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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Was passiert mit Schädelplatten im Körper?
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BeitragVerfasst: 29.10.18, 23:43 
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Beiträge: 93
Hallo,
ich habe jemanden kennengelernt dem nach einem Unfall Schädelplatten entfernt werden mussten. Diese wurden im Körper eingelagert.

Wie lange halten sich die Platten im Körper? Lösen die sich irgendwann von alleine auf? Wenn ja, werden die über den Urin ausgeschieden oder lagert sich da irgendwo Knochensubstanz ab? Führt das zu Problemen?

Und gibt es eine Art MHD-Datum bis zu welchem Zeitpunkt die Platten wieder verwendet werden können?

MfG


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BeitragVerfasst: 30.10.18, 01:51 
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Registriert: 07.09.14, 22:15
Beiträge: 372
Hallo,

nach einer Kraniektomie ist die Zwischenlagerung des Knochens in der Bauchhöhle eine gängige Lösung. Man kann ihn alternativ auch einfrieren. Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile. Theoretisch wird der in der Bauchhöhle eingesetzte Knochen allmählich vom Immunsystem abgebaut. Da die Replantation aber in aller Regel innerhalb weniger Wochen erfolgt, passiert in dieser Zeit nicht viel am Knochen.

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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BeitragVerfasst: 30.10.18, 13:01 
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Registriert: 19.11.16, 13:41
Beiträge: 93
Danke. In dem Fall wurden die Schädelplatten aber nicht mehr in den Kopf eingesetzt, sondern befinden sich nun seit gut 15 Jahren im Körper. Ich würde gerne wissen, ob die Platten überhaupt noch da sind oder sich nach so langer Zeit schon zersetzt haben.


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BeitragVerfasst: 01.11.18, 01:56 
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Registriert: 07.09.14, 22:15
Beiträge: 372
Hallo,

wer macht den so was :shock:

Habe leider keine Ahnung, was in so einem Fall mit den Knochenstücken passiert. Vermutlich werden sie mit der Zeit avital und dann wie Fremdkörper behandelt, also verkapselt und allmählich resorbiert. Da das bei kleinen Splittern schon Jahre dauern kann, werden so große Teile nach 15 Jahren wohl noch da sein. Gesund ist das natürlich nicht, ich hoffe der Defekt am Schädelknochen wurde anderweitig verschlossen.

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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BeitragVerfasst: 01.11.18, 09:14 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11959
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
alles etwas dubios. Der Betroffene weiß doch, an welcher Stelle die Teile der Schädelplatte deponiert wurden. Da existiert ja sicher ein OP-Bericht, 15 Jahre ist ja keine Zeit. Er kann dann durch ein bildgebendes Verfahren ( Röntgen oder Ultraschall) feststellen, was mit dem Teil passiert ist. Vermutlich nichts Großartiges.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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