Seite 1 von 1

Ständiges Frieren seit Monaten

Verfasst: 23.01.20, 17:02
von ronnez
Hallo liebe Community,
ich hätte nie gedacht, dass ich jemals einen Post in einem Gesundheitsforum verfassen würde. Gerade in den letzten Monaten wird der Spruch ,,Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“ immer wichtiger für mich.
Für diese Möglichkeit, hier um Rat zu fragen, bin jedenfalls absolut dankbar und freue mich über zahlreiche Beiträge zu meinem ,,Problem“.
Zu meiner Person, bevor ich sie dann mit meiner Krankheitsgeschichte konfrontieren werde.
Ich bin etwas über 20 Jahre alt und Student. Ich war nie ernsthaft krank in der Vergangenheit.
Nach einem 6 monatigen Aufenthalt im südasiatischen Raum nach Beendigung meines Studiums bin ich wieder nach Deutschland Anfang September zurückgekehrt. Ich war immer von Ehrgeiz geprägt und habe leider dann Mitte September an einem Marathon trotz einer leichten Erkältung teilgenommen. Könnte ich die Uhr zurückdrehen, würde ich es nicht mehr machen, aber bekanntlich ist man ,,hinterher immer schlauer“. Da sich drei Wochen die Erkältung nach dem Marathon meine Beschwerden (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen) nicht verbessert haben, bin ich dann zum Arzt. Meine Lymphknoten waren auch angeschwollen. Dieser hat bei mir dann eine Bronchitis festgestellt und mir ein Cortisonspray verschrieben. Der Husten war dann weg, nur die ständige Schlappheit und der Schnupfen nicht. Zwischendurch hatte ich dann also nach Halsschmerzen, weshalb man bei mir dann im November einen Bluttest gemacht hat, der negativ ausgefallen ist. „Gebe ich meinem Körper eben noch Zeit und lasse das auskurieren“, war dann das Motto. Ich bekam leider wieder Halsschmerzen und begann zu frieren, obwohl ich nie eine ,,Frostbeule“ war und mich dick angezogen in warmen Räumen angezogen habe. Ich bin dann also wieder zum Arzt, dieser hat mir dann Antibiotika verschrieben. Nichts desto Trotz hat das ständige Frieren nicht aufgehört und ich bekam erneut Halsschmerzen. Kurz vor Weihnachten waren meine Backen und meine Lymphknoten auf einmal so stark angeschwollen, dass ich Heiligabend in eine Notfallpraxis zur Sprechstunde mich vorgestellt habe. Nach Aussage des Arztes war dies eine lokale Entzündung, weshalb man mir erneut Antibiotika zur Einnahme verschrieben hat.
Mein Hauptproblem ist das ständige Frieren bis zum heutigen Tag. Zudem spüre ich leichte Schmerzen in meiner Brust. Mein Hausarzt hat mich bereits an ein HNO überwiesen, dieser hat aber auch nichts Auffälliges festgestellt. Der nächste Gang zum Lungenfacharzt steht auch an, sobald man einen Termin bekommt. Mir bleibt leider nichts anders als abzuwarten, um mich von Spezialisten zu Spezialisten zu schleppen. Am liebsten würde ich eine Komplettuntersuchung (MRT Ganzkörper, Blut/Urintest, Kardiologieuntersuchung, MRT-CT Thorax usw…) durchführen lassen, um mich komplett durchchecken zu lassen. Dies übernimmt leider keine Krankenkasse der Welt. Ich will meinen Fall nicht überbewerten und es gibt Menschen mit viele Schlimmeren Schicksalen, aber das ganze Prozedere dauert mir zu lange. Vielleicht sollte ich auch geduldiger sein, aber nach über 4 Monaten beginnt man sich schon, Sorgen zu machen.
Ich hoffe deshalb auf euer Verständnis und konkrete Handlungsempfehlungen in meinem Fall. Vielleicht hat jemand Ideen, wie ich das ganze angehen soll. Am gesellschaftlichen Leben kann ich leider nicht teilnehmen, mit den Jungs in die Kneipe klappt momentan noch nicht 😉
Beste Grüße und vielen Dank an alle !

Re: Ständiges Frieren seit Monaten

Verfasst: 02.02.20, 06:38
von Marial
Mir fällt dazu ganz spontan das Pfeiffersche Drüsenfieber ein. Bist Du dahingehend mal untersucht worden?