Blutzuckerspiegel "scannen"

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lisaku
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Blutzuckerspiegel "scannen"

Beitrag von lisaku » 24.01.17, 15:46

Ich wollte mich über einen alternativen Weg der Bultzuckerspiegelmessung informieren und bin dabei auf ein neuartiges Gerät gestoßen. Mit diesem Gerät, das sich FreeStyle Libre nennt, soll es möglich sein, den Blutzuckerspiegel ohne tägliches Piksen zu messen. Es soll schon länger auf dem Markt erhältlich sein. Deswegen habe ich einpaar Fragen an die Leute, die dieses Gerät nutzen:
1. Ist es für den alltäglichen Gebrauch geeignet (Bedienen, Anbringen usw.)?
2. Sind die Werte zuverlässig?
3. Übernimmt die Krankenkasse das?

Wäre über jede Antwort dankbar.

annihudi
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Re: Blutzuckerspiegel "scannen"

Beitrag von annihudi » 30.01.17, 19:51

Es gibt sogar ein Konkurrenzprodukt names Firmenname entfernt, siehe:
Werbung entfernt, das Gerät ist eh noch nicht erhältlich

Liest man diverse Erfahrungsberichte im Netz, so gewinnt man den Eindruck, dass die "Dinger" ganz gut funktionieren. Ich selbst spiele auch mit dem Gedanken, mir ein solches Teil zuzulegen. Ich bin bei Klarnamen sind nicht erwünscht privatversichert .... dort werden die Kosten wohl im Rahmen der "medical assistance" übernommen (Quelle: Werbung noch viel weniger). Da sich die Leistungspakete je nach Krankenkasse unterscheiden schon mal die grundsätzliche Frage: Bist du gesetzlich oder privat versichert? Und wo?

LG
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annihudi
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Re: Blutzuckerspiegel "scannen"

Beitrag von annihudi » 31.01.17, 17:08

annihudi hat geschrieben:Es gibt sogar ein Konkurrenzprodukt names Firmenname entfernt, siehe:
Werbung entfernt, das Gerät ist eh noch nicht erhältlich

Liest man diverse Erfahrungsberichte im Netz, so gewinnt man den Eindruck, dass die "Dinger" ganz gut funktionieren. Ich selbst spiele auch mit dem Gedanken, mir ein solches Teil zuzulegen. Ich bin bei Klarnamen sind nicht erwünscht privatversichert .... dort werden die Kosten wohl im Rahmen der "medical assistance" übernommen (Quelle: Werbung noch viel weniger). Da sich die Leistungspakete je nach Krankenkasse unterscheiden schon mal die grundsätzliche Frage: Bist du gesetzlich oder privat versichert? Und wo?

LG
Hier wird leidenschaftlich gerne zensiert, oder? So ist der Beitrag jedenfalls unbrauchbar.

MikeG82
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Re: Blutzuckerspiegel "scannen"

Beitrag von MikeG82 » 03.02.17, 10:26

Ja ich hätte zumindest gern mal den Namen des Konkurrenzprodukts gewusst, damit man die beiden Geräte vergleichen kann.

Mich interessieren diese Geräte auch, da mein Opa Diabetes hat und das die Messung seines Blutzuckerspiegels stark vereinfachen könnte.

pOtH
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Re: Blutzuckerspiegel "scannen"

Beitrag von pOtH » 17.02.17, 07:32

Die Erfahrungen mit dem FGM-System sind, wenn man in div. Foren mitliest durchwachsen u. man sollte es selbst testen - Ich hatte nur Abweichungen von ~5-8mg/dl u. ich hatte keinerlei Hautreaktion!

Das FGM-System wird zur Zeit nur von ein paar Krankenkassen übernommen od. ggf. sogar nur bezuschußt ( https://freestyle.de/fileadmin/document ... 1.2017.pdf - Wobei hier die TK u. die AOK Hessen noch fehlen) u. je nach Krankenkasse müssen div. Voraussetzungen erfüllt werden... z.B. nur Typ 1 od. nur bei ICT od. min. 4 Blutzuckermessungen am Tag...

Die Konkurrenzprodukte findet man ganz leicht in dem man nach "rtCGM" googelt - Alternativ unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinuie ... cosesensor
Diese unterscheiden sich darin das "rtCGM-Systeme" bzw. deren Sender, ständig in Kontakt mit dem Empfänger stehen u. aktiv vor Hypo-/Hyper-glykämien warnen. Jedoch müssen die Systeme die zur Zeit auf dem Markt sind, alle 12 Stunden kalibriert werden.

Die Konkurrenzprodukte sind, im Gegensatz zum FGM, über ein sog. Hilfsmittelrezept verordnungsfähig - Während bei FGM (da bis heute noch nicht durch den GBA bewertet!) kein durchsetzbarer Anspruch besteht.

Lubber
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Re: Blutzuckerspiegel "scannen"

Beitrag von Lubber » 02.11.17, 18:25

pOtH hat geschrieben:Erfahrungen ... durchwachsen
Seit Mai 2017 benutze ich ein FGM-System, welches mittlerweile von vielen gesetzlichen Kassen bezahlt wird. Anfangs sehr zufrieden macht sich nun bei mir Unzufriedenheit breit.

Die Gründe:
Zum einen das bescheuerte Online-Bestellsystem der Pharmafirma. Man schickte mir eine Mail, dass die nächste Sendung erst dann rausgehen kann, wenn ich, obwohl durchgängig zuzahlungsbefreit, Zahlungsinformationen in deren System hinterlege. Deren System quittierte aber jede Eingabe mit einem Fehlerhinweis, telefonisch konnte man auch nicht weiterhelfen. Also keine neuen Sensoren, wahrscheinlich wechsel ich wieder zum früheren Fingerbeerenpieksen mit einem anderen System zurück.

Viel schwerwiegender ist aber die aus meiner Erfahrung bestehende Diskrepanz bei den Messung, soll heißen: Die Werte des FGM-Systems weichen teilweise erheblich von "Fingerbeerenwerten" (=peripheres Blut, es ist bekannt, dass da Unterschiede bestehen) ab. Dies erklärt mir nun auch den Anstieg des Langzeitzuckerwertes: Während das FGM-System einen Wert von "100" anzeigt, liegt der Wert an der Fingerbeere gemessen knapp über 200. Der letzte Wert wurde durch (zusätzliche) Nutzung wieder eines anderen "altbackenen" Systems überprüft, so dass die große Anweichung anscheindend nur beim FGM-System besteht. Ähnlich ist es bei einer Unterzuckerung: Das FGM-System meldet z.B. "52" und kann dann gar nicht mehr messen, während das "alte Messsystem" einen BZ-Wert von fast 100 anzeigt. Subjektiv besteht der Eindruck, dass diese enormen Abweichungen vor allem dann auftreten, wenn der im Oberarm steckende Sensor des FGM-Systems bald gewechselt werden muss. Nun verfolge ich das mal genauer und mache mir eine Tabelle.

Innovativen Medizintechniken sollte man immer kritisch gegenüberstehen, sie nicht verteufeln, aber eben auch nicht vorschnell als das Gelbe von Ei ansehen.

Dies mal nur so als Weitergabe meiner persönlichen Erfahrungen.

Nice time!! :christmas

Anästhesieschwester
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Re: Blutzuckerspiegel "scannen"

Beitrag von Anästhesieschwester » 08.05.18, 18:39

Hallo,

damit Nutzer an den Erfahrungen anderer Nutzer teilhaben können, gibt es die Möglichkeit zu privaten Nachrichten (PN). Die Intention zum Erfahrungsaustausch ist ja durchaus positiv zu werten, aber im öffentlichen Bereich des Forums nun mal als (positive oder negative) Werbung zu betrachten, wofür sich die Betreiber von Foren unter Umständen zu verantworten haben. Nur damit der Hintergrund der Zensuren hier nachvollziehbar ist.... :wink:


Gruß
Die Anästhesieschwester

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