[ KB ] Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAS)

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Martin Stadler
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[ KB ] Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAS)

Beitrag von Martin Stadler » 21.10.04, 01:10

Kategorie: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO)
Typ: Text

Name des Artikels: Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAS)
Autor: Martin Stadler
Beschreibung: Übersicht über Schlagbezogene Atemstörungen (SAS)

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Gast

Schlafapnoe

Beitrag von Gast » 26.12.04, 22:15

Leide an starker Tagesmüdigkeit!
HNO fand Organe o.k.
Schlaflabor stellte Atemaussetzer fest, empfahl Maske.
Das Gerät bläst mir "um die Ohren"; kann nicht schlafen; werde depressiv(er).
Und wenn, kann das Gerät das beheben, also kann ich es irgend wann absetzen?

Martin Stadler
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Re: Schlafapnoe

Beitrag von Martin Stadler » 26.12.04, 23:31

Hallo Gast!

Von hier aus ist natürlich schwer zu beurteilen, ob der HNO-Arzt alles bedacht und untersucht hat.
Sie müßten mit ihm über für Sie mögliche Alternativen beraten. Ich denke aber, daß es durchaus Masken-Systeme gibt, die zumindest nicht von der akustischen Seite her den Schlaf stören sollten.
Außerdem sollte der Ursache der Atemaussetzer weiter auf den Grund gegangen werden. Schnarchen Sie denn?
Auch internistisch sollte weiterhin nach möglichen Ursachen für die chronische Tagesmüdigkeit gesucht werden, z. B. nach chronischen Infektionen, welche zum Untersuchungszeitpunkt keine (großen) Laborveränderungen zeigten.

wanderer
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Beitrag von wanderer » 28.03.06, 22:57

Hallo!

Bei mir stellte sich nach diagnostizierter Schlafapnoe nach Tragen der Maske
nach ca. 5 Tagen eine DEUTLICHE Verbesserung ein.

In meinem Fall hat sich die Anstrengung weiterer Untersuchungen
für mich erledigt. Habe das Problem gefunden.

Ja, der Lärm, das Rauschen nervt ziemlich.
Aber besser noch dies, als diese brutale Müdigkeit!

Vielleicht einmal andere Maske probieren und mit Arzt beraten!
Mein nCPAP-Gerät ist ein sehr leises BREAS 100.
Die Gelmaske ist auch sehr okay: Respironics Comfort Gel.

Was den Lärm macht, sind aber leider die Luftaustrittsöffnungen zum Abströmen
der überschüssigen Luft...
Das wird wohl kaum leiser...

Wer tatsächlich eine Schlafapnoe hat, wird diese wohl nicht mehr los.
Die einzige Hofnung ist wohl ein drastischer Übergewichtsabbau...

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafapnoe

Gruß,

der Wanderer.

ullko
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Beitrag von ullko » 07.10.06, 06:36

Trage selbst eine Maske. Sehr wichtig, ist, dass die Maske sehr dicht abschließt und keine Luft an der Maske rauszischt. Hier empfiehlt sich eventuell eine Gelmaske. Weiterhin scheint es sehr große qualitative Unterschiede bei den Schlaflabors und damit bei Geräte- und Maskenanpassung zu geben. Empfehlung: Schlaflabor im Klinikum Klingenmünster in der Südpfalz. Allerdings lange Anmeldezeiten.

Renate02
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Beitrag von Renate02 » 29.06.08, 14:48

Was mich noch interessieren würde, ist, in wie weit diese Störung(?) (Krankheit?) erblich ist bzw. sein kann. Wenn beide Eltern betroffen sind, wie groß ist die Gefahr, dass man selbst auch an Schlaf-Apnoe leidet oder irgendwann leiden wird? In welchem Alter tritt die Störung (durchschnittlich? meistens?) erstmalig auf?

dragoness
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Beitrag von dragoness » 06.11.08, 16:14

soweit ich informiert bin, sind die atemaussetzer meist traumatischer natur. ,,,[ Arno Grün;
Der Fremde in dir!]
also eine folterung oder eine ähnliche schädigung kann zu einem gefährdenden atemrhytmus führen, sodass die übergewichtigkeit nicht unbedingt die ursache bildet.
manche meinen es wäre eine lungenproblematik, auch das stimmt so nicht, sondern der zwergfellreflex setzt aus, weil es momente gegeben hat, wo sich jem. am liebsten tot gestellt hätte. der körper lernt und ist mit einem gedächtnis ausgestattet und dieses merkt sich etwas......
hum-bach
das licht kommt nicht aus der apotheke!

Isi74
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Re: [ KB ] Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAS)

Beitrag von Isi74 » 24.02.14, 13:33

Hallo!

Bei meinem Sohn habe ich Atemaussetzer beobachtet. Deshalb wurde ich von unserem
Kinderarzt, zu einem HNO überwiesen. Dieser stellte fest das die mandeln und Polypen vergrößert seien.
Bevor er aber eine OP durchführen wollte, sollten wir eine Somnographie durchführen lassen.
Waren im Schlaflabor Köln Porz. 2 Nächte lang. Dort wurden halt Atemaussetzer von 15-20 sek festgestellt. Den befund bekomme ich erst heute Nachmittag. obstruktive Schlafapnoe. Haben jetzt auch einen vorstellungstermin in der Uni, da alles zeitnah geschehen sollte.
Meine Frage: Ist es richtig das Kinder mit Schlafapnoe postoperativ in eine Intensivstation kommen? Und wieso? Ist die Schlafapnoe nach der Op nicht weg? Wie vertragen Kinder heutzutage die Narkosemittel? Haben diese Kinder ein erhöhtes Risiko bezüglich Narkosemittel.
Mein Sohn hat auch Sprachschwierigkeiten.Können diese Schlafapnoen zur Entwicklungsverzögerung
beitragen? Und wie lange müssten die bestehen bleiben, bis sich solche Störungen bemerkbar machen?

Liebe Grüße

Isi

Altair
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Re: [ KB ] Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom (OSAS)

Beitrag von Altair » 26.07.14, 09:01

Ich weiß der Artikel ist schon ein bisschen älter, darum geht er nicht mehr - aber hat jemand zufällig noch einen Link zu der Quelle?

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