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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Lungenentzündung
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 Betreff des Beitrags: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 14.02.18, 11:47 
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DMF-Mitglied

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Beiträge: 91
Guten Tag Herr Dr. Fischer,

ich habe eine Frage zur Lungenentzündung:

Eine Krankschreibung erfolgte zuerst wegen einer Bronchitis für 2 Tage (08.02. und 09.02.) durch einen Vertretungsarzt und dann über das Wochenende. Da war aber schon ein Tag mit Fieber dabei. Am Samstag war alles gut. Ein wenig Husten noch. Sonntag Abend dann Fieber (39,9°). Deshalb haben wir den Bereitschaftsdienst angerufen. Es gab eine Spritze.

Montag Früh dann Fieber mit 40,1° und wieder ab zum Arzt. Diesmal war die Hausärztin wieder da und sie schickte uns zum Lunge Röntgen. Nun ist es doch eine Lungenentzündung. Montag (12.02.) dann mit Fieber bis 40,2°. Am Abend dann Beginn mit Antibiotikum. Der Krankenschein geht noch bis Ende der Woche. Danach nochmals Vorstellung beim Hausarzt notwendig.

Wie lange wird man bei einer Lungenentzündung krank geschrieben? (Fieber ist abgeklungen, Husten ist noch ganz ordentlich)

Wann darf man wieder mit Sport beginnen (Joggen)?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Auskunft.

MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 14.02.18, 12:28 
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DMF-Mitglied

Registriert: 12.02.18, 13:28
Beiträge: 55
Hallo
Ich bin nicht Dr. Fischer aber habe gerade ins Forum geschaut
Einer Dauer von 2-3 Wochen müssen Sie rechnen, es hängt vom der Art der Erreger und des Verlaufes ab.
Es könnte auch sein, dass es auch 10 Wochen werden!
Sport usw. erst noch Abheilung der Krankheit, da Ihr Körper geschwächt sein kann.
Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 14.02.18, 14:05 
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DMF-Moderator

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Guten Tag,
"Danach nochmals Vorstellung beim Hausarzt notwendig. "- dann muß man nochmals entscheiden bzgl. einer Verlängerung und deren Dauer.
Sie nehmen ja momentan ein Antibiotikum, dessen Einnahmedauer vermutlich etwa 6-7 Tage ist. Während dieser Zeit erfolgt zwar ein schneller Rückgang des Fiebers, man sollte aber durchaus sich danach noch für 1 Woche schonen ab dem letzten Tag der AB-Einnahme bzw. dem letzten Tag der erhöhten Temperatur, das bedeutet, es könnte durchaus eine Verlängerung der AU-Bescheinigung in Frage kommen. Sport wäre erst nach 2 Wochen möglich, zumal die momentanen Außentemperaturen die Atemwege erneut stark belasten könnten.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 18.02.18, 06:50 
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DMF-Mitglied

Registriert: 28.10.16, 11:42
Beiträge: 91
Guten Tag Herr Dr. Fischer,

das Antibiotikum nehme ich 3 x täglich. Insgesamt sind es 20 Tabletten, so dass ich auch auf die 6 - 7 Tage Einnahmedauer komme. Morgen nochmals Vorstellung beim Hausarzt.
Wie gesagt: das Fieber ist weg. Der Husten ist besser geworden, aber eben noch nicht weg. In wie weit das Fieber mich geschwächt hat, kann ich noch nicht beurteilen, da ich Bettruhe eingehalten habe (und mich max. bis auf Toilette oder an den Kühlschrank bewegt habe). Das wird sich dann Morgen auf dem Weg zum Hausarzt bemerkbar machen.
Ich vermute deshalb, dass es für den Rest der folgenden Woche noch einen Krankenschein gibt. Einen Rückfall möchte ich auf keinen Fall riskieren.
Sollte ich ab 26.02. wieder arbeiten können, wie gehe ich da vor? Habe ja nur gelegen, arbeite aber draußen körperlich. Ich müsste mich also wieder ein wenig an die Belastung gewöhnen. Ich dachte, dass ich mich noch ausruhe und ab nächstes WE ein wenig mit spazierengehen anfange. Reicht das aus?
Ich habe Hustenlöser und für die Nacht Hustenstiller bekommen. Wie lange muss ich das nehmen? Bis der Husten vollständig weg ist?
Und jetzt kommt mein Ehrgeiz wieder durch :-) Wann kann ich mit leichtem Lauftraining anfangen? Anfang März (sofern Kraft und Abklingen des Hustens es zulassen)? Sie schrieben ja "nach 2 Wochen" (wäre also Anfang März).


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 18.02.18, 09:01 
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DMF-Moderator

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Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Morgen,
leichtes Lauftraining mit 50 % der maximalen Herzfrequenz, Dauer nicht über 30 Minuten, nur ebene Laufstrecke, keine Hügelläufe. Beginn ab 26. 2.2018, 2-3 x/ Woche, nicht bei großer Kälte, Zwiebelkleidung, Schal, Mütze, evtl. Handschuhe.
Bis dahin kleine Spaziergänge ab Mitte kommender Woche nach Absprache mit dem Hausarzt.
Hustenmedikamente bis zum völligen Abklingen nehmen.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 23.02.18, 14:19 
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DMF-Mitglied

Registriert: 28.10.16, 11:42
Beiträge: 91
Guten Tag Herr Dr. Fischer,

laut meiner Hausärztin darf ich am Montag (26.02.2018) wieder zur Arbeit. Es wurde nochmal Blut abgenommen. Nieren- und Leberwerte und CRP waren in Ordnung. Im Bereich Hämatologie fiel nur die Thrombozyten-Zahl auf: 401 (150 - 370). Hängt das noch mit der Lungenentzündung zusammen?

Mit dem Lauftraining werde ich noch bis einschl. 03. März pausieren. Dann wollte ich ein kleines Ründchen - so wie von Ihnen empfohlen - drehen. Ich dachte an so ca. 20 Min. Lauf?!

Meine SD-Werte waren auch mit dabei:

21.02.2018:

TSH 0,86 (0,30 - 3,18)
fT3 4,14 (4,09- 6,65)
fT4 15,60 (13,1 - 21,3)
TPO 10,9 (< 34)

Ich nehme seit Nov. 2017 LT 75.

Nun soll ich eine Wechseldosis nehmen (Mo + Mi + Fr: LT 75, die anderen Tage LT 50).

Das habe ich nicht getan! Mir ging es noch nie so gut wie jetzt! Bin einfach bei LT 75 geblieben.
Der Hausarzt meinte, er hätte die Befürchtung, dass der TSH zu weit runter geht und ich dann überdosiert wäre.

Ich fühle mich aber nicht im geringsten überdosiert: keine zittrigen Hände, kein Herzklopfen, keine Nervosität ... alles bestens. Wieso soll man die Dosis ändern, wenn es einem gut damit geht?

Meine Werte aus 2017:

18.05.2017 (unter LT 50):

TSH 2,43 (0,27 - 4,20)
fT3 4,51 (3,13 - 6,76)
fT4 12,62 (12,0 - 22,0)
TPO 75 (<60)

31.08.2017 (unter LT 50):

TSH 2,98 (0,30 - 3,18)
fT3 4,63 (4,09 - 6,65)
fT4 12,13 (13,1 - 21,3)

Sie sehen ja, dass TSH und ft4 wieder etwas schlechter geworden sind. Mein Befinden war am 18.05. nicht das Beste und am 31.08. ging es weiter bergab. Ich habe mich beim HA dann durchgesetzt und LT 75 verlangt.

Daraufhin neue Werte unter LT 75:
am 02.11.2017

TSH 2,01 (0,30 - 3,18)
fT3 4,75 (4,09 - 6,65)
fT4 13,30 (13,1 - 21,3)

Es ging mir besser. Laut Endo hätte ich sogar auf LT 88 steigern dürfen.

Nun die neuen Werte siehe oben. Kann ich bei LT 75 bleiben? Mir geht es gut damit. Und eine Überdosierung hätte ich ja erst, bei entsprechenden Symptomen und TSH weiter gen 0,30 sowie fT4 über den oberen Ref.bereich?!

Danke im Voraus für Ihre Meinung.
MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 23.02.18, 14:55 
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Guten Tag,
"Kann ich bei LT 75 bleiben? "- ja, das können Sie. Über die Zahl der Thrombozyten würde ich mir keine Gedanken machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 24.02.18, 16:56 
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Guten Tag Herr Dr. Fischer,
nach der Lungenentzündung sagt mein Arzt, dass ich Montag wieder zur Arbeit kann. Ich sollte jetzt zum Ende der Woche auch kurze Spaziergänge machen. Das habe ich gemacht. Ich Messe noch regelmäßig Fieber. Habe Angst vor einem Rückfall. Hatte gerade 37,4 Oral gemessen. Ist das erhöhte Temperatur? Kann man denn jetzt noch einen Rückfall bekommen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 24.02.18, 17:56 
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Guten Tag,
"Hatte gerade 37,4 Oral gemessen. Ist das erhöhte Temperatur? Kann man denn jetzt noch einen Rückfall bekommen?-Temperatur ist okay, Rückfall ist nur dann möglich, wenn man sich zu sehr körperlich belastet und bei Aufenthalt im Freien nicht genügend anzieht. Ferner würde ich dringend-wenn möglich- größere Menschenansammlungen vermeiden( Kaufhaus etc.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 25.02.18, 07:06 
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Guten Morgen Herr Dr. Fischer,
leider ist es nicht gut ausgegangen: Gestern Abend 37,8. Etwas später krampfartige Schmerzen im Bauch und Atemnot. Notarzt gerufen. CT ergab Lungenembolie mit Pleurainfarkt (weiß nicht mehr genau wie das hieß, aber auf jeden Fall Infarkt).Der Patient bin ich nicht selber. Wie ist jetzt das Procedere? Es gab neues Antibiotikum und Heparin. Wird jetzt eine Reha nötig sein? Welche Konsequenzen hat das für den Beruf und in sportlicher Hinsicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 25.02.18, 09:34 
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Guten Morgen,
das ist aber keine gute Nachricht und ich danke Ihnen, dass sie an seiner Stelle antworten.
Erstmaßnahme ist immer in solchen Fällen Antibiotikumgabe und Heparin. Eine Reha ist normalerweise nicht üblich, man darf diesen " Infarkt" nicht mit einem Herzinfarkt gleichsetzen. Durch den Gefäßverschluß kommt es zu diesem Infarkt. Es müssen wohl Risikofaktoren vorgelegen haben, die zu einer Lungenembolie führten. Mögliche Ursache waren die Spaziergänge, die einen Thrombus aus den Bein/Beckengefäßen abgeschwemmt haben. Das kommt bei längerer Bettruhe vor aber meist nur dann, wenn eine Neigung diesbezüglich besteht und/oder Vorerkrankungen bestehen wie z.B.
Herzerkrankung, Übergewicht, Bluthochdruck, Krampfadern, Störungen im Blutgerinnungssystem usw..
Das genaue Procedere wird man Ihnen im Krankenhaus sicher mitteilen, das hängt vom weiteren Verlauf ab und -wie erwähnt- von eventuell vorbestehenden Risikofaktoren.
Alles Gute.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 25.02.18, 09:57 
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Guten Morgen Herr Dr. Fischer,

danke für die schnelle Antwort:
- er hat keine Herzerkrankung (Ausdauersportler), nur einen Rechtsschenkelblock (lt. Kardiologen nicht schlimm)
- er hat kein Übergewicht (1.85 m und 74 kg)
- auch kein Bluthochdruck (eher zu niedrig)
- keine Krampfadern
- ansonsten SD-Unterfunktion

Die Oma ist an einer Lungenembolie gestorben. Sollte man da vielleicht noch einmal wegen erblichen Sachen nachforschen?
Das Krankenhaus ist leider nicht das KH unseres Vertrauens. Aber leider kann man hier auf dem Land nicht selbst aussuchen, wohin der RTW fährt. In der Notaufnahme gab es die komischsten Verdachtsdiagnosen: Niere, Blase voll, Nerv eingeklemmt. Ich hatte dann von selbst geäußert, ob es nicht eine Thrombose sein könnte. Wurde schief angesehen (Hypochonder) und bekam keine Antwort. Ein paar Minuten später bestätigte der Radiologe meinen Verdacht.
Ich selbst habe auch schlechte Erfahrungen. Ich durfte mir anhören, ich hätte zuviel gegessen und zu viel Stress. Da war TSH schon mit 8 auffällig und am Ende war es eine Autoimmunthyreoditis. Also kein Vertrauensverhältnis in dem KH. Aber es blieb uns nichts anderes übrig.

Er wird jetzt mit Sicherheit ein paar Wochen krank sein und vermutlich noch für länger Blutverdünner bekommen?

Wir machen uns Vorwürfe. Aber wir haben alles so gemacht wie vom HA empfohlen. Montag waren die Lungen frei. Er sollte die Medikamente zu Ende nehmen. Hat er gemacht. Ende der Woche kleine Spaziergänge. Haben wir auch gemacht. Morgen hieß es, kann er auf Arbeit..... Hätte man vielleicht während der Lungenentzündung Heparin geben sollen? Ich hatte damals beim Bänderiss welches zum selbst spritzen bekommen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 25.02.18, 11:29 
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Guten Tag,
es besteht kein Grund, sich selbst Schuld zuzuweisen. Heparingabe rein prophylaktisch wäre nicht üblich, außer bei Risikopatienten mit langer Immobilisationsdauer.
Man kann in der Tat eine komplette Gerinnungsanalytik machen, ob genetische Einflüsse bestehen ( Faktor V, Prothrombinmutation etc.).
Es ist gut möglich, dass er noch für einige Monate Antikoagulantien nehmen muß, eher sogar wahrscheinlich.
Bei Ihnen war es anders-bei chirurgisch-orthopädischen Verletzungen der unteren Extremität wird üblicherweise wegen der erhöhten Thrombosegefahr immer prophylaktisch Heparin gespritzt.
Was den Sport betrifft, so kann ich das sehr gut nachvollziehen. 9 Monate die obligate Vorbereitung auf einen Marathon mit wöchentlichem Umfang von 120 km- dann kurz vor Wettkampf eine Bandscheibenoperation und die Nachwirkungen der OP spüre ich bis heute, obwohl inzwischen über 30 Jahre vergangen sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 25.02.18, 20:05 
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Guten Abend Herr Dr. Fischer,
der Zustand hat sich leider noch nicht gebessert. Krampfartige Unterbauchschmerzen mit Luftnot. Auf dem Rücken liegen geht gar nicht. Nur sitzen im Bett mit nach vorn gekrümmter Schonhaltung. In dieser Position sind keine Krämpfe und keine Luftnot. Wie lange dauert es bis Heparin und Antibiotikum wirken?
Hat Heparin Auswirkungen auf die SD-Werte?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lungenentzündung
BeitragVerfasst: 26.02.18, 09:46 
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DMF-Moderator

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Guten Tag,
je nach verwendetem Heparin tritt der Wirkeintritt bereits nach wenigen Std. ein, bei Antibiotikagabe dauert es durchaus bis zu 2 Tagen. Ich nehme daher an, dass es bereits heute im Laufe des Tages besser werden müßte/sollte. Alles Gute.

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