Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

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Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 25.07.18, 12:10

Hallo,
bitte googlen Sie unter " Hypermobilitätssyndrom"-stehe in den nächsten Tagen extrem unter Zeitnot.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 13.08.18, 17:46

Sehr geehrter Dr. Fischer,

können Sie mir erklären, was eine selektiv glomeruläre Proteinurie ist? Habe folgendes Ergebnis:

Albumin im Urin (selektive glom. Proteinurie): 778 mg/l (Norm kleiner 20).

Vielen Dank.

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 14.08.18, 06:33

Guten Morgen,
ich mache es mir einfach, da ich unter Zeitdruck stehe. Hier ein entsprechender Link:
Glomerulär selektive Proteinurie

Bei der selektiven Form der glomerulären Proteinurie sind die Ladungseigenschaften des Glomerulumfilters beeinträchtigt. Markerproteine zur Erfassung einer glomerulär selektiven Proteinurie sind das Albumin und das Transferrin.

Albumin hat ein Molekulargewicht von ca. 70.000 Dalton und ist negativ geladen. Es kann daher als Grenzmarke betrachtet werden. Normalerweise passiert es den glomerulären Filter nicht und taucht daher nicht im Harn auf. Bei schon beginnender Schädigung der Glomeruli ist es allerdings stets nachzuweisen.

Glomerulär selektive Proteinurien treten beispielsweise im Rahmen einer Nephropathie bei Diabetes mellitus (diabetischen Nephropathie mit Mikroalbuminurie) oder Hypertonie auf. Die meisten Formen der Glomerulonephritis (besonders die Minimal-Change-Glomerulonephritis) zeigen in der Anfangsphase eine glomerulär selektive Proteinurie.
2 Glomerulär unselektive Proteinurie

Eine glomerulär unselektive Proteinurie ist durch die zusätzliche Ausscheidung des Markerproteins IgG charakterisiert. Sie tritt bei einer fortgeschrittenen Schädigung der glomerulären Basalmembran. Ursachen sind neben fortgeschrittener diabetischer Nephropathie viele Arten der Glomerulonephritis (infektiös, Amyloidose oder Kollagenosen z.B. Lupusnephritis) sowie andere Ursachen (z.B. Fieber, EPH-Gestose).
Grüße Dr. Fischer
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kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 08.11.18, 17:18

Sehr geehrter Dr. Fischer,

ich habe mal eine Frage bezüglich metoprolol. Seit Sommer nehme ich diesen ein. Ich habe dadurch aber den Eindruck, dass ich totale Muskelschwäche und Erschöpfung bekomme. Diesen Zustand hatte ich vorab zwar schon,aber der betablocker macht alles noch viel schlimmer.

Nun hat mir die Ärztin zwei Varianten offen gelassen...sie hat mir jetzt bisoprolol gegeben oder ich soll amlodipin und procoralan nehmen. Nun weiss ich nicht,was ich nehmen soll, denn mit einem calciumblocker den ich schon mal hatte ist mein herzrasen morgens nicht mehr weggegangen, auch als ich noch einen betablocker dazu genommen hatte.diese Schwäche und Erschöpfungszustände sind aber auch nicht auszuhalten...für mich die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Machen alle betablocker diese Erschöpfung?

Dann hat sie mir l thyroxin aufgeschrieben zur Probe wegen der inhomogenen Sd. Da ich l thyroxin morgens nüchtern nehmen soll,frage ich mich wie das mit meinem morgendlichen Ruhepuls von 130 gehen soll. Habe sonst den betablocker noch im bett früh genommen, da ja der puls 30 Minuten nach dem Aufstehen so hoch ist.hier mach ich mir Sorgen, dass das nicht funktioniert. Vielleicht sollte ich zuerst versuchen den Puls und Blutdruck zu senken und erst dann mit dem thyroxin anfangen?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 08.11.18, 18:10

Guten Abend,
Erschöpfung unter Betablockern ist Zeichen einer zentralnervöse Störung und allen Betablockern gemeinsam.
"zuerst versuchen den Puls und Blutdruck zu senken und erst dann mit dem thyroxin anfangen?" eine gute Idee, bedeutet ja lediglich, dass Sie ausnahmsweise Thyroxin eben etwas später einnehmen.
Grüße Dr. Fischer
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kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 24.11.18, 16:29

Sehr geehrter Dr. Fischer,

heute hatte ich den Befund des Endokrinologen in der Post. Irgendwie verstehe ich diesen nicht. Folgendes steht drin:

Diagnose:
Aktuell latente hypothyreose ohne Notwendigkeit einer schilddrüsensubstitution,V.a. seronegative Autoimmunthyreoiditis,arterielle hypertonie (Ausschluss hormonell endokrine Ursache)

Tsh 3,36 (0,27-4,20)
Ft3 5,51 (3,13-6,76)
Ft4 15,01 (12-22)

Tpo 10 (kleiner 34 )
TG 11 (kleiner 115)
Trak 0,31 (Normbereich)

Sonografie
Volumen SDL rechts 4,13 ml, links 4,3 ml,insgesamt 8,4 ml, Parenchym gering echoarm und homogen, keine Knoten.
Bis auf ein leicht inhomogenenes parenchym bild nicht typisch für eine Hashimoto Thyreoiditis.

Bezüglich der Schilddrüse zeigten sich bei unserer letzten blutabnahme ein tsh Wert im hochnormalen Bereich und normale periphere schildrüsenwerte.diesbezüglich ist aktuell keine substitutionstherapie zwingend notwendig.

Kein Hinweis auf ein phäochromozytom,auch die Achse von acth und cortisol war nicht hinweisend auf einen hypercortisolismus.initial haben wir einen leicht erhöhten aldosteron/renin Quotienten festgestellt,so dass wir einen kochsalzbelastungstest durchführten. Nach kochsalzbelastung zeigte sich eine regelrechte aldosteron-senkung,so dass wir keinen anhalt für einen primären hyperaldosteronismus sahen.

Cortisol 115 (124-662), vormittags.

Was sagen Sie zu den sonobefund der sd? Ich finde es irgendwie widersprüchlich. Erst steht v.a. seronegative Autoimmunthyreoiditis und weiter unten "nicht typisch für Hashimoto",ausserdem "gering echoarm und homogen" und der darauffolgende satz dann wieder "leicht inhomogen"...

Was sagen Sie dazu, ist das nun hashimoto?

Ist das schlimm, dass der cortisolwert erniedrigt ist? Erklärt der cortisolwert einen morgendlichen Ruhepuls von bis zu 130 ca. 1/2 Stunde nach dem Aufstehen?

Vielen Dank.

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 24.11.18, 18:24

Guten Abend,
ja, der Befund ist an einigen Stellen widersprüchlich und ich kann mir das auch nicht erklären.
Er weiß wohl auch nicht, dass Sie ja unter L-Thyroxin-Medikation stehen, sonst hätte er gewußt, dass das TSH ja nur deshalb so gut ist, weil Sie Thyroxin nehmen. Deshalb schreibt er
auch, dass aktuell " nur" eine latente Hypothyreose vorliegt. Auch das verstehe ich nicht, da TSH immerhin im Referenzbereich liegt.
Den Cortisolwert finde ich jetzt noch völlig akzeptabel. Cortisolwerte schwanken stark und sind durch viele Faktoren beinflussbar. Der erhöhte Puls lässt sich dadurch nicht erklären.
Ich würde dem gesamten Befund jetzt keine so große Bedeutung beimessen, auch wenn er nicht so ganz stimmig ist, vor allem deshalb nicht, weil ja keine Konsequenzen daraus zu ziehen ist.
Grüße Dr. Fischer
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kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 25.11.18, 07:02

Sehr geehrter Dr. Fischer,

der tsh von 3,36 ist ohne L thyroxin entstanden. Die latente hypothyreose ist bestimmt gemeint, als ich vor ca. 1 Jahr einen tsh von 5,85 (Norm bis 3,94).noch habe ich mit lt nicht angefangen gehabt,weil die Hausärztin vorab meinen Blutdruck einstellen wollte und am 3.12. Nochmal die sd Werte bestimmt. Das lt habe ich aber schon mitbekommen.

Für mich ist wichtig zu wissen, ob ich eine Autoimmunthyreoiditis habe, da meine membranöse Glomerulonephritis dann nicht mehr eine primäre GN wäre, sondern eine sekundäre GN nämlich wegen Hashimoto. Ich hatte mit den Nephrologen gesprochen und der sagte, dass es häufig beobachtet wird, dass Glomerulonephritis mit Lupus,Tumor, Hepatitis,knochenmarkerkrankungen oder eben auch Hashimoto vorkommt. Dabei verursacht Hashimoto wohl nicht die GN, sondern die GN ist ein Kollateralschaden, so der nephro.das würde vielleicht ein Stück weit erklären,warum ich einen Ana Titer von 1:1000 habe und auch keine pla2- oder thsd7a Antikörper die beweisend für eine primäre membranöse GN sind.

Noch eine andere Frage: mir ist ein Frontzahn abgebrochen. Nun hatte ich bei zwei Zahnärzten gefragt,wie ich den Zahn ersetzen könnte. Einer empfahl mir eine Brücke mit der Begründung, dass er ein Implantat kritisch sieht bei Autoimmunerkrankung (wie es die GN oder auch Hashimoto wären). Auch bei paradontose sah er ein Problem für ein Implantat.ein anderer Zahnarzt sah das ganz locker und empfahl trotzdem ein implantat aufgrund meines Alters (37). Ich weiss sie sind kein Zahnarzt, aber ist das mit den Autoimmunerkrankung und dem Implantat wirklich kritisch zu sehen? Vielleicht haben sie da auch was gehört?

Und noch eine frage: ich bekomme am 12.12. Eine kurznarkose (propofol) wegen einer Koloskopie, die nun endlich im kh durchgeführt wird. Nun bin ich stark erkältet mit Niesen, Kopfschmerzen, halskratzen und Schnupfen sowie Druck um die nasennebenhöhlen. Fühle mich auch matt und krank. Temperatur war aber nur 37. Wenn es bis kommenden Mittwoch nicht weg ist, soll ich da im kh Nachfragen, ob man vor der kurznarkose min. 14 Tage gesund gewesen sein sollte? Also,ob es dann trotzdem geht?

Vielen Dank.

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 25.11.18, 08:55

Guten Morgen,
"Feller M et al.: Association of Thyroid Hormone Therapy With Quality of Life and Thyroid-Related Symptoms in Patients With Subclinical Hypothyroidism: A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA. 2018 Oct 2;320(13):1349-1359. doi: 10.1001/jama.2018.13770."- eine ganz aktuelle Studie und sie besagt, dass auch bei Ihrem TSH-Wert von 3,36 U ( wenn er ohne Substitution war) keine Behandlung erfolgen müßte. Andererseits entsteht sicher kein Schaden bei niedrigdosierter Gabe.
Wenn Sie verständlicherweise wirklich wissen wollen, ob eine Hashimotoerkrankung vorliegt, bietet sich doch die Feinnadelpunktion an-an mehreren Stellen. Das ist ein kleiner Eingriff und die Gewebeprobe gibt dann eine zuverlässige Aussage.
Die Darmspiegelung könnte man problemlos durchführen, es ist ja mit Propofol keine Narkose im strengen Sinn, ferner haben Sie kein Fieber.
Zur Zahnproblematik kann ich nichts sagen.
Grüße Dr. Fischer
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kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 25.11.18, 14:52

Sehr geehrter Dr. Fischer,

ich muss nochmal was fragen...langsam steigt die Temperatur. Hatte soeben 38,1.Mal sehen, ob es abends weiter steigt. Habe Kopfschmerzen, gliederschmerzen, etwas Schnupfen und Schüttelfrost.

Ab wann müsste man was fiebersenkendes nehmen? Ich weiss leider auch nicht was.

Der Nephrologe sagt immer was,dass ich nichts Nephrotoxisches nehmen soll (gfr und krea waren normal, aber Proteinurie). Ausserdem hatte ich ja eine Fettleber und erhöhtes Gamma GT. Ganz zu schweigen von urtikaria und Angioödem sowie einer vermeintlichen histaminintoleranz.

Soll ich es lieber mit Wadenwickeln probieren? Oder sollte es schlimmer werden den Bereitschaftsdienst rufen?

Habe noch nie Schmerzmittel/fiebermittel genommen....also auch kein Erfahrungen wie ich was vertrage....hätte nur Paracetamol 500 da.geht das wegen Leber, Niere und Co.?

Ab welcher Temperatur sollte ich unbedingt einen Arzt anrufen?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 25.11.18, 15:42

Guten Tag,
bei der aktuellen Temperaturerhöhung muß man noch nichts nehmen, Sie haben wohl einen grippalen Infekt bzw. evtl. eine echte Grippe. Ab 39,0 könnten Sie Paracetamol nehmen. In gewisser Weise belasten alle Medikamente-auch fiebersenkende- die Leber und die Niere. Wadenwickel ist ja ein erprobtes Hausmittel und Sie umgehen alle evtl. Nebenwirkungen der Medikamente. Bereitschaftsdienst ist m.E. bei einem grippalen Infekt wirklich nicht nötig. Paracetamol hat im allgemeinen eine gute Verträglichkeit, ist aber bei schweren Leber/ Nierenschäden kontraindiziert, ferner neutralisiert es die Wirkung von Antihypertensiva. Ich denke aber, dass eine Anwendung sowieso nur für einige wenige Tage zur Anwendung kommen würde und daher zu vertreten ist. Ab 40,5 Grad könnte man den BD rufen, der allerdings wenig Handlungsspielraum bei einem grippalen Infekt bzw. Grippe hat.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 25.11.18, 16:41

Sehr geehrter Dr. Fischer,

HABE nochmal GEMESSEN. Nun 38,4. Da werde ich wohl meinen zahnarzttermin morgen absagen können. Dieser war für 2 1/2 stunden geplant,inklusive spritze. Dabei ging es um ersatz des fehlenden zahnes (brücke)?

Sollte ich das beim Hausarzt morgen klären, ob es echte Grippe ist? Denn die wird ja länger dauern, wie Ein grippaler Infekt? Somit könnte die Spiegelung des darmes doch noch in gefahr geraten?

...eigentlich wollte ich beides dieses Jahr zum Abschluss bringen.

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 25.11.18, 16:57

Guten Abend,
man kann so etwas natürlich abklären, aber es stellt sich doch immer grundsätzlich die Frage ( in der Medizin), ob es Konsequenzen hat-und das tut es eben nicht. Bei der Behandlung spielt es keine wesentliche Rolle, ob man eine Influenza hat oder einen grippalen Infekt. Die Unterschiede kann man im Internet finden. Bei einer echten Grippe ( Virusbedingt und somit nicht kausal behandelbar) ist eine Koloskopie nicht angebracht, aber auch sie sollte bis zum 12.12. eigentlich abgeklungen sein. Zahnarzttermin ist natürlich hinfällig, er will sich auch nicht unbedingt anstecken.
Da Sie nichts über Halsschmerzen und Schnupfen schreiben, nehme ich aus der Ferne zunächst einmal an, dass es eine Grippe ist.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 25.11.18, 17:31

Sehr geehrter Dr. Fischer,

Halsschmerzen habe ich nicht. Im Vordergrund stehen Kopfschmerzen (ich habe das Gefühl mein Kopf platzt), ein wenig Schnupfen, Abgeschlagenheit, krankheitsgefühl mit Schwäche sowie gliederschmerzen, Schüttelfrost.

Temperatur ist bei 38,4 geblieben, gemessen im Mund.

Meine Schwester hatte letztes Jahr die yamagata Grippe. Sie war 3 Wochen krank.das wurde mit einem stäbchentest in der Nase bestimmt.

Mal sehen...Krankenschein brauche ich sowieso.

kk1981
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Re: Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?

Beitrag von kk1981 » 30.11.18, 07:38

Sehr geehrter Dr. Fischer,

habe mit der Endokrinologin gesprochen. Der Befund der Schilddrüse wäre gering echoarm und leicht inhomogen. Wieviel Prozent der Hashimoto Patienten haben keine Antikörper? Sie sagte 10%. Habe aber auch was von bis zu 30% gehört?

Nochmal zu meiner Erkältung eine Frage:

ich hatte Samstagabend ja das Gefühl, dass es in meinem Hals krabbelt und um die Augen hatte es verdächtig gedrückt. Und am nächsten Tag hatte ich dann abends plötzlich kopf- und gliederschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost und Fieber (38,4).keine Halsschmerzen und auch kein Schnupfen. Am Montag war ich dann beim Arzt, weil ich ja auch einen Krankenschein benötigte. Den Abend hatte ich dann 38,5 fieber und selbige Symptome wie Sonntag. Ab Mittwoch habe ich kein Fieber mehr. Dafür hatte es sich bis gestern auf die Stimme gelegt und der Schnupfen war fast weg. Heute geht die Stimme wieder,dafür habe ich dicken,zähflüssigen Schnupfen und wieder leichten Druck auf die nasennebenhöhlen.ab und an Ein hustenreiz,aber kein richtiger husten,wo ich Schleim im Hals merke.

Könnte ich heute ein heisses Bad nehmen oder ist das kontraproduktiv? Eigentlich müsste ich die Wohnung putzen und Wäsche waschen und aufhängen, einkaufen gehen....

sollte ich das lieber noch unterlassen,weil ich ja auch fieber bei der Erkältung bei hatte oder kann ich eins,zwei der genannten dinge machen? Ich möchte nichts verschleppen...Das letzte mal als ich krank mit Fieber war, ist vielleicht 25-30 Jahre her....also als Kind...

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