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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Meningeom und Progesteronrezeptoren
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 Betreff des Beitrags: Meningeom und Progesteronrezeptoren
BeitragVerfasst: 19.10.17, 08:00 
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Hallo Dr. Fischer,

mir wurde vor einigen Monaten ein Meningeom im BWS komplett entfernt. Ich frage mich nun natürlich wie kommt das zustande und kann ich etwas tun, um ein Rezidiv zu vermeiden? Nach einer kompletten Entfernung sollte dies eigentlich ja nicht mehr auftreten.
Nun ist mir aufgefallen, dass der Tumor kräftige Progesteronrezeptoren hat. Laut meinen Recherchen gibt es eine hohe Verbindung zum Brustkrebs.
Nun bin ich Mitte 40. Ich nehme keinerlei Hormone zu mir. Die werden ja soweit mein Wissen ist, verantwortlich gemacht für Brustkrebs und Meningeome.
Besteht dann ein Hormonproblem dem man nachgehen muss? Ich denke an einen Progesteronüberschuss? Oder tritt so was auch mit einem "normalen Hormonhaushalt" auf?

LG Sommernacht


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BeitragVerfasst: 19.10.17, 18:36 
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Hallo,
Meningeome treten völlig unabhängig vom weiblichen Hormonhaushalt auf. Mir ist kein statistisch relevanter Zusammenhang zwischen Hormonen bzw. auch Hormongabe und Meningeom bekannt. Auch die seit 2004 unglücklicherweise in die Welt -durch zwei umstrittene Studien- gesetzte Theorie, Hormone machen Brustkrebs, ist jetzt aktuell widerlegt worden. Ich habe seit Jahren- und andere Endokrinologen auch- darauf hingewiesen, dass diese " Studien" barer Unfug sind.
Vergessen Sie einen Progesteronüberschuß-im Gegenteil, gerade Gebärmutterveränderungen ( Hyperplasie und schlimmeres) entsteht, weil eben ein Zuviel an Östrogenen vorhanden ist, andererseits der Gegenspieler Progesteron allmählich immer weniger gebildet wird.
Jedes Gewebe hat Östrogen/Progesteronrezeptoren, Meningeome sind immer gutartig.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 19.10.17, 19:39 
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Hallo Dr. Fischer,

ja da gibt es aus meiner Sicht widersprüchliche Aussagen. Erst lese ich diesen Zusammenhang Patientinnen mit Meningeomen neigen zu Brustkrebs und das selbe Spiel andersherum. Wiederum dann, dass Progesteronrezeptoren für eine gute Prognose stehen. Das habe ich tatsächlich nicht verstanden. Jetzt weiß ich es und damit mache ich mir eine Sorge weniger.
Denn mir reicht auch schon ein "gutartiges entferntes Meningeom", welches hoffentlich nie wieder kommt, vollkommen hin. :roll:

Danke für die total hilfreiche Antwort. :D

LG Sommernacht


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BeitragVerfasst: 20.10.17, 08:28 
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DMF-Moderator

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Hallo,
Positive Rezeptoren -vor allem am Beispiel Brustkrebs ( bei Meningeom spielt es absolut keine Rolle)- bedeutet, dass der Tumor auf die entsprechenden Antihormone bei einer Therapie anspricht. Bedeutet also: bei einem östrogenrezeptorpositiven Brustkrebs würde man als erste Therapie eine antiöstrogene Therapie mit Tamoxifen durchführen.

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Grüße Dr. Fischer
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BeitragVerfasst: 28.11.17, 10:46 
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Hallo Dr. Fischer,

nun habe ich doch noch einmal eine Frage die mich aktuell verrückt macht, da ich schon seit eigentlich inzwischen Jahrzehnten immer wieder über längere Zeiträume darunter leide. Ob Sommer, ob Winter es spielt keine Rolle. Bisher hat in erster Linie meine Heilpraktikerin es offensichtlich gesehen, da es durch ihre Behandlungsmethoden einfach sichtbar sein muss. Also kaum zu übersehen.
Ich lagere immer wieder generalisiert Wasser ein. Das Gesicht wird rund, die Beine, Hände und sogar die Fußsohlen sind so betroffen, dass das Gehen nur noch Schmerzen verursacht. Nun bin ich leider auch noch adipös. Hätte ich es nicht auch in meinen Gewichtstechnisch "goldenen Zeiten" gehabt, würde ich es darauf schieben. Aber das passt alles nicht zusammen.
Vor der Meningeom - OP war ich endlich mal seit einigen Monaten davon befreit. Ich weiß nicht woran es liegt, aber kann es sein, dass das Cortison wieder etwas in gang gesetzt hat?
Meine Schilddrüse wurde im übrigen erst untersucht. Sie ist zwar sehr klein (Volumen ca. 5ml), dennoch ist der TSH - Wert immer optimal. Nieren, Herz kann man ausschließen, da in Ordnung.
Hätten Sie ein paar Ideen, wie ich weiter vorgehen kann? Ich halte das einfach nicht für normal und mich belastet es auch. Zumal ich froh bin mich endlich wieder sportlich bewegen zu dürfen und damit hoffentlich wieder an Gewicht verliere.
Ansonsten habe ich mit höherem Blutdruck am Tag zu tun. Nachtabsenkung ist gut. Schlafe viel. Phasenweise ordentlich Haarausfall. Der HB Wert ist in Ordnung.

Ich freue mich auf eine Antwort. :wink:

LG Sommernacht


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BeitragVerfasst: 28.11.17, 11:05 
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Hallo,
welche Dosis und was für ein Kortison nehmen Sie denn?

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Grüße Dr. Fischer
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BeitragVerfasst: 28.11.17, 12:59 
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Ich nehme seit Juni (also seit der OP) kein Cortison mehr. Das war nur während des Krankenhausaufenthaltes notwendig.
Dort bekam ich Dexamethason. Täglich ca. 12mg absteigend. Das insgesamt 6 Tage und dann war´s das auch. Mir ist nur aufgefallen, dass ich seitdem wieder Probleme habe. Vorher war ich total dankbar, weil es seit Monaten nicht mehr war.

Da ich ja noch eine undifferenzierte Kollagenose habe, gab es natürlich auch immer wieder Zeiten in denen ich Cortison genommen habe. Dann meistens aber niedrig dosiert, Prednisolon mit schnellen ausschleichen. Ich kann mich aber auch an Zeiten erinnern, wo ich ohne Diagnose rumgelaufen bin und trotz allem immer wieder damit zu tun hatte. Zum Teil auch mit regelrechten Blutdruckkrisen.

Nun habe ich noch einmal in meinen Unterlagen geguckt und es gab aufgrund einer damaligen ausgeprägten adrenalen Androgenkomponente die Möglichkeit eines 21-Hydroxylasemangels.
Die Blutbestimmung zeigte eine Erhöhung (Referenz: 0,3-1,0 µg/l) von 4,7 µ/l. Scheinbar aber zu leicht erhöht, als das man da was pathologisches erkennen könnte. Auf jeden Fall verlief es im Sand. Besteht hier vielleicht doch eine Möglichkeit?


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BeitragVerfasst: 28.11.17, 13:28 
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Guten Tag,
beim AGS ( adrenogenitale Syndrom) -in Ihrem Fall evtl. die " late-onset" Version kann es zu Wassereinlagerungen und Hypertonie kommen. Man könnte also-der 21-Hydroxylasemangel ist mit 90% der häufigste Defekt- eine KOntrolle machen, dann aber auch noch zusätzlich 17-OH- Progesteron und Cortisol und Androstendion.

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BeitragVerfasst: 28.11.17, 15:27 
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Herzlichen Dank für die Antwort. :D

Müsste ich damit eher zum Endokrinologen oder macht das auch der Gyn.? Auf jeden Fall haben Sie mir damit schon einmal sehr weiter geholfen.

LG Sommernacht


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BeitragVerfasst: 28.11.17, 17:45 
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Hallo,
das sollte ein Gynäkologe auch beherrschen, aber das überschreitet wohl die endokrinologischen Kenntnisse vieler Frauenärzte. Da Sie jedoch keine gynäkologische Probleme haben ( ist ja mesit der Fall, Behaarung, Clitoris etc.) sondern diese Wassereinlagerungen und evtl. die Nebenniere abgeklärt werden müßte, wäre ein internistischer Endokrinologe der bessere Ansprechpartner.

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BeitragVerfasst: 29.11.17, 07:41 
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Guten morgen Dr. Fischer,

da werden Sie wohl richtig liegen. Das habe ich damals auch festgestellt, aber wohl noch nicht verstanden. Ich dachte es lässt sich vor Ort lösen.:roll:
Dann werde ich wohl oder übel diesen Weg noch einmal gehen und hoffe auch hier endlich eine Erklärung meiner Symptome zu bekommen und es besteht die Möglichkeit das zu behandeln. Das wäre toll.

Vielen Dank. :D

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

LG Sommernacht


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BeitragVerfasst: 28.01.18, 13:06 
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Hallo Dr. Fischer ,

Bei mir wurden 2009 multiple Meningeome festegestellt u.a. am KHBW & teilweise resiziert. Seit 2013 nach Gamma-y-Bestrahlung kein erneutes Wachstum der Tumorreste.Nun besteht ein Kinderwunsch . Aufgrund des teils enormen Wachstums von Meningeomen während einer Schwangerschaft ist mir eine eigene Schwangerschaft zu riskant . Wir wollen nun ein Leihmutterschaft beginnen . Die Frage wäre ob auch eine Hormonstimulation zur Eizellgewinnung zu riskant ist.

Vielen Dank


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BeitragVerfasst: 28.01.18, 13:46 
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Hallo,
im Gegensatz zu der ständig sich vermehrenden Östrogenproduktion in einer Schwangerschaft, ist bei einer Stimulation zur Erzielung von Follikeln die damit verbundene Östrogenmenge zwar beträchtlich, besteht aber ja nur für kurze Zeit-grob gesagt also für etwa 10 Tage. Nach den Punktionen sinkt sie wieder relativ rasch ab und somit-jedenfalls bin ich dieser Ansicht- sollte es keinen negativen Einfluß auf ein erneutes Meningeomwachstum haben.

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BeitragVerfasst: 28.01.18, 14:10 
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Vielen Dank für die rasche Antwort. Mein Neurochirurg ist auch der Meinung das ein so kurzer Zeitraum deutlich überschaubarer ist als 9 Monate Schwangerschaft . Er kennt sich aber mit dieser Fragestellung nicht aus . Ich habe das Tumorgewebe nachträglich auf Rezeptoren testen lassen . Ergebnis : 80-90% Progesteron positiv & keine Östrogenrezeptoren . Es ist sehr schwer Studien zu dieser Fragestellung zufinden . Während einer Schwangerschaft scheinen aber hämodynamische Veränderungen das Hauptproblem zu sein . Spielt Progesteron bei der Eizellstimulation eine Rolle ? Steigt der Progesteronspiegel durch Clomifen ?
Doe Klinik in der Ukraine hatte sonst auch vorgeschlagen eine Ministimulation durchzuführen und den Östrogenspiegel mit Aromataseinhibitoren wie Letrozol niedrig zu halten . Ist das sinnvoll ?

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: 28.01.18, 14:31 
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Hallo,
während der Stimulation spielt nur das gebildete Estradiol eine Rolle.
Wenn man bei Ihrem Vorhaben stimuliert, wird meist aber ein FSH-Medikament gespritz, damit viele punktionsgeeignete Follikel gewonnen werden. Mittels Clomifen reifen bekanntlich nur sehr wenige Follikel heran, oftmals sogar nur ein einziger.
"Östrogenspiegel mit Aromataseinhibitoren wie Letrozol niedrig zu halten . Ist das sinnvoll "- das ist dann eine Variante die im IVF- Verfahren zur Anwendung kommen. Bedeutet down-Regulation von FSH und LH, aber: anschließend wird natürlich mit FSH-Injektionen wieder stimuliert, denn ohne Stimulation bekommt man ja bekanntlich keine Follikel. Man kann so etwas aber nicht " Ministimulation" nennen. Man muß grundsätzlich-egal mit welchem Medikament- in IHrem Fall so stimulieren, dass man besagte Follikel erhält. Mit " mini" hat das nichts zu tun, klingt aber natürlich etwas verharmlosend für den Patienten!

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