Frage zu ASS

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Piepmatz
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Frage zu ASS

Beitrag von Piepmatz » 09.08.14, 09:10

Vielerseits wird ASS als Blutverdünnungsmittel empfohlen, jedoch was hat das denn mit Fibrinogen, Cholesterin und Glucose zu tun?
Diese lösen sich ja nicht durch die Nutzung von ASS auf (ansonsten würden ja Grapfruit, Orangen, Limetten und Zitronen ausreichen der Selbsthilfe zu Gunsten), im Gegenteil es kommt zur Steigerung von CRP und bei Allergikern zum anaphylaktischem Schock.
Funktionsstörung im Citratzyklus hervorgerufen durch was?
Cholesterin ist ein Hormon, das über die Leber zu den Nieren hin über NAD und NADH funktionierend ist, dabei denkt niemand mal an die chemische Reaktion der Überveresterung von Alkohol und Ethanol und deren Gesamtauswirkung.
Und wer bestimmt denn nun wie eine Blutgerinnung auszusehen hat?
Wo hat man dann positiv auf Adipozyten im Sinne von LDL und HDL eingewirkt?
Seit wann ist ein Gerinnungswert von 78 zu behandeln mit ASS, wenn Cholesterin bei 288 liegt und Triglyceride in der Norm liegen?
Als würde die Glycose sich durch Säure in Luft auflösen, ich verstehe das nicht, vielleicht kann jemand mir das mal erklären?

Danke im voraus
Gruss
Piepmatz

Piepmatz
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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Piepmatz » 10.08.14, 09:22

Hmm, es hat den Anschein, dass man Granulomatose nicht wirklich versteht, oder?
Wenn man Blutverdünner verordnen will um Blutgerinnungsstörungen zu beheben, man auch Toxine in Betracht ziehen sollte.
ASS ist so ein Toxin, soll zu Antioxidantien gehören, bewirkt aber durch die S-Phase das Gegenteil, deshalb wieder SSA, CRP, TNFa C3 und C4 Komplement fördert den Wachstumsfaktor und wieder kracht es in den Chromosomen.
Nicht jedes Antioxidantienmittel wirkt basisch in so einem Fall!
Zellalterung durch Aktivation der Methyltransferase, wer kennt sich schon mit Aging-Prozessen aus bei Anti-Aging-Nutzung?
Da sieht man wieder, wie viel beachtet werden sollte, wenn man denn schon helfen will als Lebensretter der Medizin :(

Lizard
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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Lizard » 10.08.14, 15:45

Können Sie Ihre Frage evtl. konkretisieren? Mir ist nicht klar was Sie wissen möchten.
Hinweis unter Bezug auf §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
Mein Beitrag ist eine Stellungnahme, die auf den vorliegenden Angaben beruht. Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

Ralf Tillenburg
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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Ralf Tillenburg » 10.08.14, 16:06

Hallo,
Lizard hat geschrieben:Können Sie Ihre Frage evtl. konkretisieren? Mir ist nicht klar was Sie wissen möchten.
mir auch nicht. :wink:
Alles Gute
Ralf Tillenburg
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http://www.praxis-tillenburg.de

Piepmatz
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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Piepmatz » 10.08.14, 17:49

Ich will wissen, wieso ASS als Blutverdünnungsmittel verwendet wird und weshalb man allergisch darauf reagiert?

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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Ralf Tillenburg » 10.08.14, 19:19

Hallo,
Piepmatz hat geschrieben:Ich will wissen, wieso ASS als Blutverdünnungsmittel verwendet wird
weil es die Funktion der Thrombozyten, sich zusammen zu kleben, reduziert und damit Blutgerinnsel in manchen Situation verhindern kann.
Piepmatz hat geschrieben:und weshalb man allergisch darauf reagiert?
Eine Allergie ist ein komplexer Vorgang und durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems ausgelöst. Das kann bei jedem Molekül passieren und hat nichts mit ASS zu tun.
Alles Gute
Ralf Tillenburg
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Muppet
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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Muppet » 10.08.14, 21:09

Hallo,
bezüglich Allergien - siehe COX -Hemmung und Asthma. Erhöht ggf. durch das Wirkmechanismus das Risiko einen Asthma Attack zu erleiden. Gilt auch für Paracetamol.

Froh, dass ich nicht die Einzige war die die Frage nicht verstanden hat :-)
Gruß
Muppet

Piepmatz
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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Piepmatz » 11.08.14, 06:43

Es sind bei mir ASS, Paracetamol und Ibuprofen, wobei Ibuprofen eine verlangsamte Reaktion aufzeigt, beide andere Wirkstoffe lösen in Windeseile Anschwellungen aus.
Urticaria bekomme ich davon nicht.
Was bleibt denn da noch als Blutverdünner, etwa Kochsalzlösungen (falls die Blutgerinnung noch ansteigen sollte) ?

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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Muppet » 11.08.14, 16:36

Hallo,
es gibt andere Blutverdünner und Anti- koagulanten (Heparin wäre 1 Beispiel). Blutverdünner wie z.B. Phenprocoumon sind jedoch stark wirksam und haben ggf. schwere Nebenwirkungen (z.B. bei Kopfverletzungen etwas heikel).

Kommt darauf an welche Krankheit vorliegt (kardiologisch, Lupus, Thromboseprophylaxe/Behandlung usw,) und zu welchem Zweck eine Blutverdünnung benötigt wird.
Auch die Kosten- Nutzen Abwägung darf nicht fehlen.

Gruß
Muppet

Piepmatz
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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Piepmatz » 15.08.14, 12:37

Danke @ Muppet für die aufschlussreiche Erklärung.

Hydroxychloroquin hatte auch seinen positiven Effekt auf die Sache, jedoch knallte es in den Chromosomen und seit dem rechte Niere am A..., wobei die linke eine per Sarkoidose abbekam (mittlerweile vernarbt, also hoffe ich, dass es da auch so geht wie bei den Lungen und komplett sich erholt bis ausheilt)
Ebenfalls verliere ich zu schnell rote Blutplättchen, warum das so ist, weiss ich nicht und was es mit CD25 auf sich hat, weiss ich auch nicht, jedenfalls, sollte die Blutgerinnung noch steigen, fliesst gleich Sülze durch die Venen und Adern (erklärt jedenfalls nur teilweise das Raynaud Syndrom), deshalb werde ich wohl eher darauf beharren, egal was die Ärzte von Blutverdünner nutzen wollen, es dann eben stationär ausprobieren, denn so schnell sind die Rettungskräfte nicht zu Ort und über Wiederbelebungsmassnahmen habe ich die Schnauze voll.

Piepmatz
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Re: Frage zu ASS

Beitrag von Piepmatz » 15.08.14, 13:12

Wie viel C Atömchen in mir noch rumgeistern nach sämtlichen Sintigraphien und Mibi Tec's und wieder Sintigraphien in 3 Monatsabständen und dann noch per PET, huch da darf mal so ein ChromosomX katapultieren oder nicht.
Ich kenne die Medizin nur noch als Giftmischer besonderer Art :(
Wann darf ich mal was positives da erwarten?

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