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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Seit 2 Jahren unerklärlich krank, ich kann nicht mehr
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BeitragVerfasst: 19.02.18, 22:24 
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Ich bin 20 Jahre alt, als ich 18 Jahr fing alles mit sehr konfusen Symptomen an die über Monate schlimmer wurden, bis sie mich schlagartig bettlägerig machten, dazu gehörten damals schwindel, Herzstolpern, schmerzen unter den linken Rippen, starkes Pulsgefühl, Verstopfung, niedriger Blutdruck, rapide Gewichtsabnahme (begann vor Magenproblemen)Übelkeit, Schlafprobleme, schmerzende Augen, Kribbeln in Armen und Beinen, Schwäche, Magenkrämpfe, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Harninkontinenz, brennen im Mund, niedriges Kalium, zu hoher TSH ohne veränderung der Schilddrüse, erhöhter Blutzucker, niedriges B12, niedriges Vitamin D, Magenschleimhautentzündung ohne Ursache.

Die Einnahme von vitamin B Komplex präparaten besserte meinen Zustand und einige der Symptome so dass ich wieder aus dem Bett konnte aber viel weiter nichts.

Eine Ärztin gab mir eine Infusion bei welcher sie mir nicht den Inhalt verraten wollte, nach dieser ging es mir ebenfalls besser, ich nehme an es waren Nährstoffe da sie dachte ich sei einfach Magersüchtig.

Eine Zeit lang nahm ich morgens 40mg Magnesium da, ein Jahr bevor das ganze anfing hatte ich nämlich schon seit längerem mit Magnesium mangel zu Kämpfen gehabt und nahm ihn damals regelmäßig vom Arzt verschrieben.
Durch die Einnahme von Magnesium wurden schlagartig die Kopfschmerzen, die Schlafprobleme und auch etwas die Muskel/gelenkschmerzen besser.

Aber es war alles eher wie ein Trostpflaster, es linderte Beschwerden etwas.
Vor einem Monat versuchte ich Babynahrung zu essen, die strikte Schonkost vertrage ich allerdings auch so schon nicht, selbst Wasser schlägt mir auf den Magen.
Jedenfalls wurden die Schmerzen nach einem Gläschen mit Erbsen darin viel schlimme,r mir wurde sehr schlecht und der stechender Schmerz unter den Rippen sehr stark.
Ich versuchte weiterhin andere Breie zu essen, allerdings bekam ich immer stärkere Bauchschmerzen bis ich einige Tage später die schlimmsten Bauchkrämpfe meines Lebens bekam... und dazu Durchfall.

Ich hatte die einnahme von Magnesium und B Komplex so gut wie abgesetzt da Magnesium leer war, ich kein Geld für neues habe und mein b12 spiegel im letzten Blutbild okay war.

Ich hörte daraufhin auf mit den Breien. Mein Vater brachte mich zu einer Homeopathin(Wahrscheinlich falsch geschrieben) Sie meinte ich sei dehydriert udn habe mehrere Nährstoffmangel, ich bekam Tropfen und Schüßler Salze und solle mehr trinken und langsam die Protonenpumpeninhibitoren (20mg täglich) absetzen.
Es hat bisher nichts gebracht, es ist zwei Wochen her, alles was ich merke, ist dass es mir langsam immer schlechter geht, nicht wegen der Mittel die sie mir verschrieben hat, das ist schon ein viel längerer Prozess.

Ich kann immer weniger essen, mein Magen drückt fast durchgehend, diese Muskelkrämpfe sind so schrecklich... besonders meine Füße, ich habe oftmals Angst sie zu bewegen weil ich dann schon immer dieses schmerzende ziehen Spüre. Erst gestern krampfte mein Fuß so stark dass ich schrie und anfing zu heulen...

Wenn ich aufwache fühle ich mich wie tot, mein Hals fühlt sich an als wäre er zusammengeklebt, ich sehe im Alltagimmer öfter eigenartige "Sternschnuppen", mir wird auch immer öfter plötzlich schwindelig...
Dazu kommt dann immer diese Übelkeit, mir ist zunehmend schlecht, ganz willkürlich, manchmal gleich nach dem essen, manchmal eine stunde später, manchmal einfach nur wenn ich anders positioniere, oder starr sitze... wie in wellen.

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll... ich habe Angst dass das nie aufhören wird und mein Ende sein wird... ich will doch einfach wieder gesund sein.....


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BeitragVerfasst: 20.02.18, 08:25 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 11811
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
"zu hoher TSH "- wie hoch? Haben Sie diesbezüglich Medikamente erhalten?

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 20.02.18, 12:20 
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Registriert: 13.07.13, 08:26
Beiträge: 213
Hallo Silaris,

Mir geht es ähnlich. Ich bin so schlapp, dass nichts mehr geht. Bin teilweise so geschwächt, dass ich nicht Mal in einen Laden komme,um mir Lebensmittel zu kaufen. Jeden Tag ist mir schwindelig und ich kann kaum gehen oder stehen. Will ich trotzdem mit aller Macht weitermachen, dann kommen Übelkeit und Ohnmachtsgefühl.

An Medikamenten oder Nahrungsmittel vertrage ich auch nichts: Sodbrennen mit Kloß im Hals. Hinzu kommen Durchfall oder wieder Blähungen.

Ausserdem hatte ich auch schon kaliummangel, dazu Eisen, Vitamin d und B12 Mängel.

Mein tsh war mit 5,85 schon Mal zu hoch, aber leider interessiert das keinen. Ich wandele Rum,wie eine Scheintote und niemand hilft.

Lass die Schilddrüse untersuchen, aber komplett mit Ultraschall, tsh, ft,3 und ft4 sowie tpo und TG Antikörper. Meine SD war im Ultraschall mit inhomogenen Gewebe auffällig. Lies dich Mal im Internet durch über das Thema Hashimoto-Thyreoiditis. Auch die Nährstoffmängel sind typisch.sowie Magenbeschwerden. Die Schwäche und der Schwindel wurde als fatique bei mir bezeichnet. Dieser kommt bei Autoimmunerkrankung vor, was Hashimoto ja ist.

Am besten du gehst zu einem Nuklearmediziner oder Endokrinologen. Das sind die Fachärzte dafür.

Meine SD wurde bisher nicht eingestellt und ich darf weiter wie ein Alien rumlaufen. Hier musst du schauen an wen du gerätst. Es gibt Meinungen in der Fachwelt, die unterschiedlich sind. Der eine behandelt ab tsh von 2,5 mit Symptomen, der nächste erst ab 4,0. Es gibt sogar Meinungen, wo erst ab 10 behandelt wird. Ausserdem habe ich allerdings schon gehört, dass bei vorliegen einer Hashimoto Thyreoiditis der tsh um die 1,0 gesenkt werden soll. Aber auch hier Streit in der Fachschaft.

Sollte die SD bei dir auffällig sein, wenn nicht jetzt, dann würde ich mir den Verlauf anschauen,d.h. Werte regelmäßig kontrollieren und Ultraschall um zu sehen, ob es Veränderungen zur Voruntersuchung gibt.

Ich bleibe bei mir auch am Ball und ich war schon bei verschiedenen Endokrinologen und Nuklearmediziner...


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BeitragVerfasst: 28.02.18, 23:24 
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Registriert: 28.02.18, 23:00
Beiträge: 4
kk9979 hat geschrieben:
Mein tsh war mit 5,85 schon Mal zu hoch, aber leider interessiert das keinen.
Zu Recht, weil eine einmalige Erhöhung des TSH keine Aussage erlaubt.

kk9979 hat geschrieben:
Lass die Schilddrüse untersuchen, aber komplett mit Ultraschall, tsh, ft,3 und ft4 sowie tpo und TG Antikörper. Meine SD war im Ultraschall mit inhomogenen Gewebe auffällig. Lies dich Mal im Internet durch über das Thema Hashimoto-Thyreoiditis. Auch die Nährstoffmängel sind typisch.sowie Magenbeschwerden. Die Schwäche und der Schwindel wurde als fatique bei mir bezeichnet. Dieser kommt bei Autoimmunerkrankung vor, was Hashimoto ja ist.
Kann es sein, dass du von der SD insbesondere Hashimoto keine Ahnung hast?

TSH und Ultraschall reicht, damit kann ein erfahrener Arzt alles erkennen. Aber die Sd ist sicher nicht die Ursache der Beschwerden des TE.

Mit den beschriebenen Beschwerden würde ich zunächst weiter ärztlich abklären lassen, keine obskuren Infusionen, keine Vitamine, sondern Ursachenforschung.


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BeitragVerfasst: 12.04.18, 00:32 
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Beiträge: 188
Hallo,

Wurde denn mal eine Magenspiegelung gemacht? Falls ja, was war der genaue Befund? Ein Schilddrüsenproblem könnte Ggfls einen Teil der Symptome erklären, vermutlich aber sicher nicht alles. Wenn man ständig Probleme mit dem Essen hat,wäre doch neben einem entsprechenden Blutbild auch eine Magen- und Darmspiegelung.

Wurde das noch nicht gemacht?


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BeitragVerfasst: 13.04.18, 13:51 
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Registriert: 02.04.18, 20:08
Beiträge: 30
Hallo,

isst du eigentlich genug? Wenn du dich seit Längerem mangelernährst, könnte ein Teil deiner Probleme als Sekundärfolge von Mangelernährung kommen. Wichtig wäre natürlich, die primäre Ursache für dein Problem zu finden.


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BeitragVerfasst: 20.04.18, 22:55 
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Registriert: 08.08.17, 17:42
Beiträge: 7
Hallo,
einen kleinen Teil deiner Symptome kenne ich... Magenschmerzen, Magenschleimhaut-Entzündungen immer wieder ohne Grund, Übelkeit, Verdauungsprobleme, Schlafprobleme.....
Ich weiß, was du meinst, wenn selbst Wasser nicht vertragen wird.
PPIs wurden immer wieder hoch gesetzt, div. Unverträglichkeiten getestet, insgesamt hatte ich inzwischen 5 Magenspiegelungen....Wochenlang extrem Magen freundlich ernährt...ohne Besserung.
Im Bezug aufs Essen hab ich irgendwann die Einstellung entwickelt: Magenschmerzen hab ich eh, egal was ich esse. Also hab ich angefangen wieder normal zu essen ( fanden die Ärzte zwar nicht toll, aber es war meine Entscheidung). Bitte nimm das nicht als Ratschlag.

Was ich aber sagen will: irgendwann wurde die richtige Diagnose gefunden; Depressionen. Als ich" nur" die Magenprobleme hatte, hätte ich jedem der mir was in die Richtung gesagt hätte, einen Vogel gezeigt und gesagt: "Ich doch nicht!".
Aber irgendwann kamen zu den vorhandenen Problemen auch die direkten Depressiven Anzeichen hinzu. Mit der Behandlung mit Antidepressiva verschwanden alle Magenprobleme, Schlafprobleme, Infekt Anfälligkeit usw.
Meine Therapeutin hat mir letztens noch erklärt, dass das durchaus typisch ist, dass sich Depressionen erstmal mit physischen Symptomen bemerkt werden. Meist hat man die vorherigen Signale ignoriert und dann sucht sich der Körper andere Wege...häufig eben Magen.

Ob das bei dir zutrifft kannst nur du im Gespräch mit deinen behandelnden Ärzten feststellen!
Mein Beitrag soll nur als Anregung/Erfahrungsaustausch dienen. Ich halte dich nicht für verrückt! Ich weiß wie es ist, jahrelang mit Beschwerden immer wieder zu Ärzten zu laufen, es geht einem schlecht und niemand kann einem helfen.
Gib nicht auf, irgendwann wird auch bei dir eine richtige Diagnose kommen.


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