Diabetes - zu schnelle Diagnose?

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BnDkYdi
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Diabetes - zu schnelle Diagnose?

Beitrag von BnDkYdi »

Moin Leute,

bei mir wurde vor etwa 9 Monaten der Diabetes mellitus Typ 1 entdeckt. Ich komme damit soweit ganz gut klar. Alles fing mit den typischen Symptomen an; starker Harndrang, Durst wie ein Kamel, Müdigkeit etc.
Soweit so gut... ich schaue mir eine Folge ,,Abenteuer Diagnose'' an, in welchem eine Frau unter Unterzuckerungen litt, welches schlußendlich auf ihr Rheuma zurückführen war... sie hat zwischenzeitlich auch Insulin verabreicht bekommen, da ihre Blutwerte zwischenzeitlich total überhöht waren. Quasi eine Achterbahnfahrt - ausgelöst durch ihre Vorerkrankung. War also nur ein temporärer Diabetes.

Dies alles hat mich an meine Situation erinnert: ich hatte vor meiner Diagnose jahrelang hin und wieder mal Unterzuckerungen, meist bei unzureichender Ernährung gekoppelt mit Sport. Aber auch in alltäglichen Situationen kam er teilweise. Nicht sehr oft, aber jährlich bestimmt mehrere male... Mein Blutzucker spielte also seit längerem etwas verrückt - damals halt nur im Gegenteil.

So kam meine Diagnose aber auch irgendwie überraschend, da keiner aus meinem Familienkreis Diabetes Typ 1 hat. Meine Mutter und generell ihre Familie leiden sehr oft an Schilddrüsenunterfunktionen.
Ich bekam mit 19 die Diagnose.

Was meint ihr, ging das alles (die Diagnose) zu schnell? Steckt hinter den hohen BZ-Werten und den damaligen, den prädiabetischen Unterzuckerungen eine tiefere Ursache?

Bei Fragen einfach schreiben, wollte es auch nicht zu lang halten.

LG

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