denke jeder hat das Recht sich seine eigene Meinung zu bilden und zum Glück gibt es hier im Forum die sich damit auch ein bischen auskennen.
Gruß Picatschu

Jessy-81
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Beitrag von Jessy-81 »

Ich finde es nicht in Ordnung Picatschu jetzt auch noch anzugreifen. Nur weil Sie es mit den Urintest kritisiert hat. Sie hat ja wohl wirklich einen Grund zum Arzt zu gehen. Picatschu ich wunsch dir wirklich alles gute zum viel Kraft um das alles durchzustehen.
Jessy

Lindel
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Beitrag von Lindel »

:wink:


1. warscheinlich habe auch ich was wo selbsttest nicht wirklich reichen. aber ich werde erst mal selbsttest machen und auch erst dann zum arzt gehen (falls vorher nicht ne notbehandlung sein muss) wenn bei den selbsttestwerten was nicht stimmt.

:lol: außerdem war hier meine antwort eher ne revance (das wort unfair) weil du mir auf meine frage wegen den selbsttest, welche ich machen will, auch so"frech" gekommen bist.

ich wollte dir auch nicht sagen, dass du selbsttest machen musst. zumal ich gar keine ahnung habe, wie weit das überhaupt möglich ist.

ich finde viele nehmen nur ihre eigenen krankheiten so überwichtig, machen bei anderen alles schlecht.
ich finde es nämlich auf der einen art sehr okay von mir, dass ich erst mal mir selber was bezahle(teste) und erst zum arzt gehe, wenn wirklich was nicht stimmt.

daher fand ich deine empörung in meinem beitrag (selbsttest) gar nicht angebracht.

wie ich deine beiträge gelesen habe , wurden bei dir ja schon viele test gemacht. ich glaube dir auch dass du probleme hast. daher schrieb ich ja, es ist jeden menschen sein gutes recht zu suchen, bzw. suchen lassen.

nur du läßt suchen, findest aber eine selbstsuche bei anderen (mir ) unfair.

findste du das nicht selber unfair anderen gegenüber ?

2. du hast geschrieben: "Wie wirkt es auf einen Arzt wenn der Patient drängt eventuell aufwändige Untersuchungen zu bekommen um raus zu bekommen was einem fehlt? "

diesen satz nehme ich folgt auf (da du diesen satz als zweifelfrage nimmst, fühlst du wohl auch so., wie ich ihn verstehe "

:wink: übersetzen wir doch mal:

ich habe gemerkt , ärzte denken nur "komisch " von einem, wenn patient untersuchungen wünscht, die der arzt als unnötig ansieht. ein patient findet nie dass ein arzt komisch denkt, bzw. es auf den arzt komisch wirkt, wenn die unteruschung vom arzt ausgeht.

schon verstanden was ich meine.

naja, du hast zwar jetzt nicht hier geschrieben, dass du von einem arzt zum anderem rennst, aber in meinem beitrag mit dem selbstest hast du von dir geschrieben: " ...Ich renn seit Monaten von einem behadelnden Arzt zum nächsten...."
sagst das also doch von dir. aber ich habe dich gar nicht wirklich gemeint, indem ich schrieb:
"ich persönlich finde es immer bissel unfair, wenn manche patienten von einem arzt zum anderem rennen..."

ich habe es echt ganz allgemein gemeint.



ich finde es einfach nicht okay, wenn manche patienten (und jetzt meine ich wieder ganz allgemein) z.B. schon eine diagnose haben (z.B. Allergie oder lebensmittelunverträglichkeit,....) sich nicht nach den hinweisen , wie sie essen/leben sollen des arztes richten. dann trotzdem noch probleme haben, nicht glauben, weiter suchen.... viele untersuchnungen wünschen.... zumal ich auch denke, es gibt viele krankheiten, die zwar mit medikamente unter kontrolle zu bekommen sind, aber trotzdem noch beschwerden machen können.

aber ich schrieb ja, auch das ist okay. jeder wie er brauch. dafür haben wir ja eigentlich die ärzte.

3. hab ich auch so nicht gesagt. ich schrieb:"darum will/werde ich ja auch selbsttest machen, damit ich die ärzte nur wirklich erst dann "belästige" wenn bei mir welche werte nicht stimmen. so dass dann auch für die ärzte die möglichkeit größer ist , dass sie was finden. "

ich habe geschrieben, dass ich die ärzte nicht belästige.

bei mir wurden bis jetzt sehr wenig test gemacht, was gemacht wurde, war alles okay. daher traue ich mich gar nicht mehr , noch beim arzt was testen zu lassen (eigentlich habe ich einen urologentermin, den ich nicht wahrnehmen werde) weil ich empfinde es für mich als belästigung den ärzten gegenüber, wenn ich hingehe wenn in ihrem fachgebiet bei mir alles okay ist.

außerdem komme ich auch nicht so ganz mir klar, "wie wird der arzt denken, wie wirkt es auf den arzt" wenn ich untersuchnungen machen lasse, er nichts findet.

zumal ich die untersuchungen die ich seit april machen lassen habe, alles auf eigenen wunsch bekommen habe. meine hausärztin war nicht der meinung es wäre notwendig.
aber sie gab mir die gewüschte überweisung.

du schreibst":ich würde am liebsten gar nicht mehr hin gehen aber mein Gesundheitszustand hat da ein Problem mit. "

verstehe ich, weils mir genau so geht. ich machs nur bissel anders, ich gehe dann auch nicht zum arzt. und weil mein gesundheitszustand auch problem hat, werde ich mir mal hin und wieder ne untersuchung selber kaufen. dann hat man selber nämlich auch nicht das schlechte gewissen. muss sich keine gedanken machen, was der arzt denken könnte.... wie es auf ihn wirkt....

ich kann mir zwar auch nicht viel auf mal leisten selber zu zahlen, weil ich bin auch nicht reich, aber hin und wieder werde ich es machen, ganz einfach, weil bei mir auch vieles nicht stimmt, ich aber ein reines gewissen haben will.

Picatschu
Topicstarter

Eisenmangelanämie

Beitrag von Picatschu »

Hallo

Nun ich finde diese Diskussion artet etwas aus und hat mit dem gesundheitlichen Problem was ich in diesem Thema angesprochen habe um eventuell fachliche Kommentaer z.b. von Herrn Tillenburg zu bekommen nicht viel zu tun. Siehe Vorberichte

Irgendwie reden wir aneinander vorbei.
Auf Fragen was du denn für Probleme hast und erhoffst zu finden hast du nie geantwortet nur mit Kritik. Zitat : hab ich auch so nicht gesagt. ich schrieb:"darum will/werde ich ja auch selbsttest machen, damit ich die ärzte nur wirklich erst dann "belästige" wenn bei mir welche werte nicht stimmen. so dass dann auch für die ärzte die möglichkeit größer ist , dass sie was finden. Zitat Ende:
was willst du dann tun dann gehst du mit deinem Urninstreifen oder was auch immer zum Arzt hin und die machen die Test´s nochmal um Diagnosen zu stellen.
Ich habe in deinem Thema nicht "frech" geantwortet du hast dich dort nur ein wenig in der Wortwahl vergriffen so das man einige Sätze sicher falsch interpretieren kann.
Ich schreibe es auch gerne nochmal ich wünsche keine speziellen Untersuchungen wenn du dir Vorberichte mit durchgelesen hast würstest du auch warum ich diesen Satz geschrieben habe der an Herrn Tillenburg gerichtet war.
Ich bin Krankenversichert und habe es daher nicht nötig mir Test´s zu kaufen um zu Hause rum zu doktern mal abgesehen davon das es wenig bis keine Test´s gibt die mir weiter helfen können, die man zu Hause richitg auswerten kann.
Ich nehme meine Erkrankung nicht "überwichtig" es gibt 1000ende von Menschen den geht es sehr viel schlechter als mir und das ist schlimm genug.
Der einzige Grund warum ich darauf dränge die Ursache für meine Erkrankung zu finden ist das das wenn ich arbeite und unter anderem 24 Stunden Dienste habe ich nicht gesund geschrieben werde bevor die Ursache nicht geklärt ist. Ich arbeite in einem Umfeld wo man top fit sein muss. Aber egal!

Fakt ist in diesem, meinem Thema geht es nicht um deine Selbsttest. Du hast dafür ja selbst eines angelegt. Hier versuche ich fachlich kompetente Ratschläge zu bekommen.

Schönen Abend
Picatschu

Lindel
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Beitrag von Lindel »

Picatschu warum regst du dich den so auf.

ist schon okay, ich denke herr tillenburg wird dir schon auch noch antworten.

nur eins verstehe ich jetzt gar nicht, wenn du nicht eher gesund geschrieben wirst , bevor die ursache geklärt ist, WIESO hast du dann bedenken das untersuchungen auf ärzte komisch wirken könnten.

dass ist ja dann ein totaler wiederspruch. :roll:
ich denke in deinem fall werden die ärzte ja selber interesse haben, dich wieder auf die beine zu bekommen. und dass auch als voll leistungsfähige kraft.

also reg dich nicht so auf, ich meins echt nicht böse.

und ich denke was öffentlich für alle lesbar geschrieben wird, darf auch jeder lesen und seine meinung zu sagen.

ansonsten wenns etwas diskreter ablaufen soll, dann gibts doch für medizinisches fachpersonal noch andere möglichkeiten.

Ralf Tillenburg
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Beitrag von Ralf Tillenburg »

Hallo,

es trägt allgemein zu einem besseren Stil bei, wenn sich alle darauf beschränken, gestellte Fragen zu beantworten, es jedoch vermeiden, Kommentare anderer Forengäste kritisch zu werten.

Manchmal ist es auch einfacher, gar nicht zu antworten. :wink:
Picatschu hat geschrieben:Sie haben gesagt ich soll am Ball bleiben das möchte ich auf alle auch versuchen nur fehlt mir ein wenig der Mut. Wie wirkt es auf einen Arzt wenn der Patient drängt eventuell aufwändige Untersuchungen zu bekommen um raus zu bekommen was einem fehlt?

Nicht das meine behandelden Ärzte dann dazu neigen zu meine ich stelle ihre Arbeit in Frage.
Wie geht man damit um?
Zunächst einmal meine Sicht als Arzt (ich weiß aber, dass nicht alle so denken): Jeder Mensch mit Beschwerden hat doch ein verständliches Interesse, dass seine Beschwerden abgeklärt werden, irgendwie ist das auch sein gutes Recht.
Daher sollte ein Arzt dies auch nicht kritisch werten, sondern als berechtigtes Anliegen des Patienten werten. Nebenbei: Er verdient ja auch (zumindest zeitweise) daran, wenn er diagnostisch und/oder therapeutisch tätig wird.

Man sollte auch Verständnis für eine gewisse Ungeduld der Betroffenen haben, wenn die Diagnostik nicht oder nur verzögert gelingt. Leider findet man nicht immer die Ursache für Beschwerden.

Umgekehrt halte ich auch ein gewisses Verständnis seitens der Patienten für sinnvoll, wenn es eben mal länger dauert. Auch sollte man immer berücksichtigen, dass kein Arzt alles kann, und alles weiß. Schließlich muss man auch wissen, dass manchen Untersuchungen leider aus Budget-Gründen problematisch sein können (auch wenn manche hier das nicht mehr hören können :wink: ).

Daher halte ich es für sinnvoll, wenn Betroffene auch ein wenig selbst mitdenken, und sich auch selbst ein wenig um Abklärung bemühen. Damit meine ich nicht, alle vier Wochen den Arzt zu wechseln, und jeden neuen Arzt um neue Untersuchungen zu bitten. (Mal ganz davon abgesehen, darf der Arzt diese Untersuchung zu Lasten der Krankenkasse auch nur dann machen, wenn er davon überzeugt ist, dass sie sinnvoll ist - oder der Patient bezahlt sie selbst.)

Ich finde es aber gut und richtig, dass man als Patient z. B. Kopien aller Unterlagen erbittet, damit man sich selbst eine komplette Krankenakte anlegt. Dies hilft z. B. bei Fragestellungen in Foren (wie hier :wink: ), aber auch bei einem manchmal doch notwendigen Arztwechsel, man vermeidet damit z. B. Doppeluntersuchungen und unnötige Kosten.

In Ihrem Fall ist es insofern relativ einfach, da Sie ja neben den Beschwerden klare messbare Fakten haben, nämlich die ausgeprägte Anämie. Hier wird es natürlich nicht schwer sein, einen Arzt um Diagnostik zu bitten. Anders sind leider Fälle mit ausgeprägten Beschwerden aber nur normalen Befunden (wie ja hier in einigen anderen Dauerthreads zu lesen), weil es hier deutlich schwerer ist, als Patient mit seinen Beschwerden ernst genommen zu werden und hier auch eine gewisse Tendenz dazu besteht, Beschwerden auf die psychosomatische Schiene zu schieben.

Ich weiß, der Grat ist schmal. Einerseits plädiere ich immer für Vertrauen gegenüber den Ärzten, ich bin dafür, alles immer zuerst mit seinem Arzt zu besprechen. Andererseits gilt es zu erkennen, wann der eigenen Arzt nicht mehr weiter weiß, oder auch nicht mehr weiter will. Das ist aus Sicht eines Betroffenen sicher nicht einfach. Und dann sind natürlich noch die Fälle, in denen auch heute noch keine Lösung möglich ist.

Aus den geposteten Befunden kann ich leider keine neuen Erkenntnisse gewinnen, Nach wie vor halte ich eine unbekannte Dauerblutung für die wahrscheinlichste Ursache, aber auch eine intermittierende Hämolyse (also ein sporadisch auftretender Zerfall roter Blutkörperchen) wäre denkbar - als Hinweis haben wir immerhin die erhöhte LDH.

Wichtig für eine Beurteilung wäre der konkrete Verlauf aller Blutwerte (und Befunde) seit dem Zeitpunkt der ersten Anämie, am besten noch im Vergleich zu früheren Werten, sofern vorhanden.

Schließlich wäre noch eine berufsbedingte Ursache zumindest theoretisch denkbar.
Alles Gute
Ralf Tillenburg
Facharzt für Allgemeinmedizin
http://www.praxis-tillenburg.de

Picatschu
Topicstarter

Eisenmangelanämie

Beitrag von Picatschu »

Hallo Forumitglieder, Hallo Herr Tillenburg

Vielen Dank für diese ausführliche Erläuterung aus Sicht eines Arztes. Eigentlich hatte ich mir zum neuen Jahr vorgenommen meine Erkrankung zu ignorieren es ging viele Jahre vor dem Zusammenklappen gut dann geht es auch noch n paar Jahre danach gut habe ich mir gedacht.
Nun andererseits denke ich sie haben abolut recht ich werde versuchen am Ball zu bleiben sie haben ja eine Grunderkrankung, nämlich die Anämie, gefunden dann denke ich kommen sie auch irgendwann auf die Ursache. Soviel ich weiß muss es für eine Anämie im Körper immer einen Grund geben.
Ich habe eigentlich auch sehr gute Ärzte an der Hand (sitze ja an der Quelle) die eigentlich auch sehr Verantwortungsbewusst mit meiner Situation umgehen.

Nun habe ich doch noch ne wichitge Frage.

Ich wurde aufgrund einer chronischen Lungenerkrankung (wie bereits beschrieben) mit hochdosiertem Krtison behandelt. Nun eigentlich wirkt das Krtison ja lokal an den Bronchien. Aber es ist doch gut möglich das kleine Partikel in die Blutbahn geraten.
Wir wirkt Kortison in hohen Doden auf Jahre hin auf den Organismus?
Seit dem absetzten sind die Blutwerte rapide gefallen. Ich kann mir aber nicht wirklich vorstellen das das einen Zusammenhang hat.

Danke für ne Antwort
Gruß Picatschu

birgittk
Topicstarter

Re: Eisenmangelanämie

Beitrag von birgittk »

Hallo Picatschu,
Picatschu hat geschrieben:Wir wirkt Kortison in hohen Doden auf Jahre hin auf den Organismus?
Seit dem absetzten sind die Blutwerte rapide gefallen. Ich kann mir aber nicht wirklich vorstellen das das einen Zusammenhang hat.
soviel ich (Laie) weiß, hat Cortison immer nur in der Zeit Einfluss auf das Blutbild, solange man es nimmt. Bei Hypercortisolismus ist das eine Leukozytose mit einer Lymphozytopenie, Eosinopenie und einer Neutrophilie. Ob das rote Blutbild von Cortison beeinflußt wird, weiß ich nicht.
Jedenfalls bessert sich das wieder, sobald man das Cortison weg lässt. Von bleibenden Schäden habe ich noch nichts gehört, was nichts heißen muss.
Bei zu wenig Cortison hat man meistens eine Leukopenie.

LG
Birgitt

Picatschu
Topicstarter

Eisenmangelanämie

Beitrag von Picatschu »

Hallo birgittk!

Danke für die Antwort :wink:
Nun denk ich weiß ich auch warum die Ärzte so reagiert oder gar nicht reagiert haben weil ich glaube diese Erkrankungen bei nicht vorzufinden.
Mein Blutbild wurd ja auch erst akut schlechter nach Absetzten des Kortisons.
Dann wir das damit nix zu tun haben.. :wink:

Gruß Picatschu

Picatschu
Topicstarter

Eisenmangelanämie

Beitrag von Picatschu »

Hallo Forum^^

Auch füe den Fall das ich nerve möchte habe schon wieder eine aktuelle Frage.
Ich war heut zum Doc zu meiner nächsten Infusionssitzung.
Das Blutbild zeigt überhaupt keine Veränderung gegenüber dem letzten.
Ist das normal?
Ich habe wieder ansteigende Temperatur ich bekomme sehr selten Fieber hatte als Baby einen Fieberkrampf seit dem liegt meine normaltempi bei durchschnittlich 36,4°. Seit Beginn der Infusionen liegt die durchschnittstempi bei 37,8°.
Mein Doc meinte das ist OK wenn es von den Infusionen kommt kann man diese Nebenwirkung in Kauf nehmen.
Da die Tempi komischerweise bei körperlicher Belastung ansteigt bis zu 1,5° sollte ich mich denn bis zum Ende dieser Therapie lieber gar nicht mehr sportlich betätigen?
Aufgrund des nicht besser werdenden Blutbildes möchte sie mir jetzt EPO i.V. verabreichen. Wie wirkt das. Das ist meiner Meinung eine Form von Blutdoping?!

Gruß Piatschu

Ralf Tillenburg
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Beitrag von Ralf Tillenburg »

Hallo,

wurden denn beim letzten Blutbild die Retikulozyten bestimmt? Dies ist der erste Wert, der sich am Blutbild ändert.

Für Ihre Temperatur habe ich keine Erklärung, es stellt sich mir die Frage, ob dies nicht eher mit der Ursache der Anämie zusammenhängt.

Von EPO erwarte ich nichts. Ich bin zwar kein Fachmann für Blutdoping, auch nicht für Nierenkrankheiten (da wird EPO öfters eingesetzt), aber Blut kann sich nur vernünftig neu bilden, wenn genug Eisen da ist, auch unter EPO. Solange aber die Rohstoffe fehlen, wird das nix mit der Produktion.
Alles Gute
Ralf Tillenburg
Facharzt für Allgemeinmedizin
http://www.praxis-tillenburg.de

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