Wie kommt er zu seinem Schmerzmittel

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samira
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Wie kommt er zu seinem Schmerzmittel

Beitrag von samira » 21.09.11, 10:42

Mein hochbetagter Schwiegervater hat eine ausgeprägte Wirbelkanalstenose.
Er lebt allein und will es auch so.
Seit mindestens 10 Jahren hat er starke Kreuzschmerzen.
Da sein Hausarzt ihm nichts außer Massagen verschrieben hat, habe ich veranlasst dass er in eine Spezialklinik kommt.
Er kann nicht operiert werden. Dort bekam er Kortison (Kreuzstich) und starke Schmermittel (Muskelrelaxanx) für 10 Tage. Die Schmerzen ließen nach. Er ist jetzt zu Hause.
Im Arztbrief steht alles drinnen. Er weigert sich den Hausarzt zu wechseln (aus Angst!).
Wie kann ich verhindern, daß alles wieder von vorne losgeht, nachdem die Wirkung der Behandlung nachgelassen hat? Es sind ja rezeptpflichtige Mittel (sogar ein Opiat wurde erwägt) und eine idiotische Angst vor Abhängigkeit herrscht immer noch.
samira

Peter Estner
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Re: Wie kommt er zu seinem Schmerzmittel

Beitrag von Peter Estner » 03.10.11, 21:18

Liebe Samira,
wenn ich das so lese, haben Sie etwas Zeit gewonnen und könnten versuchen eine Schmerzambulanz (Schmerzklinik) aufzusuchen und dort Ihren Schwiegervater sozusagen nur mit dem Arztbrief vorzustellen. Dort könnten Sie am ehesten Hilfe bekommen, ansonsten müssten Sie den Hausarzt doch noch einmal bemühen und mit ihm über die Situation noch einmal verhandeln. Er könnte ja seine Meinung geändert haben, wenn er den Arztbrief von der Klinik liest und er muss ja einsehen, das die Massagen nicht die alleinige Therapie sein kann. Versuchen Sie es einfach noch einmal, denn wie Sie ja schon selbst schreiben, wird sich die Schmerzsituation schon wieder erneut stellen.
Wünsche Ihnen viel Glück, viele Grüße
P. Estner

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