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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Clarithromycin BSICS 500 mg bei Nebenwirkungen absetzen?
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BeitragVerfasst: 09.03.18, 22:34 
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Interessierter

Registriert: 31.08.12, 19:09
Beiträge: 12
Sehr geehrter Herr Dr. Tillenburg, sehr geehrtes DMF Team,

brauche dringend Ihren Rat .

Meinem Bruder (66) wurde seit voriger Woche Freitag das Medikament Clarithromycin BSICS 500 mg verordnet wegen einer Entzündung am Bein. Er leidet seit vielen Jahren an einer Lymphflussstörung. . Bisher hat er Entzündungen, allerdings mit Kernseifenbäder in den Griff bekommen.
An dem besagten Freitag voriger Woche kam allerdings Fieber und Schüttelfrost hinzu und eine sehr starkes Schwächegefühl. Das Schwächegefühl könnte allerdings auf eine Grippe zurückzuführen sein, die ihn seit Dienstag voriger Woche plagte. Der Hausarzt verordnete dann - wie bereits erwähnt -
das Antibiotikum Clarithromyxin BSICS 500 mg und hatte ihn für den heutigen Freitag in die Praxis bestellt.

Leider fand der Arzt dann keine Zeit, seinen Patienten persönlich zu sehen bzw. sich sein Bein anzusehen, das immer noch stark gerötet und geschwollen ist, sondern verordnete eine weitere Packung des o.a. Antibiotikums.

Die Einnahme der Tabletten aus dieser zweiten Packung des Antibiotikums begann also heute morgen. Am Nachmittag klagte mein Bruder über Durchfall .

Meine Fragen an Sie lauten nun:
Sind diese Nebenwirkungen ( Durchfall) ein Zeichen, dass man das Medikament absetzen muss ?

Oder muss man das Medikament nun weiter nehmen, selbst dann, wenn weitere Nebenwirkungen auftreten sollten ?

Welche Folgen hat man zu befürchten, wenn man das Medikament trotz Nebenwirkungen weiterhin einnimmt ?
Bin in Sorge, dass eine weitere Einnahme u.U. lebensgefährlich sein könnte. Vor Montag ist der Hausarzt nicht zu erreichen.

Es wäre überaus hilfreich, wenn Sie mir einen Rat geben könnten.
Vorab vielen Dank

Freundliche Grüße
Ina H.


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BeitragVerfasst: 10.03.18, 15:06 
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DMF-Mitglied

Registriert: 13.05.13, 14:55
Beiträge: 85
Das eigenständige Absetzen von Medikamenten ist nicht zu empfehlen.
Gatsrontestinale Beschwerden, wie Übelkeit und Erbrechen können bei 1 - 10 % der Fälle vorkommen, gehören damit also schon zu denen die gehäuft auftreten.
Sollte sich die Symptomatik noch weiter verschlimmern, kontaktieren sie den kassenärztlichen Notdienst oder gehen sie mit dem Betroffenen und den Präparaten in die nächste Notaufnahme


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BeitragVerfasst: 11.03.18, 07:23 
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Interessierter

Registriert: 31.08.12, 19:09
Beiträge: 12
Vielen Dank für die Information

Liebe Grüße
Ina P


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