Kopfschmerzen verschiedender Ursachen

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George
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Kopfschmerzen verschiedender Ursachen

Beitrag von George » 27.05.12, 09:17

Hallo,
heute möchte ich eine Einkreisung Nr.1 von Kopfschmerzen wie folgt schildern.

Eine Sorte meiner Kopfschmerzen entsteht z.B. beim Pressen beim Stuhlgang. Mit einem Mal sticht es an einer Stelle in der rechten Gehirnhälfte, um sich dann langsam über den ganzen Kopf auszubreiten. Nehme ich nicht gleich, oder sogar schon zuvor ein Schmerzmittel ein, bleibt ein langanhaltender dumpfer Kopfschmerz bestehen, der dann nur mit wiederholt genommenen Schmerzmittel eingedämmt werden kann.

Von allen meinen anderen Kopfschmerzauslösern ist mir hier eine Ursachenerklärung besondern wichtig, denn ich habe den Verdacht, daß hier im Kopf durch den Druck sich irgendwelche Blutgefäße dehnen und ggf. einmal platzen könnten, was doch sehr unangenehme Folgen haben kann.

Weiterhin scheine ich hier vielleicht erblich belastet zu sein, den bei einem Elternteil ist bei einer Anstrengung bereits ein Blutgefäß im Auge geplatzt, wodurch das Auge voll Blut lief und er da nichts mehr sehen konnte. Es könnte auch noch viel schlimmeres dabei passieren.

Andererseits hatte ich schon einmal einen Blutverlust um die Hälfte und mußte mir 10 Transfussionen wieder normalisiert werden. Eine Ursache konnte jedoch nie festgestellt werden.

Kann man hier vielleicht gegen so etwas vorbeugen?

Für Hinweise meinen besten Dank im Voraus.

Gruß
George

Renate02
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Re: Kopfschmerzen verschiedender Ursachen

Beitrag von Renate02 » 27.05.12, 13:56

George hat geschrieben: Von allen meinen anderen Kopfschmerzauslösern ist mir hier eine Ursachenerklärung besondern wichtig,
Was hat den Arzt in dieser Beziehung schn untersucht? Was wurde festgestellt bzw. ausgeschlossen?

George
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Re: Kopfschmerzen verschiedender Ursachen

Beitrag von George » 27.05.12, 15:54

Renate02 hat geschrieben:
George hat geschrieben: Von allen meinen anderen Kopfschmerzauslösern ist mir hier eine Ursachenerklärung besondern wichtig,
Was hat den Arzt in dieser Beziehung schn untersucht? Was wurde festgestellt bzw. ausgeschlossen?
Nichts! Ein Rat: den leicht erhöhten Blutdruck senken, dann ging er auch beim Pressen nicht über die Grenzen:-(

Das ist der Nachteil vom Hausarztsystem, daß man nun keinen anderen Arzt zu Rate ziehen kann.

Gruß
George

Renate02
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Re: Kopfschmerzen verschiedender Ursachen

Beitrag von Renate02 » 31.05.12, 10:06

Ich habe das Hausarztmodell so verstanden, dass man damit durchaus auch einen anderen Arzt zu Rate ziehen kann, dann aber bei diesem die volle Praxisgebühr zahlen muss... Ich war aber noch nicht in dieser Verlegenheit und bin mir nicht 100%ig sicher. Vielleicht bringt hier ein Fachmann Klärung? Hast Du darüber mit mit Deiner Kasse gesprochen?

Bei "wichtigem Grund" kann man übrigens auch beim Hausarztmodell den Hausarzt wechseln. Wenn Du zu Deinem bisherigen Arzt kein Vertrauen mehr hast, Dich von ihm nicht ernst genommen fühlst und den Eindruck hast, dass er notwendige(!) Untersuchungen verweigert, ist das wohl durchaus ein "wichtiger Grund". Auch darüber kannst Du mit der Krankenkasse reden. - Vorher würde ich aber den Hausarzt ansprechen, ihm sagen, dass Du Dir ernsthaft Sorgen machst und Angst hast. Dann kann er dazu Stellung nehmen, vielleicht sein Verhalten begründen - oder doch noch die eine oder andere Untersuchung veranlassen (falls nötig).

Zu den möglichen Ursachen: Selbst mir als Laien fallen mehrere Möglichkeiten ein. Aber erstens weiß ich nicht wie plausibel sie sind und zweitens: selbst wenn, woher soll ich (oder Du) wissen, ob eine dieser Möglichkeiten auf Dich zutrifft? Und wenn ja, welche? Im besten Fall nützt Dir eine solche Aufzählung nichts, im schlimmsten Fall vertraust Du darauf und beginnst eine Behandlung, die völlig falsch ist und vielleicht sogar Schaden anrichtet. (Ganz abgesehen davon, dass solche Ratespielchen hier im Medizin-Forum gar nicht erlaubt sind - aus genau diesen Gründen!)

George
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Re: Kopfschmerzen verschiedender Ursachen

Beitrag von George » 31.05.12, 11:52

Renate02 hat geschrieben:Ich habe das Hausarztmodell so verstanden, dass man damit durchaus auch einen anderen Arzt zu Rate ziehen kann, dann aber bei diesem die volle Praxisgebühr zahlen muss... Ich war aber noch nicht in dieser Verlegenheit und bin mir nicht 100%ig sicher. Vielleicht bringt hier ein Fachmann Klärung? Hast Du darüber mit mit Deiner Kasse gesprochen?

Nein, die würde sich mit dem HA in Verbindung setzen und dann wirft der das Handtuch und ich stehe leer da.

Bei "wichtigem Grund" kann man übrigens auch beim Hausarztmodell den Hausarzt wechseln

Das ist richtig, aber nur ein Quartal zum Jahresende, sofern kein wichtiger Grund vorliegt. Was ist hier wichtig? Dann hat man m.W. bis zum Quartalsende gar keinen vertrauenswürdigen Arzt.

. Wenn Du zu Deinem bisherigen Arzt kein Vertrauen mehr hast, Dich von ihm nicht ernst genommen fühlst und den Eindruck hast, dass er notwendige(!) Untersuchungen verweigert, ist das wohl durchaus ein "wichtiger Grund". Auch darüber kannst Du mit der Krankenkasse reden.

Siehe oben.
- Vorher würde ich aber den Hausarzt ansprechen,

Seine Stellungnahme kenne ich. Er ist auch nicht interessiert an mir und das Ergebnis wäre das Ende. Bedauerlich ist nur, daß in einer Kleinstadt keine große Auswahl von Ärzten gibt und man die auch erst kennen lernen muß und dann fängt es wieder von vorne an.

ihm sagen, dass Du Dir ernsthaft Sorgen machst und Angst hast. Dann kann er dazu Stellung nehmen, vielleicht sein Verhalten begründen - oder doch noch die eine oder andere Untersuchung veranlassen (falls nötig).

Zu den möglichen Ursachen: Selbst mir als Laien fallen mehrere Möglichkeiten ein. Aber erstens weiß ich nicht wie plausibel sie sind und zweitens: selbst wenn, woher soll ich (oder Du) wissen, ob eine dieser Möglichkeiten auf Dich zutrifft? Und wenn ja, welche? Im besten Fall nützt Dir eine solche Aufzählung nichts, im schlimmsten Fall vertraust Du darauf und beginnst eine Behandlung, die völlig falsch ist und vielleicht sogar Schaden anrichtet. (Ganz abgesehen davon, dass solche Ratespielchen hier im Medizin-Forum gar nicht erlaubt sind - aus genau diesen Gründen!)
Zu dem habe ich eine Grunderkrankung, von denen kein Arzt mehr etwas davon weiß, schon gar kein junger, und so sowieso alles auf herkömmliche Krankheiten zurückführt. Was mir nicht weiterhilft.

Für den Arzt ist das dann wieder gut, wo er nicht weiter kommt, vermutet er die Grunderkrankung dahinter:-( So hörte ich schon: Ah, da haben sie etwas gelesen und nun bilden sie sich das ein"

Bei einem Arztwechsel käme dann auch noch hinzu, daß ich meine ganze Anamnese von vorne herunterpredigen müßte und er die mir erst abnehmen muß und wie bekannt, jeder dann versucht, seine Mitelchen an den Mann zu bringen,
was am schlimmsten in Krankenhäusern ist, die alles bisher Erprobte erst einmal beiseite schieben.

Es ist also ein sehr schwieriges wie kompliziertes Feld.

Gruß
George

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