Rückfrage zur Cortisonspritze bei entzündetem Schleimbeutel in der Schulter wg. Diabetes Typ 2

Moderator: DMF-Team

Antworten
Niemand2000
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 190
Registriert: 21.03.20, 16:01

Rückfrage zur Cortisonspritze bei entzündetem Schleimbeutel in der Schulter wg. Diabetes Typ 2

Beitrag von Niemand2000 »

Rückfrage zur Cortisonspritze bei entzündetem Schleimbeutel in der Schulter wg. Diabetes Typ 2

Mal angenommen ich bekäme eine Cortisonspritze wegen eines entzündetem Schleimbeutel; wie lange würde der Zuckerwert ansteigen und nach welcher Zeit wäre er wieder im "grünen" Bereich, also wie vor der Spritze? Ich weiß, dass es als Möglichkeit auch noch die Stoßwellenbehandlung gäbe, aber die bekomme ich nicht erstattet.

Sollte ein anderes Unterforum geeigneter sein, bitte ich um Verschiebung. Vielen Dank.
Brigitte Goretzky
DMF-Moderator
Beiträge: 3798
Registriert: 26.08.06, 21:00
Wohnort: Kohlenpott

Re: Rückfrage zur Cortisonspritze bei entzündetem Schleimbeutel in der Schulter wg. Diabetes Typ 2

Beitrag von Brigitte Goretzky »

Auf Wunsch des TE hierhin verschoben.
And God promised men that good and obedient wives would be found in all corners of the earth.


Then she made the world round and laughed and laughed and laughed...
hjt
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 631
Registriert: 01.03.07, 18:35

Re: Rückfrage zur Cortisonspritze bei entzündetem Schleimbeutel in der Schulter wg. Diabetes Typ 2

Beitrag von hjt »

Sorry, aber sone große Kristallkugel hab ich nicht. Ich beobachte seit nem halben Jahr mit 10 mg Cortison täglich die Verdreifachung meines basalen Insulinbedarfs, also des Grundbedarfs ohne Essen. Nach 3 Tagen ohne Tablette ist der wieder normal.
Ob das bei den meisten anderen Typ2-Insulinern mit dieser Tablette genauso ist, hat mir Google bis heute nicht verraten :(

Also wirst Du entweder blind aussitzen müssen, was die Spritze mit Deinem BZ macht, oder Du musst schlicht systematisch testen. Mit dem Testen aber nicht erst mit dem Cortison anfangen, sondern wenigstens ne Woche vorher, damit Du Deine "normalen" Vergleichswerte hast.

Sone Entzündung ist keine normale Typ 2 Folge, und Neue-Oma-Salbe (Werbung für Diclofenac) wirkt in dem Bereich tatsächlich häufig Wunder!
Daumendrück, dass mit der Spritze dann wenigstens die Entzündung ausgestanden ist!
Niemand2000
Topicstarter
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 190
Registriert: 21.03.20, 16:01

Re: Rückfrage zur Cortisonspritze bei entzündetem Schleimbeutel in der Schulter wg. Diabetes Typ 2

Beitrag von Niemand2000 »

hjt hat geschrieben: 23.11.22, 22:41Also wirst Du entweder blind aussitzen müssen, was die Spritze mit Deinem BZ macht, oder Du musst schlicht systematisch testen.
Ich meinte eigentlich nicht die "Selbsttestung", sondern die Diabeteskontrolle durch den Diabetologen.
hjt
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 631
Registriert: 01.03.07, 18:35

Re: Rückfrage zur Cortisonspritze bei entzündetem Schleimbeutel in der Schulter wg. Diabetes Typ 2

Beitrag von hjt »

Also blind aussitzen. - Wie lange Dein Zucker mit der Spritze um wieviel höher verlaufen wird, kann niemand vorhersagen. Auch nicht, ob er dann überhaupt wieder auf den gegenwärtigen Stand zurück sinkt, wenn vom gespritzten Cortison längst alles verbraucht ist.
Cortisonbehandlungen sind dafür bekannt, dass sie die Entstehung von Typ 2 fördern und bei schon bestehendem immer mehr/stärkere Medikation dafür, dass der BZ in dem Rahmen bleibt, den man haben will.
Antworten