werte grenzwertig, ernährung?

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wera
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werte grenzwertig, ernährung?

Beitrag von wera »

hallo, bin total verunsichert. hatte einen nüchternzucker, aus vene entnommen von 111, am nächsten tag aus finger entnommen, nach dem essen von einem jogurt mit körnern 124, heute nach dem frühstück, eine schnitte vollkornbrot und ein ei, 146. meine äztin will nun in 3 wochen den glucosetest machen. wie soll ich mich ernähren? bin total verunsichert. ist das der anfang von diabetes? bin 64 jahre alt. wer kann mir auskunft geben? vielen dank

Hans Reuter
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Beitrag von Hans Reuter »

Da die Blutglukosewerte pathologisch grenzwertig sind, ist die Durchführung eines
Zuckerbelastungstests (oGTT) beim Arzt genau richtig zur Diagnostizierung eines Diabetes, der auch latent bereits im Vorstadium vorhanden sein kann.

Die Ernährung bis 12 Stunden vor dem Testtermin sollte ausgewogen sein, d.h.
eine abwechslungsreiche Mischkost aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett, wie Gesunde sich halt ernähren sollten.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter

Schleiden
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Re: werte grenzwertig, ernährung?

Beitrag von Schleiden »

wera hat geschrieben:hallo, bin total verunsichert. hatte einen nüchternzucker, aus vene entnommen von 111, am nächsten tag aus finger entnommen, nach dem essen von einem jogurt mit körnern 124, heute nach dem frühstück, eine schnitte vollkornbrot und ein ei, 146. meine äztin will nun in 3 wochen den glucosetest machen. wie soll ich mich ernähren? bin total verunsichert. ist das der anfang von diabetes? bin 64 jahre alt. wer kann mir auskunft geben? vielen dank
Ich rate zu einem Versuch von ca. zwei Wochen, bei dem weitgehend auf Kohlehydrate(Brot, Kartoffeln,Reis,Zucker,u.s.w.)verzichtet wird.

Danach sollte man die Werte nochmals prüfen lassen.

Rainer.
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Beitrag von Rainer. »

Hallo Wera,

wie Hans schon geschrieben hat, macht deine Ärztin genau das richtige, wenn sie den Zuckerbelastungstest, den oGTT durchführt.

Der Tipp von Schleiden macht wenig Sinn, deshalb will ich ihn nicht so unkommentiert stehen lassen. Die Reduzierung der KH ist eigentlich ein guter Vorschlag. Viele Diabetiker nutzen das zusammen mit Bewegung, um mit einer BZ-Selbstkontrolle den BZ mit weniger Medikamenten gesund führen zu können. Die KH-Reduzierung für 14 Tage bringt dabei keinen Erfolg, wenn man zur alten Ernährung zurückkehrt ist alles wieder beim alten. Auf die oGTT-Werte hat die KH-reduzierte Ernährung überhaupt keinen Einfluss - die ändern sich dadurch nicht oder höchstens marginal.

Alles Gute, Rainer

Hans Reuter
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Beitrag von Hans Reuter »

Irgendwelche extreme Diätmethoden vor dem Zuckerbelastungstest anzuwenden, sind nicht sinnvoll. Damit der Arzt ein aussagekräftiges Bild zur Stellung einer Diagnose erhält, sollte man sich vorher so ernähren wie bisher, d.h. ohne extreme Abweichungen und die Nüchternkarenz beachten.

Grundsatz:
Erst die Diagnose, dann die Therapie.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter

Schleiden
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Beitrag von Schleiden »

Rainer. hat geschrieben:Hallo Wera,

wie Hans schon geschrieben hat, macht deine Ärztin genau das richtige, wenn sie den Zuckerbelastungstest, den oGTT durchführt.

Der Tipp von Schleiden macht wenig Sinn, deshalb will ich ihn nicht so unkommentiert stehen lassen. Die Reduzierung der KH ist eigentlich ein guter Vorschlag. Viele Diabetiker nutzen das zusammen mit Bewegung, um mit einer BZ-Selbstkontrolle den BZ mit weniger Medikamenten gesund führen zu können. Die KH-Reduzierung für 14 Tage bringt dabei keinen Erfolg, wenn man zur alten Ernährung zurückkehrt ist alles wieder beim alten. Auf die oGTT-Werte hat die KH-reduzierte Ernährung überhaupt keinen Einfluss - die ändern sich dadurch nicht oder höchstens marginal.

Alles Gute, Rainer

Ist es denn nicht doch sinnvoll, auch als Gesunder, immer(!) auf ein" Weniger" an Kohlehydraten zu
achten, ohne das es gleich ein Verzicht sein muß ?

Hans Reuter
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Beitrag von Hans Reuter »

Für vollkommen Stoffwechselgesunde ( z.B. Blutzucker, Blutfette, Harnsäure normal) sowie fehlendem abdominellem Übergewicht (Bauchfett) gibt es keinen Grund Kohlenhydrate zu Gunsten anderer energiereicher Nährstoffe (Fett,Eiweiß) einzuschränken.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter

Schleiden
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Beitrag von Schleiden »

Hans Reuter hat geschrieben:Für vollkommen Stoffwechselgesunde ( z.B. Blutzucker, Blutfette, Harnsäure normal) sowie fehlendem abdominellem Übergewicht (Bauchfett) gibt es keinen Grund Kohlenhydrate zu Gunsten anderer energiereicher Nährstoffe (Fett,Eiweiß) einzuschränken.
Vielen Dank für die eindeutige Vogabe.

Viele Grüße
Sch........

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