Nachgewiesene influenza und lungenembolie

Moderator: DMF-Team

Antworten
kk1981
Topicstarter
DMF-Mitglied
Beiträge: 89
Registriert: 18.06.18, 17:49

Nachgewiesene influenza und lungenembolie

Beitrag von kk1981 »

Sehr geehrter Dr. Fischer,

es geht um jemandem der letztes Jahr eine lungenembolie hatte. Diese Person hat bestätigt bekommen, dass er eine influenza hat. Symptome waren plötzlich aufgetretener husten, fieber mit 39,2 und kopf- und gliederschmerzen. Die Ärztin wollte ihn eigentlich ins kh einweisen. Hat auch entsprechenden Schein ausgestellt und das kh hat ihn aber nach Hause geschickt.
Der in Arzt entkräftigte alle aussagen der Hausärztin und meinte, dass es nicht schlimm wäre und eine influenza sich auch nicht aufs Herz legen würde.

Zwecks Ansteckung meinte, er man könne sich überall anstecken. Aber wie verhält es sich mit der Person,die unmittelbar jetzt mit dem grippekranken im Haushalt war und nichts desinfiziert wurde? Wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch noch an Grippe erkrankt? Wie lange ist die inkubation? Die Hausärztin meinte....desinfizieren, und aus Apotheke mundschutz holen und vorsichtshalber lieber nicht Sport machen(wie joggen, laufwettbewerb). Der kh Arzt fand das gar nicht. Kann nun vielleicht doch schon der "virus" im Körper sein und man lässt es lieber mit Sport?

Was soll man jetzt von den unterschiedlichsten Meinungen halten?

Muppet
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 4368
Registriert: 10.01.07, 16:48

Re: Nachgewiesene influenza und lungenembolie

Beitrag von Muppet »

Hallo
Ob du dich ansteckt, kann keine sagen. Es hängt von diversen Faktoren ab und nicht nur Hygiene.
So lang man keine Symptome hat, wird man kaum eine Herzerkrankung entwickeln. Es wird erst bei Sport mit Symptomen riskant.

Die Inkubationszeit ist relativ kurz aber die Kranke ist ja nicht nur kurz ansteckend.

Hat man vor Grippe Angst oder ist vorbelastet, sollte man sich impfen lassen.

Gruss
Muppet

NTK18415
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 107
Registriert: 28.10.16, 11:42

Re: Nachgewiesene influenza und lungenembolie

Beitrag von NTK18415 »

Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

der Influenza-Patient ist am Dienstag zum Arzt wegen Fieber, Husten, Gliederschmerzen. Das positive Ergebnis kam gestern. Getrennte Schlafräume haben wir aber seit Beginn des Hustens.

Nun befürchte ich eine Ansteckung. Am Mittwoch hatte ich Kopf- und Nackenschmerzen (schob ich auf das Wetter und Stress) und ganz leichten Schnupfen. Bin eine kleine Runde Joggen gewesen. Danach war alles weg: keine Kopf- und Nackenschmerzen mehr, kein Schnupfen. Seit gestern leichter Druck hinterm Brustbein und Muskelschmerzen in den Oberarmen. Habe mir beim Arzt die Lunge abhören lassen. Diese ist wohl frei. Reizhusten besteht vor allem im Liegen und schon seit Wochen. Der Hausarzt tippte auf Reflux. Hat seine Meinung aber geändert und tippt jetzt auf das Blutdruckmittel.

Die Muskelschmerzen in den Oberarmen können allerdings auch von einem Sturz beim Joggen herrühren. Ich kann es aber nicht sicher sagen. Bisher kein Schnupfen, keine richtiger Husten (nur dieser Reizhusten) und auch keine Temperatur. Woher soll ich jetzt wissen, woher der Reizhusten wirlich ist? Selber tippe ich auf Belastungsasthma oder was chron. mit den Bronchien. Ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem. Husten nach dem Joggen und im Liegen. Und immer wieder Reizhusten. Im Sommer war es besser.

Woher merke ich jetzt, ob ich mich angesteckt habe? Darf ich Joggen? Der Arzt im Krankenhaus (siehe oben) meinte, zu meiner Frage mit Joggen: Warum ich so ängstlich wäre. Ich kann Joggen. Soll sogar an die frische Luft. Viel Trinken und ordentlich Vitamin C war seine Aussage.
Die Vertretungsärztin meinte, ich soll nicht Joggen. Ich hätte mich bestimmt angesteckt und sie machte uns Vorwürfe wegen des fehlenden Impfschutzes. Der Krankenhausarzt sah das auch wieder ganz anders. Es wären auch viele geimpft und hätten trotzdem Influenza. So sieht es unsere eigentliche Hausärztin auch. Es wird ja immer nur das geimpft, was im Vorjahr aufgetreten ist.

Gibt es ein Sartan, was relativ nebenwirkunsfrei ist? Ich hatte zuerst Ramipril. Das musste ich wegen Reizhusten absetzen. Jetzt habe ich Valsartan. Ich nehme am Morgen 40 mg und Nachmittag 40 mg. Womit könnte man ersetzen?

Was raten sie wegen Sport und evtl. Ansteckung?

Ich selber hatte letztes Jahr Influenza B.

Antworten