Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Moderator: DMF-Team

LaraH
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LaraH »

Hallo Dr. Fischer,

nachdem gestern Abend und heute Früh die Blutung sehr stark wurde und ein Riesenkoagel nach dem anderen abging, bin ich heute mit meiner Verblutungsangst in die gynäkologische Ambulanz einer Klinik gefahren, denn so wie es jetzt ist, kann es auf keinen Fall weitergehen.

Der Arzt tastete die Gebärmutter ab und dort "fielen" ihm die Myome schon fast entgegen. Beim Ultraschall sah er mindestens fünf bis sechs Myome von 2-6cm Größe, die auch in die Gebärmutterhöhle hineinragten.
Meine Gebärmutter ist so groß wie eine Pampelmuse und eigentlich ist dort nichts mehr, wie es sein sollte.
Immerhin.....die Schleimhaut ist immer noch dünn.
Diagnose: Uterus mit multipl. Myomen, Cavum nicht eindeutig abgrenzbar (Was heißt das? Muss ich mir Sorgen machen?), Ovarialcyste wie Kystom, DD Endometriosecyste.
Was ist ein Kystom? Was ist DD?

Der Arzt glaubt nicht an eine Wechseljahresproblematik. Er geht davon aus, dass sämtliche Blutungsstörungen durch die Myome verursacht werden. Für die Wechseljahre wäre ich noch zu jung.
Ist es nicht eher möglich, dass das Hormonchaos und die Myome sich gegenseitig "triggern"?

Ich bat ihm, mir etwas Blutstillendes z.B. Methergin zu geben, da ich bei Blutungen dieser Stärke unter Panik leide, aber er gab mir nichts, da dies die Blutung nur maskieren würde.
Sollte die Blutung morgen immer noch so stark sein, könnte ich zur Not in die Klinik zur Ausschabung, aber akut sieht er keinen Handlungsbedarf, da der HB- Wert heute bei 11,2 lag. Ich "futter" ja auch fleißig Eisenkapseln.

Ansonsten rät er mir entweder zur Spirale mit vorheriger Ausschabung, oder zur Gebärmutterentfernung.

Kennen sie natürliche Blutstiller, die ich mir in der Apotheke ohne Rezept besorgen kann? Ich halte diese Panik bei den Blutungen einfach nicht mehr aus. Wie bekomme ich diese Blutung bloß in den Griff? Ich bin fix und alle.

Viele Grüße

LaraH

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Guten Tag,
wenn ich die Schilderung der Myome lese, bin ich der Ansicht, dass eine OP. wohl unumgänglich sein wird.
Cavum nicht eindeutig abgrenzbar (Was heißt das? Muss ich mir Sorgen machen?), Ovarialcyste wie Kystom, DD Endometriosecyste.
Was ist ein Kystom? Was ist DD?
Die Gebärmutterhöhle ( Cavum) kann man nicht exakt beurteilen, weil sie durch die Myome etwas eingedrückt wird. Ferner scheinen Sie eine Zyste am Ovar zu haben, wobei er sich nicht sicher ist, ob es sich um eine gewisse Art der Zyste ( z.B. ein Kystom) oder eine Schokoladenzyste ( Endometriose) handelt. DD = Differentialdiagnose was bedeutet, dass entweder das eine oder das andere in Frage kommt bzgl. der " Zyste".
Myome an sich machen nicht zwangsläufig Blutungsstörtungen, behindern aber-wenn sie in das Cavum ragen, den normalen Schleimhautaufbau. Sie haben möglicherweise eben beide Ursachen zusammen. Wechseljahrsbeschwerden hat man natürlich nicht so lange, Beginn meist ab etwa 45 Jahren, endet dann nach einigen Jahren, ist aber sehr individuell. Die Blutung hätte man ruhig " maskieren " dürfen, im Gegensatz zu anderen Beschwerden, wo Medikamente das Bild verschleiern könnten. Gut zur Blutstillung ist auch Cyklocapronsäure. Rezeptfreie Mittel kenne ich nicht. Hormonhaltige Spirale ( enthält nur das Gestagen)kann leider ebenfalls Blutungsstörungen machen und verursachen, daher ist es besser-wenn überhaupt- gleich tgl. ein orales Gestagen zu nehmen.
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

LaraH
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LaraH »

Hallo Dr. Fischer,

danke für Ihre Antwort.
Ja, vermutlich haben sie Recht und ich werde um eine OP nicht drumherum kommen.
Der Arzt sagte, dass bei einer Gebärmutterentfernung aufgrund der Gebärmuttergröße nur ein Bauchschnitt infrage kommen würde. Die OP würde wohl ca. zwei Stunden dauern. Ohje....und das bei meiner Narkosephobie. :cry: :cry:

Gibt es denn keine anderen Möglichkeiten Myome zum Verschwinden zu bringen?

Ich habe vorhin in der Klinik nicht verstanden, warum die Spirale bei Myomen helfen soll. Wenn die Blutung durch Myome ausgelöst wird, helfen doch keine Hormone, oder? Könnte ich denn meine jetzige Zwischenblutung, die laut Klinikgynäkologe durch die Myome verursacht wurde, auch mit Hormonen stoppen?

Nachtrag: Ich habe gerade etwas über eine Embolisation und HIFU gelesen. Was halten sie davon?
Keine Ahnung, ob ich dafür überhaupt geeignet bin.

Viele Grüße

LaraH

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Hallo,
OP dauert selbst bei großen Myomen nicht mehr als 1 Std!! Eigentlich spielt es ja keine Rolle hinsichtlich der Dauer, ob sie klein oder groß sind. Es gibt eine andere Möglichkeit, ist aber abhängig vom Sitz- hochfokussierter Ultraschall. Wird nur in darauf spezialisierten Kl8iniken durchgeführt, also selten und es stellt sich die Frage, ob die Krankenkasse da mitmacht. Bei der Vielzahl Ihrer Myome dürfte es wohl kaum in Betracht kommen. Sind die Blutungen doch hormonell bedingt, hat man wieder das alte Problem. Die Gestagenspirale reduziert das Endometrium-wie auch die Tbl. auf etwa 2 mm. Die aktuelle Blutung könnte man vermutlich durch Gestagene stoppen, aber das wissen Sie ja.
Embolisation und US dürften nicht in Frage kommen-zuviel Myome.
Hier ein guter Link:
http://www.degum.de/fileadmin/dokumente ... yome_F.pdf
Grüße Dr. Fischer
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LaraH
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LaraH »

Hallo Dr. Fischer,

ich danke Ihnen für den Link, den ich gleich gelesen habe.
Idealerweise sollte man nicht mehr als fünf Myome haben und sie sollten nicht größer als 10 cm sein.
Ich habe mindestens fünf oder sechs Myome, die bis zu 6cm groß sind.
Vielleicht habe ich ja Glück und komme für diese Behandlung infrage. Leider zahlt die Kasse ja nicht in allen Fällen. Es ist immer eine Einzelfallentscheidung.
Ich habe mir heute einen Termin in der Myomsprechstunde geben lassen, aber das dauert leider noch.

Im Moment habe ich das Gefühl, ich werde vor lauter Angst fast verrückt.....diese Angst zu verbluten, obwohl die Blutung gerade nicht so mörderstark ist, aber sie ist halt auch nicht gerade schwach. Ich weiß nicht, wie ich die Nacht überstehen soll.
Mich verängstigt dieser ganze Verlauf und ich weiß einfach nicht, was noch kommt. Die Blutung ist nicht mehr einzuschätzen, was mich wirklich schier verrückt macht.
Und woher kamen heute die vielen, vielen Koagel? Ich habe bei jeder Blutung Koagel, aber heute waren es weitaus mehr. Warum? Und warum blute ich jetzt alle zwei Wochen? Warum wirkt das Gestagen/ Progesteron nicht so, wie es sein sollte? So viele "Warums", die mich alle ängstigen, weil es keine Antwort darauf gibt und so läuft das ätzende Gedankenkarussell unaufhörlich. Jetzt habe ich natürlich Angst, ein Myom könnte entartet sein. Hätte das mein Arzt und der heutige Arzt auf dem Ultraschall erkennen müssen? Ich war doch bei meinem Gynäkologen ständig zur Ultraschallkontrolle. Dem hätte doch dann eine Veränderung auffallen müssen, oder?
Außerdem meinte der Klinikgynäkologe, dass hinter solchen Ultraschallbefunden, zu 5% auch etwas Bösartiges stecken könnte, auch wenn es harmlos aussehen würde. Meint er damit entartete Myome, die sich ja kaum von den gutartigen im Ultraschall unterscheiden lassen?
Und peng.....schon bin ich verusichert und verängstigt......

Myome entstehen ja wohl durch eine Östrogendominanz. Die hatte ich ja nun in den letzten Jahren, daher kann ich den Arzt heute in der Klinik nicht verstehen, dass er Wechseljahresbeschwerden so rigoros ausschloss. Naja, ich konnte ihm meine gynäkologische Karriere auch nur kurz umschreiben, sodass er sich vermutlich kein vollständiges Bild machen konnte.

Viele Grüße

LaraH

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Guten Morgen,
Myome entarten extrem selten. Ich habe das nur zweimal erlebt. Ein guter Ultraschaller kann an diversen Strukturen und Durchblutungsmustern ( Farbcodierter US) schon den Unterschied feststellen. Keinen einzigen Gedanken daran sollten Sie verschwenden.
Grüße Dr. Fischer
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LaraH
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LaraH »

Hallo Dr. Fischer,

danke, das beruhigt mich sehr. :D

Warum gibt es immer wieder Ärzte, die ihre Patienten so verunsichern? Sichern sie sich mit solchen Aussagen in alle Richtungen ab?
An meinem jetzigen Gynäkologen schätze ich sehr, dass er in den zwei Jahren, in denen ich bei ihm in Behandlung bin, mich noch niemals so verunsichert hat und ich denke das liegt daran, dass er Ultraschallbilder wirklich sehr gut deuten kann.
Das macht viel aus.

Viele Grüße

LaraH

LilyG
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LilyG »

Hallo,

Entschuldigung, dass ich mich hier einklinke.
Kann sich denn ein Kystom von allein zurückbilden? Ich dachte es wäre ein Zyste, die operiert werden sollte, genauso wie eine Endometriosezyste, oder liege ich da falsch?
Die Myomembolisation, falls machbar, behebt auch nicht die Östrogendominanz, d.h. es können auch wieder neue Myome entstehen.

Viele Grüße
LilyG

Dr.med.Holger Fischer
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von Dr.med.Holger Fischer »

Hallo,
es gibt verschiedene Arten von Kystomen,es sind zwar auch eine gewisse Art von Zysten, aber keine sogenannten funktionellen Zysten, die sich zurückbilden können. Kystome können dies nicht und zudem gibt es unter ihnen Typen, die bösartig werden können.
Grüße Dr. Fischer
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LilyG
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LilyG »

vielen Dank für Ihre Antwort, Dr. Fischer.

Kann man die Typen der Kystome im US abgrenzen, die bösartig werden können, wenn man sie nicht eindeutig von einer Endometriosezyste abgrenzen kann? Kann man die Zyste so belassen, weil sie nicht zu den Beschwerden beiträgt oder müsste man weiterführende Diagnostik machen um eine Unterscheidung zu treffen?

Mich wundert hier in diesem thread, dass es nur um eine Gebärmutterentfernung und Alternativen geht und die Zyste keine Rolle spielt. Bei einer OP könnte man die Zyste gleich mit entfernen. Die Blutungsprobleme wären dann auch behoben. Beim Bauchschnitt wird der Gebärmutterhals auch entfernt und neue Myome entstehen dann nicht.

LaraH hat der Arzt zu der Zyste denn nicht s weiter gesagt? Ich habe immer sofort nach dem US erfahren, ob eine Zyste sich zurückbildet oder operiert werden muss.

Viele Grüße
LilyG

LaraH
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LaraH »

Hallo Dr. Fischer,

ich wollte heute eigentlich noch mal zu meinen Gynäkologen, weil es einige Unklarheiten gibt.
Leider war er heute nicht da, aber ich konnte mich mit seiner Sprechstundenhilfe unterhalten.
Also, der Arzt gestern sagte, dass meine Myome bis zu 6cm groß seien, doch das kann defintiv nicht stimmen.
Erst Mitte März fragte ich meinen Gynäkologen nach der Größe der Myome. Sie waren ca. 2cm groß und erst letzte Woche war ich ja wegen der Zwischenblutung beim Ultraschall und er zeigte sie mir wieder. Wären sie gewachsen, dann hätte er mir wohl etwas gesagt.
Die Sprechstundenhilfe schaute heute in mein Karteikärtchen, aber da stand auch nichts. Also, wie kommen die 6cm in der Klinik zustande? Können Myome innerhalb einer Woche oder eines Monats so schnell wachsen.....von 2 auf 6cm? Das macht mich einfach fertig, weil ich dann gleich wieder an eine Bösartigkeit denken muss. Ich hoffe, hier handelt es sich um einem Mess- oder Flüchtigkeitsfehler. Als ich den Gynäkologen gestern nach der Größe der Myome fragte, schaute er nur flüchtig auf die ausgedruckten Bilder, weil er es nicht aus dem Kopf wusste. Vielleicht stand da ja 2,6cm.
Ich habe ja gestern stark und mit Koagel geblutet. Vielleicht hat der Klinikgynäkologe auch nur ein Koagel als Myom gedeutet, oder durch das Blut in der Gebärmutter falsch gemessen. Ist so etwas möglich?
Das ist eine total blöde und nervenaufreibende Situation für mich.

Seit knapp vier Stunden hat sich die Blutung beruhigt.Ich sende Stoßgebete nach oben, dass die Blutung jetzt aufhört.
Ich habe hier zur Not nun doch die Pille Max.. liegen, falls die Blutung nicht über das lange Wochenende aufhören sollte. War vorhin in der Apotheke. Wie sagt man so schön: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Bevor ich hier vor lauter Blutungspanik verrückt werde, muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und abwägen.
Eigentlich wollte ich mit meinem Arzt heute auch über eine Minipille mit Levonorgestrel sprechen als Alternative zur Spirale. Im Netz wurde ich auf die mi.. 28 aufmerksam. Dr. Fischer, was halten Sie davon? Ich würde sie dann durchgehend nehmen wollen, damit keine Blutungen mehr kommen.
Danke nochmals, dass sie hier so ausdauernd, geduldig und ausführlich mit mir kommunizieren. :D

Hallo Lily,

der Klinikarzt empfahl auch, die Zyste zu entfernen, aber ich habe sie mittlerweile über zehn Jahre und sie wurde schon von vielen Ärzten begutachtet. Sie wächst nicht, hat eher eine leichte Tendenz zum Schrumpfen und sieht absolut harmlos aus. Am Farbdoppler war sie auch schon mal. Sie wird mindestens alle drei Monate kontrolliert. Von einem Kystom hat ansonsten noch nie ein Arzt gesprochen. Manche vermuteten eine Schokoladenzyste.
All diese Dinge habe ich den Arzt gestern aber nicht so ausführlich mitteilen können, weil die Zeit einfach viel zu knapp war für meine lange Geschichte.
Die Zyste ist aber mein kleinstes Problem. Werde ich um eine OP nicht drumherum kommen, kommt die Zyste natürlich auch mit raus.
Es ist übrigens schön, dass du dich zu Wort gemeldet hast. Das belebt eine Diskussion. Ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr Leute melden würden.

Viele Grüße

LaraH
Zuletzt geändert von LaraH am 30.04.15, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.

LilyG
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LilyG »

Danke, Lara. Das hat sich dann ja mit der Zyste aufgeklärt.

Lara am 7.4. hast du geschrieben:
Ich habe drei Myome, davon ein intramulares Myom. Es ist ca. 2cm groß. Die anderen Myome sind ähnlich groß.
Eine Möglichkeit wäre vielleicht, dass die Myome eng beieinander liegen. Beim Ausmessen des Uterus hat dann der Arzt vielleicht über alle Myome zusammen gemessen. So war das bei mir gewesen. Die Anzahl der Myome konnte der Arzt dann auch nicht so genau angeben, nur 7-10. Für einen genauen Vergleich ist am besten beim gleichen Arzt nochmal nachzumessen.

Viele Grüße
LilyG

LaraH
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LaraH »

Hallo Lily,

danke für deine Antwort.

Ich habe jetzt mal in verschiedenen Foren zum Thema Myom geschaut. Manchmal schrieben die Frauen, dass ihre Frauenärzte Myome übersehen haben, die dann erst in der Klinik bei der Untersuchung entdeckt wurden, obwohl sie teilweise bis zu 14cm groß waren.
Vielleicht hat mein Gynäkologe tatsächlich ein Myom übersehen. Ich weiß zwar nicht, wie man so ein großes Teil übersehen kann, aber es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt.
Mich verunsichern und ängstigen solche Dinge dann aber sehr, weil ich sie mir einfach nicht erklären kann.

Hast du auch eine Myom-Karriere hinter dir?

Meine Stoßgebete wurden erhört. Die Blutung ist mittlerweile weiter zurückgegangen. Meine Freude darüber ist allerdings noch sehr verhalten. In den letzten Wochen gab es ja immer wieder neue Überraschungen, sodass ich meinem Körper überhaupt nicht mehr vertraue.

Ich wünsche allen einen schönen Feiertag.

Viele Grüße

LaraH

LilyG
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LilyG »

Hallo Lara,

ich hatte Endometriose und Myome. Die Eierstockzysten, die hatte wurden wg. möglicher Entartung entfernt. Dabei hat man auch die Endometriose auf dem Bauchfell entfernt. Eine Endometriosezyste hatte ich nicht, weiß aus Endometriose-Foren jedoch, dass diese Schokoladenzysten entfernt werden. Bei der nächsten OP wurde dann nochmals Endometrioseherde entfernt und zwei Myome, die auf die Blase drückten. die GM wurde erhalten. Dann ging es viele Jahre mit verschiedenen Pillen oder /und Dydrogesteron. Später bin dann umgezogen und hatte in der Zeit wieder Blutungen, die ich nur schwer stoppen konnte. Der Gyn sagte dann aussetzen, dann Pille wieder nehmen, was nicht half. Dann habe ich wieder ausgestzt, schon nach nur einer Woche und die Pille doppelt für 5 Tage genommen. dann war die Blutung weg. Nach dem Umzug (600 km) war ich dann bei einem anderen Gyn. Bei dem Ultraschall waren es dann plötzlich 7-10 Myome. Die GM ist jetzt zwei Jahre raus. Probleme habe ich jetzt nicht mehr.

Wenn du bei deinem Gyn nochmal einen US machen lässt, klärt sich das bestimmt auf. Bis dahin genieße einfach das lange Wochenende. Ich würde eine Blutung in den nächsten Tagen einfach mit der doppelten Pille oder Dydrogesteron stoppen. Das sollte keine Therapieempfehlung sein.

Schönen Feiertag!

Viele Grüße

LilyG

LaraH
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Re: Wo ist unser Thread- Ist eine Ausschabung sinnvoll ?

Beitrag von LaraH »

Hallo Lily,

da hast du aber auch ganz schön viel hinter dir. Jetzt hast du ja endlich deine Ruhe vor den Blutungen.
Gibt es negative Veränderungen durch die fehlende Gebärmutter z.B. Blasensenkung?

Meine Blutung ist jetzt fast ganz weg, aber ich habe fürchterliche Angst davor, dass sie wiederkommen könnte und wieder riesige Blutklumpen aus mir "herausfallen".
Meine Nerven sind sehr angespannt.

Viele Grüße

LaraH

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