Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/10

Moderator: DMF-Team

Nachtschattengewächs
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 09.06.17, 10:52

Dankeschön! Dann gibt es ja noch einen Funken Hoffnung...

Alles Gute Ihnen, Herr Fischer!

Nachtschattengewächs
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 14.06.17, 12:14

Lieber Herr Fischer,

leider war das Ergebnis wie befürchtet wieder negativ. Ich bin total enttäuscht und langsam zweifele ich, ob es bei mir überhaupt noch einmal klappt. Zudem werde ich das Gefühl nicht los, dass bei mir etwas Grundlegendes mit meinen Eizellen/den Eisprüngen unter Stimulation nicht funktioniert.

Hier noch einmal die Fakten, der vorangegangenen Stimulationen, die Sie evtl. irgendwie deuten können:

- nach der ersten Stimulation und Eisprungauslösen wurde 1 Tag nach vermeintlich erfolgtem ES ein Ultraschall gemacht. Dort waren noch alle Follikel (etwas weiter gewachsen nach der Auslösespritze) zu sehen, jedoch kein Gelbkörper. Der Arzt war ganz erstaunt und tröstete mich - es hätte wohl kein Eisprung stattgefunden
---- dann kam das Blutergebnis mit einem Progesteronwert von ca. 50 - der Arzt sagte daraufhin, es hätte wohl doch ein Eisprung stattgefunden. Weshalb im US kein Gelbkörper erkennbar war, konnte er allerdings auch nicht erklären.
- die nächsten Stimulationszyklen wurde kein Ultraschall mehr gemacht, nur immer 7 Tage nach ES Progesteronbestimmung im Blut - war immer ca. 50
- jetzt, bei der Insemination waren mindestens 2, evtl. auch 3 reife Follikel zu sehen, die Östrogenwerte waren auch entsprechend - trotzdem blieb Progesteronwert im Blut bei den üblichen 50 - der Arzt fand das auch komisch, hatte aber erneut keine Erklärung.


Mir kommt das alles langsam merkrwürdig vor und ich zweifele daran, dass unter der Stimulation mit HMG und mit der Auslösespritze befruchtungsfähige Eisprünge stattfinden.
Erst ist auf dem US kein Gelbkörper zu sehen, dann springen nicht alle Follikel und/oder sie springen nicht richtig...

Haben Sie eine Erklärung, warum die Eizellen bei mir so verzögert und/oder gar nicht aus den Follikel kriechen? Ist die HCG-Dosis evtl. wirklich zu gering? Oder sind die Follikel unter Menogon "zu hart", sodass sie nicht richtig platzen? Haben Sie irgendeine Idee, auch etwas, was man zukünftig verändern könnte bei der Stimulation oder beim Auslösen?

Ich habe Angst, dass wir jetzt alle durch die KK bezuschussten Versuche verschwenden und nicht mal eine befruchtungsfähige Eizelle zustande kommt - dann wäre alles von vorneherein umsonst.

Liebe Grüße an Sie

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 14.06.17, 13:11

Hallo,
"Weshalb im US kein Gelbkörper erkennbar war, konnte er allerdings auch nicht erklären"- es ist ein häufig verbreiteter Irrtum, dass man immer nach einem ES eine Gelbkörperzyste sehen muß. Aussagekräftiger ist neben der Progesteronbestimmung die Temperaturkurve. Wenn schon Utrogest, dann besser 2-3 Tage nach dem ES, dann kann man wenigstens einen echten Temperaturverlauf zumindest in diesen Tagen erkennen.
Da die Progesteronplasmaspiegel nicht über 50 ng/ dl unter Utrogest liegen, fand ein ES definitiv statt.
"Oder sind die Follikel unter Menogon "zu hart", sodass sie nicht richtig platzen? Haben Sie irgendeine Idee, auch etwas, was man zukünftig verändern könnte bei der Stimulation oder beim Auslösen?"- meist reicht das einfache Menogon oder Menogon HP. Will man versuchen, eine eventuell noch bessere Follikelqualität zu erreichen ( ist nicht garantiert), kann man des gentechnologisch hergestellte Gonal F in Verbindung mit etwas LH ( = Luveris) verwenden, das gibt es als Kombination unter dem Namen Pergoveris. Dürfte aber nicht gerade billig sein. Dann Auslösen mit 10.000 IE HCG-aber nur, wenn nicht zuviele Follikel herangereift sind.
Grüße Dr. Fischer
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Nachtschattengewächs
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 14.06.17, 13:41

Lieber Herr Fischer,

vielen Dank für Ihre Einschätzung. Ich lese insgesamt heraus, dass Sie alles nicht so ungewöhnlich finden und die Ursache nicht unbedingt in einem Eisprung-Fehler vermuten?

Ich denke auch ziemlich sicher, dass Eisprünge stattfinden - nur, dass sie irgendwie verzögert stattfinden oder zu schleichend/kriechend, sodass sich nichts befruchten kann.
Es wurde nach dem ersten Ultraschall auch Progesteron bestimmt, als ich noch KEIN Utrogest einnahm. Das war ein Tag nach vermeintlichem ES und Progesteronwert im Blut lag da schon bei 9 (stieg dann bis zur nächsten Woche auf 50). Die Schleimhaut war an diesem Tag auch schon umgebaut - alles wie gesagt noch ohne Utrogest.
Allerdings war die Temperatur an diesem Tag mit Progesteronwert von 9 noch immer nicht angestiegen. Ich habe dann mit Utro gestartet und dann stieg die Temperatur.

Hm, ich bin nun wirklich nachdenklich. Wenn Sie ebenfalls sagen, dass schon relativ sicher Eisprünge stattfinden und auch eher nicht glauben, dass es eine verzögerte, schleichende Eisprung-Reaktion gab, die das Ei unbefruchtungsfähig macht... - dann liegt die Ursache evtl. doch woanders.

Dann ist evtl. doch einfach das Spermiogramm nicht gut genug? Ich schreibe Ihnen mal die Werte auf, mit denen die IUI gemacht wurde. In diesem Rahmen bewegte sich das Spermiogramm jetzt nun schon 3 mal:

Volumen: 5,6 ml
Konzentration: 18 Millionen
Motilität WHO A: 17 %
Motilität WHO B: 22 %
Motilität WHO C: 17 %
Motilität WHO D: 44 %

Anzahl progressive, motile Spermien Gesamtzahl im Ejakulat: 39,312 Millionen
Gesamtspermienzahl im Ejakulat: 100,8 Millionen

Man beachte, dass die WHO-Normwerte ja 2010/2012(?) nochmal massiv runtergesetzt wurden. Diesen Werten nach ist es angeblich in der Norm.

Nach der Aufbereitung war es dann dementsprechend ein bisschen besser
- ca. 40% A
- ca. 20% B
und es wurden (glaube ich) 20 Millionen Spermien übertragen

Kann es evtl. doch am Spermiogramm liegen? Würden Sie bei diesem Spermiogramm ganz objektiv eine IUI empfehlen oder sehen Sie das Spermiogramm eher als IVF-mäßig an?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 14.06.17, 15:08

Hallo,
"oder sehen Sie das Spermiogramm eher als IVF-mäßig an?"- für eine IUI ist es okay, für echte IVF ( wie z.B. ICSI) ist es zu gut.
Grüße Dr. Fischer
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Nachtschattengewächs
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 14.06.17, 17:14

Lieber Herr Fischer,

vielen Dank für Ihre erneute Einschätzung. Ok, dann kann man das Spermiogramm als Ursache ja wohl wirklich ausschließen. Der behandelnde Arzt hier sagte auch, dass es mit diesem Spermiogramm theoretisch sogar auf natürlichem Weg klappen könnte - mit einer IUI umso bessser. Wenn zwei Experten derselben Meinung sind, dann wird das wohl so sein.

Ich lande also wieder bei meiner Eisprung-Fehler-Theorie. Nun ja, endgültig klären kann man das wohl leider erst durch Eizellentnahme und Begutachtung im Labor.
Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viele Gedanken und es war nur noch nicht der richtige Embryo dabei, der sich einnisten wollte. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als erst einmal wieder abzuwarten.

Vielen Dank auf jeden Fall noch einmal an Sie Herr Fischer! Ich melde mich bestimmt bald wieder mit neuen Fragen ;-)

Nachtschattengewächs
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 05.07.17, 14:21

Lieber Herr Fischer,

ich aktualisiere noch einmal und würde mich um eine erneute Expertenmeinung von Ihnen freuen. Wir hatten heute unsere 2. IUI, stimuliert erneut mit Menogon. Erstaunlicherweise wuchsen die Follikel dieses Mal viel schneller als bei den letzten stimulierten Zyklen. Am Montag, bevor ich mit Brevactid ausgelöst habe, sah man morgens im Ultraschall einen prallen 20 mm-Follikel, sowie einen 13mm-Follikel und einen 12mm-Follikel.

Östrogen lag bei 998,
LH wie immer 0,13...

In der Nacht von Montag auf Dienstag habe ich ausgelöst, 34 Stunden danach, also heute um 12 Uhr fand die IUI statt. Der größte Follikel ist nach der Auslösespritze offenbar nur um 2mm gewachsen (heute also 22 mm), die beiden kleineren sahen merkwürdigerweise nicht viel kleiner aus, lagen evtl. heute vor der IUI bei ca. 17-18 mm.
GMSH war leider nur ca. 6 mm.

Spermiogramm war heute VOR Aufbereitung:
Menge: 4,5 ml
Konzentration 11 Mio/ml
Spermiengesamtzahl 49,5 Mio
A: 18 % (2 Millionen)
B: 27 % (3 Millionen)

NACH der Aufbereitung (Swim-Up):
Konzentration: 19 Mio/ml
Spermiengesamtzahl: 66,5 Mio
A: 26 % (5 Millionen)
B: 37 % ( 7 Millionen)

Die Menge ist also nicht so toll, dafür die Beweglichkeit hoffentlich ok nach Swim-Up. Ich glaube, es wurden dann nur die A-Spermien für die IUI verwertet, also die 5 Millionen. Bin mir aber nicht sicher, ggf. waren auch B-Spermien dabei?! Egal.

Wie schätzen Sie in der Gesamtkonstellation die Chancen ein? Sie haben ja IUI-Vergleichswerte und langjährige Erfahrungen, evtl. auch, wie die Chancen bei diesem Spermiogramm und diesen Follikeln ungefähr stehen?

Es ist nun wie gesagt unsere 2. IUI und wir hoffen natürlich sehr, dass es klappt!

Liebe Grüße und besten Dank schon einmal!

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 05.07.17, 16:50

Hallo,
bei einer IUI sehe ich durchaus Chancen bei diesem Spermiogramm. Habe schon schlechtere erlebt und auch persönlich z. Teil ohne Aufarbeitung Erfolge gehabt ( ca. 30%).
Etwas Sorgen macht mir lediglich die Höhe mit 6 mm, aber bis zur Implantation vergehen ja noch 4-5 Tage. Ich drücke Ihnen beide Daumen.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 05.07.17, 17:00

Danke für Ihre schnelle und ehrliche Einschätzung!

Ja, Sie haben Recht: Die Schleimhaut ist u.a. eine große Baustelle bei mir. Nehme auch zusätzlich Progynova, allerdings nur 2 mg. Falls ich damit jetzt noch etwas bewirken kann (Schleimhautumbau durch Progesteron), könnte ich da natürlich noch die Dosis erhöhen. Wichtig wäre ja auf jeden Fall, dass sie zumindest bei 6 mm bleibt und zumindest nicht wieder "zusammenkracht" (so war es im allerersten Zyklus nach dem Eisprung). Vermutlich sind meine Rezeptoren immer noch ein wenig schwach (Östrogenwert ist ja immer recht hoch, daran kann es also eigentlich nicht liegen).

Zumindest ist das Spermiogramm dann ja schon mal ok. Das hatte mir auch ziemliche Sorgen bereitet, weil es leider viel schlechter war als die letzten Male.

Nun werden wir wohl "einfach" abwarten müssen. Vielen Dank für das Daumendrücken! Ich halte Sie auf dem Laufenden :-)

Liebe Grüße

Nachtschattengewächs
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 05.07.17, 21:36

Mir ist gerade noch ein Abschreibfehler im Spermiogramm aufgefallen, der wohl nicht unbedeutend ist:

Die A-Spermien waren nach der Aufbereitung nicht insgesamt 5 Millionen, sondern 5 Millionen PRO MILLILITER! Sonst passt es ja auch mit der Berechnung zu der Gesamtzahl von 66,5 Millionen Spermien gar nicht ;-).

Demnach müssten es nach der Aufbereitung insgesamt ca. 17 Millionen A-Spermien sein!

Es ist also noch ein bisschen besser, als gedacht.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

Nachtschattengewächs
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 10.07.17, 13:47

Lieber Herr Fischer,

ich mache mir schon wieder ein paar Gedanken über den Eisprung und Ultraschall...

Meine Frage:

Kann wirklich ein normaler Eisprung stattgefunden haben, wenn 5 Tage nach Auslösespritze (also 3 Tage nach vermeintlichem ES) noch immer alle Follikel unverändert im US erkennbar sind?

Wie kann es sein, dass die Follikel im US völlig unverändert sind? Alle waren noch genauso groß und rund, wie zum Zeitpunkt der IUI.
Keiner war deformiert, keiner verschwunden... Nichts sah nach Gelbkörper aus.

Progesteronwert im Blut war dennoch so hoch, dass laut Arzt somit ein ES stattgefunden haben soll.

Haben Sie eine Erklärung, die mich beruhigen könnte, dass dennoch ein normaler Eisprung stattgefunden haben kann?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 10.07.17, 14:47

Hallo,
schwer zu beantworten, zumal ja auch das zugeführte Progesteron an sich schon die Werte im Bllut etwas erhöht-schrieb ich meiner Erinnerung nach.
Vielleicht wurde einfach nur der ( hoffentlich ) gesprungene Follikel im US nicht erkannt.
Aus eben diesen Problemen, die ich ja zur Genüge kenne, rate ich,
:arrow: sich nicht an Laborwerten zu orientieren
:arrow: Progesteron nur etwa 2 Tage zu nehmen, wenn auch dann
:arrow: im US der ES bewiesen wurde oder
:arrow: statt Progesteron das altbewährte Dihydrogesteron ( Duph..) verwendet wird, das nichts verfälscht.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 10.07.17, 15:02

Lieber Herr Fischer,

vielen Dank für Ihre Antwort!

Ja, genau, Sie schrieben bereits von der Progesteronerhöhung im Blut durch Utr... Ich sprach meinen Arzt auf Duph... an, allerdings wollte er es mir nicht verschreiben, da er meinte, dass die Nebenwirkungen hier stärker seien?

Ich habe an ES+7 eine erneute Blutkontrolle für den Progesteronwert. Sofern er dann wie in den vergangenen Zyklen wieder bei ca. 50 liegen sollte, wäre es dann trotz des merkwürdigen Ultraschalls ein sicherer Beweis für einen stattgefundenen ES? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten, weshalb mein Progesteronwert im Blut stets nach einem tollen Eisprung aussieht, während der Ultraschall große Zweifel daran lässt?

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer » 10.07.17, 17:19

Hallo,
ja, das wäre ein Beweis, dann könnte man aber auch gleichzeitig das ß-HCG bestimmen!
"gibt es noch andere Möglichkeiten,"- evtl. Schwierigkeiten in der US-Darstellung des/der Follikel.
Grüße Dr. Fischer
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Re: Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/

Beitrag von Nachtschattengewächs » 10.07.17, 20:20

Hallo Herr Fischer,

hm, ja, ein schlechtes Ultraschallbild, bzw. eine Schwierigkeit bei der Darstellung und Erkennung im US wäre mir ja fast die liebste Erklärung. Evtl. sollte ich beim nächsten Mal auch GANZ genau hinschauen, ob man evtl. doch etwas erkennen kann.

Inwieweit würde die Bestimmung von ß-HCG im Blut beim Eisprung-Beweis helfen können? Könnte man daraus nicht nur ablesen, inwieweit mein Körper das HCG aus der Auslösespritze bereits abgebaut hat? Oder inwiefern könnte der HCG-Wert an ES+7 behilflich sein?

Ich befürchte nämlich, dass ich die zusätzliche HCG-Bestimmung bei ES+7 selbst bezahlen müsste. Wenn es sinnvoll ist und einen Eisprung-Beweis erbringen könnte, würde ich mir das aber natürlich überlegen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!

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