Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft Abklärung

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nista
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Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft Abklärung

Beitrag von nista »

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe seit dem 20.01.2023 durch einen positiven Schwangerschaftstest, den ich selbst gemacht habe, von meiner Schwangerschaft erfahren. Am kommenden Donnerstag werde ich meine Schwangerschaft noch von meiner Gynäkologin bestätigen lassen.

Zu meiner Sorge, die ich habe: Ich habe das Medikament Valproat seit November 2017 in der Dosis 1500mg in Kombination mit Quetiapin in der Dosis 900mg eingenommen. Als ich den positiven Schwangerschaftstest sah, stoppte ich sofort die Einnahme von Valproat. Ich habe nun Bedenken, dass die Restkonzentration des Medikaments mein ungeborenes Kind schaden könnte, in welcher Form auch immer.

Somit stellt sich mir die Frage, ob meine Sorge berechtigt ist. Haben Sie eine Idee, ob das schnelle Absetzen von Valproat in diesem Fall ausreichend ist, um das Kind nicht mehr zu gefährden?

Weiterhin habe ich vorher auch Zigaretten geraucht und ich möchte gerne jetzt aufhören, doch es fällt mir schwer, denn wenn ich lange Zeit nicht geraucht habe, entwickeln sich bei mir starke Kopfschmerzen und diese darf ich ja bekanntlich aufgrund meiner Schwangerschaft nicht mit Schmerzmitteln behandeln. Gibt es da eine gute Methode, die schnell hilft, komplett von den Zigaretten abstinent zu werden?

Mein Blutdruck ist auch permanent erhöht, mein Puls ist auch ansonsten zu schnell. Nach der Einnahme eines Betablockers (Nebivolol) ist das soweit gut behandelbar. Ich habe recherchiert und gelesen, dass eine Umstellung von dem Betablocker nötig ist. Z.B. auf alpha-Methyldopa oder Metorolol und in der Schwangerschaft unbedenklich ist. Ist das soweit richtig?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Viele Grüße
nista
Dr.med.Holger Fischer
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Re: Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft Abklärung

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Guten Tag,
mit dieser speziellen Frage verweise ich gern auf die Internetseite von embrytox. Es kommt vor allem darauf an, in welcher SSW Sie zum Zeitpunkt des Absetztens waren. Je nachdem, in welcher SSW in der Embryonalentwicklung man sich befindet, können unterschiedliche Organe betroffen werden.
Bewährt hat sich als Betablocker Metoprolol. Bzgl. der Entwöhnung vom Rauchen kann ich Ihnen nicht behilflich sein.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.
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