Keine Rückbildungen nach Schwangerschaft - gibt es sowas?

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MuttervomTeen
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Keine Rückbildungen nach Schwangerschaft - gibt es sowas?

Beitrag von MuttervomTeen »

Hallo!
Ich habe in der Schwangerschaft, die vor gut 14 Jahren per Kaiserschnitt endete, fast 50 kg (vorheriges Körpergewicht 60 kg) zugenommen, einen - unbehandelten - Symphysenriss erlitten und in den ersten 3 Monaten nach der Schwangerschaft auf 80 kg reduziert. Danach keine Bewegungen mehr auf der Waage, bis 3 Jahre später ein Eierstock entfernt werden musste. Seitdem zunehmendes Gewicht, trotz reduzierter Kalorienzufuhr und Intervallfasten 16:8 / 18:6. Aber das ist gar nicht das Hauptproblem, ich will das nur nicht unerwähnt lassen.
Mein Bauch sieht immer noch aus wie im 6. / 7. Monat. Lässt sich nicht einziehen. Und ich habe seit dem Ende der Schwangerschaft dauerhaft das Gefühl, dass in meinem Bauch nichts in der richtigen Ordnung ist. Ich scheine überhaupt keine Lebensmittel mehr zu vertragen, alles schmerzt, bläht und piekst, ich muss vielfach am Tag zur Toilette. Ich kann zwar alles halten, wenn es sein muss, aber es schmerzt schlimm.
Auch an anderen Stellen sind schwangerschaftbedingte Veränderungen nicht zum Normalzustand zurückgekehrt. Ich bin vorher genauso oft mit dem Fuß umgeknickt wie danach - vorher hatte ich immer Bänderzerrungen oder-Risse, danach nicht das geringste. Vor der Schwangerschaft hatte ich nie Einklemmungen der Nerven im Rücken, während der Schwangerschaft und danach ziemlich regelmäßig 1mal im Monat oder öfter.
Es fühlt sich seit der Geburt so an, als würden alle Bauchorgane ganz lose im Bauchraum herumschwabbeln, ohne jeglichen Halt. Selbst ein kurzer Sprint, um noch den Bus zu kriegen, ist nicht möglich ohne tagelang noch zusätzliche Schmerzen zwischen Zwerchfell und Beckenboden zu haben.
Ich habe mit verschiedensten Workouts versucht, eine Besserung zu bewirken, aber jedes Gelenk, das ich durch Training belaste, schmerzt hinterher monatelang, und die einschießenden reißenden Schmerzen in der Bauchmuskulatur verbessern meine Motivation auch nicht wirklich. Mehr als auf 10000 Schritte am Tag zu achten schaffe ich nicht mehr (ich hab es über 10 Jahre lang jedesmal wieder versucht, wenn ich mal schmerzfrei war, und bin es seit 4 Jahren nicht mehr gewesen).
Mein Gynäkologe hat herausgefunden, dass ich zu wenig Estrogen und zu viel Testosteron habe und daraufhin ein Anti-Androgen verschrieben. Vor 4 Monaten. Außer, dass ich gelegentliche Schwindelgefühle habe, scheint das nichts zu bewirken.
Ich habe das Gefühl, das das ursächliche Problem nicht gesehen wird. Was könnte evtl noch hinter den genannten Symptomen stecken?
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