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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Sodbrennen nach Pantoprazol-Absetzen
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 Betreff des Beitrags: Sodbrennen nach Pantoprazol-Absetzen
BeitragVerfasst: 10.10.18, 18:15 
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Registriert: 26.09.05, 11:49
Beiträge: 97
Hallo!

Ich hatte noch nie Probleme mit Sodbrennen. Nun musste ich aber wegen orthopädischer Probleme sehr lange (fast 12 Monate lang) Ibuprofen einnehmen und bekam dazu Pantoprazol als Magenschutz. Inzwischen habe ich die Schmerzmittel komplett abgesetzt, und Pantoprazol auch, seither habe ich teils massive Probleme mit Sodbrennen.
Hab schon davon gehört, dass das nach dem Absetzen passieren kann, aber so lange? Seltsamerweise trat das zeitverzögert auf, in den ersten zwei Wochen nach dem Absetzen habe ich nichts bemerkt, jetzt ist es seit etwa drei Wochen so, dass ich ständig ein Brennen spüre, tagüber, nachts selten.

Ist das normal? Wie lange dauert es, bis sich das wieder normalisiert hat?
Oder kann es sein, dass Schäden entstanden sind, die abgeklärt werden müssten?
Während der Einnahme selbst habe ich beides sehr gut vertragen und hatte keine Beschwerden.

Viele Grüße
Roberta


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BeitragVerfasst: 10.10.18, 22:09 
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Registriert: 26.09.05, 11:49
Beiträge: 97
PS: War nicht hochdosiert, nur 20mg/Tag, langsam runterdosieren geht also nicht.


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BeitragVerfasst: 10.10.18, 22:39 
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Registriert: 07.09.14, 22:15
Beiträge: 372
Hallo,

das sogenannte Rebound-Phänomen, also die übermäßige Säureproduktion, kann beim abrupten Absetzen von Säurehemmern für gewöhnlich nach drei bis fünf Tagen auftreten, manchmal auch erst nach zwei bis drei Wochen. Andererseits kann die Ibuprofen-Langzeittherapie der Magenschleimhaut mehr geschadet haben, als dass der Säurehemmer sie schützen konnte. Der umgangssprachliche Begriff "Magenschutz" ist etwas irreführend, denn es wird "nur" einer von vielen aggressiven Faktoren reduziert.

Auch wenn man die Tabletten nicht teilen kann, ist trotzdem ein Ausschleichen möglich und meist auch sinnvoll. Man verlängert einfach die Einnahmeintervalle (alle 2 Tage, dann alle 3 Tage etc.) oder steigt auf niedrigpotentere Säurehemmer (H2-Blocker o.ä.) um. Das natürlich In Absprache mit dem behandelnden Arzt. Der/die kann dann ggf. auch eine weitere Abklärung veranlassen, wenn sich die Beschwerden nicht innerhalb einiger Wochen erledigt haben.

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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BeitragVerfasst: 11.10.18, 08:52 
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Registriert: 26.09.05, 11:49
Beiträge: 97
Danke für die schnelle Antwort. Also einige Wochen kann das schon dauern, bis es sich wieder normalisiert hat?
Zur Not kann ich das aussitzen, aber mich hat vor allem gewundert, dass es zeitverzögert auftritt, immer noch andauert und es eigentlich jetzt erst richtig heftig wird.
Ich hatte mir mit Hausmitteln beholfen, bzw. es einfach ausgehalten, weil ich dachte, dass es jetzt keinen Sinn mehr macht und kontraproduktiv ist, nochmal was zu einzunehmen.


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