Lebensmittelvergiftung - Die Tage danach

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Alex1979
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Lebensmittelvergiftung - Die Tage danach

Beitrag von Alex1979 »

Hallo zusammen :D

Ich habe mich hier registriert, weil ich eine (im Grunde fast lächerliche) Frage habe. Aber weil ich die Regeln extra bestätigen musste (als Neuling ist das wohl einfach so ^^), werde ich hier erst mal die Standardfragen beantworten, bevor ich zu meinem eigentlichen Text komme. Wen das nicht interessiert, einfach ignorieren. :mrgreen:

Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht

42 Jahre alt, Männlich, 1.94 groß, 113 Kilo zirka

Rauchen Sie?

Nein, hab im Dezember 2012 aufgehört

Welche Medikamente nehmen Sie? Bitte nur Wirkstoffe nicht Handelsnamen (siehe auch Hinweis unten)!

Vitamintabletten / 21 Vitalstoffe (Nahrungsergänzungsmittel)

Waren Sie schon bei einem Arzt?

Ja, gestern

Welche Untersuchungen wurden gemacht?

Gar keine, ich habe sie direkt nach einem Medikament gefragt, weil sie kaum Zeit hatte

Zu welcher Diagnose kam Ihr Arzt?

Unnötig, da bereits feststand, dass es sich um eine leichte Lebensmittelvergiftung handelte

Welche Behandlung hat Ihr Arzt vorgeschlagen bzw. eingeleitet?

Viel trinken, Schonkost (zum Beispiel Kartoffelbrei)

Welche Frage(n) haben Sie an die DMF-Forengemeinde?

Sooo :D Also, zur "Geschichte meines Leidens": Ich hatte vor einigen Tagen (wann genau es war weiß ich nicht mehr aus dem Kopf) Leberwurst aus dem Name entfernt - Forenregel zwar bestätigt, aber wohl doch nicht gelesen gekauft (falls jemand den Laden kennt). Ich liebe Leberwurst und habe mir auch brav jeden Abend eine Scheibe damit fertig gemacht. Am vierten Tag hatte ich dagegen schon so eine seltsame Vorahnung, ob die noch genießbar ist. Da ich aber leider Lipper bin (sehr sparsam und ich hasse es, unnütz Geld auszugeben), habe ich mir trotzdem eine Scheibe damit gemacht. Vorher allerdings noch recherchiert, woran man abgelaufene Leberwurst erkennt und habe festgestellt, dass meine Leberwurst noch gut roch und auch noch ihre schöne rosa Farbe hatte. Ich glaubte, es sei alles gut. Na ja ... ich lag falsch!

Und jetzt habe ich halt diesen extrem empfindsamen Magen. Das seltsame ist, dass ich zwischendurch ganz normal gegessen habe (Nudeln mit Remoulade und Flüssigwürze, Salat mit Gurke und sehr würzigem Dressing, etc.) und erst vergangenen Samstag enorme Schwierigkeiten bekam. Ich recherchierte wieder im Internet nach Schonkost und las dort, man könne Brühe zu sich nehmen. Hab ich gemacht: Rinderbrühe mit meinen Bandnudeln, die ich da noch hatte. Ich hätte das Zeug 1 Stunde später fast wieder ausgekotzt. ....

Und jetzt habe ich regelrecht Angst davor, etwas zu essen. Hab seit gestern auch nichts mehr zu mir genommen, trinke nur meinen Tee (Himbeer-Vanille, weil ich nichts anderes habe) und lutsche Bonbons, was ich ganz gut vertrage, wie es aussieht. Ein Hungergefühl habe ich nur ab und zu, da grummelt der Magen, aber das geht ziemlich schnell wieder vorbei.
Mein Hauptproblem ist mein Kopf, der seitdem zu meinem schlimmsten Feind geworden ist. Bei jedem noch so kleinen Unwohlsein, was kurz zwischendrin aufkommt, vor allem Abends mal, gerate ich in Panik und mein Kopf sorgt dann dafür, dass ich wieder für den Bruchteil einer Sekunde dasselbe Gefühl habe, wie zu dem Zeitpunkt als mein ganzer Körper durchdrehte. Hab dann enorme Schwierigkeiten mir selbst klar zu machen dass gar nichts sein kann, weil mein verdammter Magen leer ist! Na ja, typisch Kopfschmensch. ...

Ich will mir jedenfalls Heute (gegen 16 Uhr) Kamillentee kaufen, den ich gestern nach dem Arztbesuch leider vergessen hab, ich Idiot. :roll:
Und meine Frage ist jetzt folgende: Da ich recherchiert habe und gelesen, dass man dem Kamillentee auf keinen Fall Zucker beifügen darf, weil sonst die Wirkung nicht mehr gegeben ist, habe ich mich gefragt, ob Bonbons o.k. sind. Wie ich ja bereits schilderte, lutsche ich seit gestern nur noch Bonbons, um meinen Magen nicht zu belasten. Das funktioniert ganz gut. Aber diese Bonbons sind natürlich verdammt süß. Ist es dasselbe wie Zucker, wenn ich also diese Bonbons lutsche während ich den Tee schlürfe? ...

Vielen lieben Dank dafür, dass Du Dir das hier alles durchgelesen hast und für Deine Antwort. :thanksalot
Leben bedeutet leiden. Wer noch nie gelitten hat, hat auch noch nicht gelebt
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