Pathologische Glukosetoleranz - was kann ich tun?

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SusanneG
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Pathologische Glukosetoleranz - was kann ich tun?

Beitrag von SusanneG »

Hallo...

seit mehreren Jahren ist bei mir eine patholog. Glukosetoleranz bekannt.
Ich geh regelmässig zum Diabetologen, mach ab und zu mal ein Tagesprofil.

Nun sind mir zum ersten mal erhöhte Nüchternwerte aufgefallen (126-145mg%) und erhöhte postprandiale Werte (240mg% 1h nach dem Frühstück, 165 mg% 2h danach)

Die Nüchternwerte bekomm ich runter in dem ich nach 16 Uhr keinerlei KH mehr zu mir nehme.

Was kann ich noch tun, außer KH zu reduzieren?

Im Moment teste ich aus auf was ich wie stark reagiere...

Ich hatte noch nie Übergewicht, rauche nicht und bewege mich relmässig (wandern/walken)

Susanne

EDIT: Aktueller HbA1c vom 27.01.12: 5,7%

SusanneG
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Re: Pathologische Glukosetoleranz - was kann ich tun?

Beitrag von SusanneG »

Na denn....

ich hab angefangen zu testen und finde grad raus auf was ich wie stark reagiere.

So sind zB 7 BE Nudeln mit Gulasch + 1,5 BE Apfel besser verträglich als 4 BE Brot mit Marmelade. Was das Fett alles so ausmacht 8)

Mahlzeiten, die für "gut" befinden wurden teste ich nicht mehr, die anderen schon noch.

Momentan bin ich auf etwa 10-12 BEs pro Tag, nachmittags unds abends gar keine - und heute das erste Mal einen Nüchternzucker <100 mg% (nämlich 99mg% :wink: )
Find ich schon mal gut.

Eine Gewichtsabnahme von maximal 5kg wäre für mich tolerabel - ansonsten wirds klapprig.

Dann hoffe ich mal, dass ich nicht so schnell wieder einen Corti-Hochstoß brauche..... beim letzten durfte ich 2-stündlich 20 IE Novorapid spritzen.... :roll: ...und hab damit doch nur Werte um die 220mg% erreicht...

Rainer.
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Re: Pathologische Glukosetoleranz - was kann ich tun?

Beitrag von Rainer. »

Hallo Susanne,

es klingt sehr gut wie du das angehst, Glückwunsch zu den ersten Erfolgen. :)

Ich weiß nicht, welche Zielwerte du dir gesetzt hast. Ich empfehle 140/120/100 mg/dl in 1/2/3 Stunden nach der Mahlzeit - damit bist du auf der sicheren Seite.

Warum befürchtest du eine zu große Abnahme? Fülle deine Mahlzeiten mit so viel Fett auf, wie zum Sattwerden nötig ist. Gegen zu viel Angst vor Fett, auch vor den tierischen Fetten, kann ich dir das Buch "Mehr Fett" von Gonder/Worm empfehlen.

Vor dem nächsten Cortison-Stoß brauchst du nicht so große Angst zu haben. Wenn du in der Zeit mit Insulin deinen BZ so gut wie möglich führst, dann reicht das aus. Die erhöhten Werte hast du dann ja nur für einen relativ kurzen Zeitraum und da kann nicht viel schlimmes passieren. Schäden die eventuell dabei durch den hohen BZ entstehen repariert der Körper, wenn du nach der Cortison-Behandlung den BZ wieder in den gesunden Grenzen 140/120/100 führst.

Ich wünsche dir weiter viel Erfolg, Rainer
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung

SusanneG
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Re: Pathologische Glukosetoleranz - was kann ich tun?

Beitrag von SusanneG »

Hallo Rainer,

mein Problem ist, dass ich teilweise sehr leicht und schnell Gewicht verliere und dann auch schon mal ins Untergewicht rutsche.

Vor dem letzten MS-Schub waren 15 kg einfach so.... weg. Innerhalb von 8 Wochen. :shock:
Zum Glück war ich da - Wechseljahre sei Dank - etwas besser beisammen.
Deshalb sind 5kg jetzt noch gut drin, aber viel mehr sollten es nicht werden.

Ich passe halt auf, dass ich genug Eiweiß bekomme, gesunde Fette (aber nicht zuviel) und versuche das auszubalancieren.

LG

Susanne

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