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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Übelkeit mit Erbrechen und Laborwerte
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BeitragVerfasst: 17.09.18, 14:36 
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DMF-Mitglied

Registriert: 19.02.09, 17:52
Beiträge: 98
Hallo und guten Tag,

ich mache mir Sorgen um meine 12jährige Tochter. Seit Mitte August klagte sie ab und zu ihr wäre übel und gelegentlich musste sie sich auch erbrechen. Da wir oft mit dem Auto unterwegs waren und sie das Fahren noch nie gut vertragen hat, haben wir uns zunächst nichts weiter dabei gedacht. Ich dachte, vielleicht hat sie auch einen Erreger erwischt. Jetzt ist es ihr jedoch seit ca 2 Wochen v.a. am Morgen nach dem Aufwachen gleich übel, obwohl sie noch nichts gegessen hat. Nachdem sie dann - widerwillig - eine winzige Kleinigkeit zu sich genommen hat, erbricht sie meist kurz darauf wieder.
Auch Traubenzucker mit dem ich es schon versucht habe, behält sie nicht bei sich.

Zuerst scheint es ihr unmöglich zur Schule zu gehen, dann schwindet jedoch die Übelkeit im Laufe der ersten Stunde weitgehend. Sie isst dann ggf. ein halbes Brötchen und hat zur Mittagszeit wieder Hunger. Auch am Abend ist alles o.k.

Am Morgen beginnt dann das Spiel von vorne...

Sie ist sehr gut in der Schule, lernt sehr leicht und hat viele Freundinnen. Der Kinderarzt hat eine Blutuntersuchung angeordnet. Die Blutwerte waren i.O. bis auf erhöhtes Bilirubin und Cholesterin.
Das kann ich mir gar nicht erklären. Wir essen weitgehend gesund und mein Kind ist klein und eher zu schlank (140cm gross; 25kg).

Könnten diese erhöhten Werte auch davon kommen, dass sie vor der Blutabnahme immer spucken musste (bis Galle kam) und auch in den Tagen davor wenig gegessen hat? Bilirubin /Cholesterin hat ja mit der Galle zu tun.

CHOL 243+
TRIG 93
LDLB 162+
CK 57
GOT 31
GPT 20
GGT 12

Ich vermute ja - eigentlich - dass diese ständige Übelkeit mit einem bevorstehenden Wachstumsschub und Hormonungleichgewicht zu tun hat.
Aber was tun?
Der Kinderarzt rät zu erneuter Blutanalyse im Oktober , das finde ich erst einmal gut. Dann noch eine Magenspiegelung. Davon halte ich erst einmal nichts. Ich glaube nicht, dass der Magen eine Rolle spielt. Diese Untersuchung würde ich lieber aufschieben, wenn alles Andere ausscheidet.
Sie hatte auch noch nie Magenschmerzen - eher "Unterleibsrumoren" (noch keine Periode). Außerdem isst sie ja am Ende des Tages ohne Probleme...

Aber was nun? Gehe ich weiter zum Kinderarzt? Zum Frauenarzt? Warte ich ab? Ist das dann gerade das Falsche?

Über eine gute Idee wäre ich sehr dankbar

Viele Grüsse
Maria


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BeitragVerfasst: 17.09.18, 16:44 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11960
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
leider kann ich nur zu den Laborwerten etwas beitragen.
Auffällig ist auf jeden Fall das erhöhte Cholesterin und das leicht erhöhte LDL.
Bei der Kontrolle im Oktober sollte ein komplettes Lipidprofil erstellt werden. Es gibt auch eine familiäre Disposition für erhöhte Lipide, d.h. möglicherweise hat jemand vom Elternteil ebenfalls auffällige Werte diesbezüglich.
Von einer Magenspiegelung würde ich ebenfalls absehen, auch ein Besuch beim Frauenarzt dürfte nicht nötig sein.
Wenn die Werte im Oktober Ihnen vorliegen, stellen Sie bitte alle erhobenen Werte ein. Die uns hier vorliegenden Werte sind doch etwas spärlich ( auch wenn die anderen nicht pathologisch waren). Es rundet damit das Bild etwas ab.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 19.09.18, 21:38 
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DMF-Mitglied

Registriert: 18.05.15, 15:05
Beiträge: 27
Die Blutwerte sollte man kontrollieren und dann auch eine umfassendere Labordiagnostik machen, ggf. in Kombination mit einer Abdomensonographie.
Was mich jedoch ein wenig aufhorchen lässt, ist der Umstand, dass deiner Tochter immer nur morgens schlecht zu gehen scheint. Das ist für ein internistisches Problem eher ungewöhnlich; als allererstes würde ich in diesem Fall eine neurologische Problematik ausgeschlossen haben wollen, und das relativ zeitnah.


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