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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Lungenentzündung
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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 23.05.18, 08:56 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 11967
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
vielleicht sollte man telephonische Rücksprache mit der Gerinnungsambulanz halten, die Esperten dort können sicher kompetente Auskunft geben.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 17.08.18, 09:25 
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DMF-Mitglied

Registriert: 28.10.16, 11:42
Beiträge: 93
Guten Tag Herr Dr. Fischer,

es geht jetzt noch einmal um den Lungenembolie-Patienten. Ab 27.08. darf er wieder mit dem Laufen anfangen. Die Lungenembolie war am 24.02.2018. Die Gerinnungsambulanz hat das Joggen sogar schon ab Mai erlaub. Allerdings haben wir das nicht gemacht. Wir fanden es selbst zu zeitig und der Hausarzt war auch dagegen.

Aktueller Stand: Nordic Walking 10 km sind kein Problem. Beispiel: 9 km in 1 h 33 Min. (mit leichten Anstiegen). Steile Anstiege klappen aber noch nicht! Weitere Beispiele:

5 km 43:12 Min.
5,6 km 47:46 Min.
6 km 50:44 Min.
5 km 40:22 Min.
5,8 km 45:00 Min.
5 km 42:01 Min.
5 km 39:39 Min.
5 km 39:19 Min.
7 km 57:03 Min.

Alles in Pulsbereiche unter 120 Schläge pro Min. Wie gehen wir jetzt am besten vor mit dem Joggen. Die erste Frage: Wieviel Einheiten pro Woche wäre jetzt erstmal in Ordnung - 3 oder doch lieber nur 2 km? Oder soll er 3 Einheiten machen: 2 x Joggen, 1 x Walken?

Wir hatten gedacht mit 2 - 3 km Joggen anzufangen. Wie lange solten wir bei dieser km-Zahl bleiben? Also wie schnell kann man steigern? In wie viel Wochen könnte man dann bei einem lockeren 5 km-Lauf sein?

Welche Maximal-Puls könnten wir ansetzen? Das er beim Joggen die 120 Schläge einhalten kann, glaube ich nicht. Da wird der Puls höher gehen.

Leider hat der Hausarzt keine Zeit solche Fragen zu beantworten und davon abgesehen macht dieser selbst keinen Sport.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 17.08.18, 10:17 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11967
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
das Walkingtempo entspricht einem Schnitt von 8 km/h und somit einem Traben, d.h. joggen ist bei diesem Tempo ebenfalls möglich und bedeutet keinen Unterschied.
Er kann beruhigt 3x/Woche joggen, Umfang 5 km, Zeit 40 min., Pulsfrequenz nicht über 120/ min.
Ich vermute, dass der Puls nicht über 130/min dabei gehen wird. Maximalpuls nicht über 140/min.
Lockerer Lauf über 5 km sollte dann in 2 Wochen möglich sein, "locker" ist relativ, vom Grundlagentraining und dem Alter abhängig. Wenn er vor der Embolie 5 km in 20-25 Minuten lief, sollte er in 2 Wochen die Strecke in 30 min laufen ( 6er Schnitt).
Wie alt ist er? Dann muß ich evtl. einige Korrekturen anbringen, Gewicht und Größe sind mir ja bekannt. Grundsätzlich kann ich Rennradfahren empfehlen. Ich selbst bin vom Marathon und üblichen Langstreckenläufen vor 10 Jahren auf das Rennrad umgestiegen, bin jetzt 73 Jahre alt und fahre schwere Alpenpässe. Die Leute schauen immer etwas ungläubig und vermuten einen versteckten Motor im Rahmen. Allerdings geht das nicht ohne hartes Wintertraining. Von November bis April habe ich dann schon 4000 km auf dem Ergometer abgearbeitet. Mein Puls geht dabei weit über die Herzfrequenz, die ich in meinem Alter maximal haben dürfte.
Das nur so nebenbei. Bin jetzt zwei Tage auf einer Tour, kann also keine Fragen beantworten.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 02.10.18, 10:27 
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DMF-Mitglied

Registriert: 28.10.16, 11:42
Beiträge: 93
Guten Tag Herr Dr. Fischer,

ich habe noch eine Frage zum Lungenembolie-Patienten. Die Thrombophiliediagnostik hat nichts ergeben. Er hat also keine erbl. Gerinnungsstörung. Eine Thrombose war ja auch nicht ursächlich für die LAE. Bleibt nur die Lungenentzündung. Die Ärztin meinte, es könnte aber auch zuerst die Embolie dagewesen sein. Wir werden es nicht mehr erfahren.....

Jetzt nach 7 Monaten der Einnahme von Xarelto 20 mg soll er auf Xarelto 10 mg "umsteigen". Reichen 10 mg oder ist das zu zeitig mit der Dosishalbierung?
Die Ärztin sagte ihm wohl auch, dass 50 % Rückfallquote in den nächsten 10 Jahren sind. Und die ersten 2 - 3 Jahre wären am gefährlichsten. Gehen Sie damit konform? Und sind Xarelto 10 mg jetzt ausreichend (Embolie war Ende Februar 2018)?

Nun eine Frage zur mir (Hashimoto-Patient): Seit 2 Wochen spielt mein Blutdruck dermaßen verrückt, dass ich mir heute einen Krankenschein holen musste: Schwindel, Hitzewallungen am Morgen, jetzt extremes Frieren. Bisher Valsartan 40 mg am Morgen und 40 mg Nachmittag. Jetzt ist meine Diastole ständig über 100. Der Arzt hat mir jetzt HCT 25 mg aufgeschrieben. Die soll ich zusätzlich nehmen. Ich habe aber Bedenken, weil ich gar kein Wasser in den Beinen habe? Kann es nicht die SD sein?

Mein Blutdruck gerade gemessen: 147/107 Puls 58 - so geht es nun ständig.

TSH vom 24.08.: 0,63 (0,27 - 4,20)
FT4 18,6 (10,6 - 22,7)
FT3 5,0 (3,13 - 6,76)

Mir wird - bedingt durch den Feiertag - erst am Donnerstag wieder Blut abgenommen (SD-Werte). Was mache ich jetzt?

Heute Morgen hatte ich die 40 mg Valsartan schon genommen. Kann ich jetzt nochmal eine 40 mg nachnehmen? Was mache ich dann Nachmittag mit der 40 mg-Tablette. Würde ja dann auf 120 mg kommen....

Vielen Dank im Voraus für ihren Rat.

MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 02.10.18, 11:48 
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DMF-Moderator

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Guten Tag,
Rivaroxaban hat eine Halbwertszeit von 11-13 Std. bei älteren Personen, daher erscheint mir die Dosisreduzierung etwas riskant. Die empfohlene Erhaltungsdosis liegt bei 20 mg/Tag.
Zur Rückfallquote kann ich mich nicht äußern, da dies von vielen Faktoren abhängig ist.
Schwindel ist eine bekannte Nebenwirkung der Sartane.
Diuretika sind bei der Behandlung einer Hypertonie unverzichtbar. Dazu zählt HTC. Auch ohne bestehende Ödeme wird es gern in Kombination mit den Sartanen u.a. verordnet.
Es gibt ein empfohlenes Stufenschema für die Behandlung einer Hypertonie. Diesbezüglich will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, stellen Sie Ihre Frage direkt an den Spezialisten Dr. Jaeckel. Die SD könnte natürlich ebenfalls bzgl. der Symptome eine gewisse Rolle spielen, ich denke aber, dass die Werte doch sicherlich überprüft wurden.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 02.10.18, 12:28 
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DMF-Mitglied

Registriert: 28.10.16, 11:42
Beiträge: 93
Guten Tag Herr Dr. Fischer,
der Lungenembolie-Patient ist 38 Jahre alt, weil sie geschrieben hatten bei älteren Patienten. Wie verhält es sich jetzt bei ihm mit der Halbwertzeit?

Mein Blutdruck ist jetzt 137/94/66 nach dem ich nochmals 40 mg Valsartan genommen habe. Ich verstehe nur nicht, warum es auf einmal so rapide schlechter wird mit dem Blutdruck. Im Sommer brauchte ich gar keine Tablette.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 02.10.18, 16:53 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 16:01
Beiträge: 11967
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
bei Jüngeren beträgt die HWZ 5-9 Std, d.h. es ist erst recht wichtig, die Dosis eher nicht zu reduzieren.

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