Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ???

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Tanja74
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Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ???

Beitrag von Tanja74 » 25.01.14, 18:02

Hallo,
da ich diese 2 Diagnosen erhalten habe muss ich
nun Metfomin nehmen, da auch KiWu besteht.
Irgendwo habe ich mal ein Umrechner für das Körpergewicht
gesehen, weiss aber nichtmehr wo.
Weiss das jemand?
Ich sollte mal auf 3x850mg kommen, schein mir aber zu heftig.....
Würde mich über ne info freuen!
LG

hjt
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von hjt » 25.01.14, 20:18

Wahrscheinlich am besten, wenn Du erst einmal mit ner halben von den 850gern pro Tag anfängst. Denn maximal aber etwa 1 von 10 Usern hat zu Anfang ne beschleunigte Verdauung. Wenn Du zu den anderen 9 gehörst, nimmst Du dann halt nach ein paar Tagen die andere Hälfte und noch ein paar Tage weiter die nächste Tablette dazu. Und bis dahin hast Du locker Zeit, Deinen Dok noch mal nach der Dosierung zu fragen :)

Hans Reuter
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von Hans Reuter » 27.01.14, 10:31

Hallo Tanja,

es ist empfehlenswert, die Therapie mit dem Wirkstoff Metformin einschleichend d.h. mit allmählicher Erhöhung der Dosis eventuell bis zur maximalen Tageshöchstdosis durchzuführen.

Neben der Stärke 850 mg steht auch eine solche von 500 mg zur Verfügung. Die suboptimale Teilung
ist dann ggf. nicht notwendig.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter

pOtH
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von pOtH » 27.01.14, 12:53

Vorausgesetzt ich verstehe den Beitrag richtig, dann ist die Frage ob Metformin nach Körpergewicht dosiert wird - So wie es z.B. bei Antibiotika der Fall ist.

Wäre mir, als Neuling, unbekannt. Ich weiß nur das eine Dosis über 2000mg wohl "nix mehr bringt" - Siehe http://www.infomed.ch/screen_template.p ... ssueid=143

//Edit//Metformin gibt es in den Wirkstärken 500mg, 850mg u. 1000mg. //Editend//

Tanja74
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von Tanja74 » 27.01.14, 20:32

Vielen Dank für die Antworten!

Ich bin nun bei 2x425 mg und habe nur noch am Morgen
Durchfälle. Und immer arg Kopfweh, aber das wird sicher noch.
Das Schönste ist das ich schon abgenommen habe.
Zuvor ging garnichts runter.
Ich meinte einen Dosirechner für Metformin gesehen zu haben,
aber ist ja somit hinfällig. Werde versuchen am Ende bei 2x850 mg
zu bleiben, 3x scheint mir einfach zuviel. Zumal ab 2000 mg eh Schluß ist.

Darf man eigentl. Pflanzl. Arzneimittel mit 50% Alk. zu sich nehmen?

pOtH
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von pOtH » 27.01.14, 21:32

Von einer "selbstmedikation" würde ich abraten. Die Ärzte wissen i.d.R. was sie tun u. man sollte nicht vergessen das Metformin eine Halbwertzeit von 3 Stunden hat.

Alkohol ist ein zweiseitiges Schwert.: Die Leber wird zunächst versuchen den Alkohol aus dem Körper zu schleusen u. kann in dieser Zeit keine Glucose aus dem Blut in die Fett- u. Muskel-zellen schleusen. Ob Metformin die Leber auch daran hindert (bzw. die Verstoffwechselung vermindert) Glucose aus den Fett- u. Muskelzellen in das Blut zu schleusen, kann ich jetzt jedoch nicht sagen...
Bei der Diabetes-Schulung wurde erklärt das man 2 Gläser Alkohol trinken dürfe - Also entweder 2 Schnapsgläser Schnaps, 2 Biergläser (keine Maßkrüge!) Bier, 2 Weingläser Wein...

Daher würde ich unterstellen das es i.O. ist wenn man seine pflanzlichen Arzneimittel weiterhin nimmt - Man sollte die Flasche Klosterfrau halt net exen. ^^

Rainer.
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von Rainer. » 28.01.14, 11:59

Tanja74 hat geschrieben:Darf man eigentl. Pflanzl. Arzneimittel mit 50% Alk. zu sich nehmen?
Hallo Tanja,

in den Mengen, die man gewöhnlich davon einnimmt, gibt es überhaupt keine Probleme. Auch das Glässchen Wein oder ein Bier sind unproblematisch.

Volllaufen lassen sollte man sich mit Metformin nicht, weil dann die Gefahr einer Lactatacidose besteht. Aber das hattest du bestimmt auch nicht vor.

LG Rainer
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung

Tanja74
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von Tanja74 » 28.01.14, 12:21

ach wie lieb, danke für die Hilfe!
Habe nächsten Donnerster beim Diabetologen nen Termin.
Habe nämlich Kribbeln in den Beinen bekommen und bin
schwach....Habe doch etwas Angst vor Metformin!

Hans Reuter
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von Hans Reuter » 29.01.14, 09:54

Hallo Tanja,

Angst brauchst du wegen dem Wirkstoff Metformin nicht zu haben. Die zahlreichen Metforminpräparate sind, wenn der Arzt sich bei der Verordnung an die Kontraindikationen hält, sehr sichere Medikamente.

Ein Dosisrechner ist mir für Metformin nicht bekannt. Die Dosisempfehlung ist auch nicht vom Körpergewicht abhängig. Das Medikament sollte halt, wie schon gepostet, einschleichend, langsam erhöht werden bis es ohne störende Neben- oder Wechselwirkungen zielführend wirkt.
Im Allgemeinen gelten 2 x 1000 mg/d als Höchstdosis.

Bei hartnäckigen Unverträglichkeiten bzgl. des Verdauungssystems kann ein Präparatewechsel von Vorteil sein, alldieweil diese Störungen oft von den Hilfsstoffen herrühren. Diese sind zwischen den einzelnen Präparaten mit dem Wirkstoff Metformin unterschiedlich.

Bei der Behandlung mit Metformin sollten alkoholische Getränke gemieden werden.
Vor OP und Untersuchungen mit Kontrastmittel ist Metformin rechtzeitig abzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter

Niceday
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Re: Insulinresistenz, PCO und nun Metformin, aber wieviel ??

Beitrag von Niceday » 20.03.14, 11:10

Also eigentlich müsstest du die genaue Dosis doch vom Diabetologen bekommen haben oder? Ich würde an deiner Stelle nochmals beim Arzt nachfragen damit du auch nix falsch machst, gerade wenn Kinderwunsch besteht.

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