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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Klavikulaschaftfraktur, weitere Maßnahmen notwendig??
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BeitragVerfasst: 17.07.18, 20:25 
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Registriert: 17.07.18, 20:22
Beiträge: 2
Hallo zusammen,
mich hat es am 10.07. nach einem eleganten Abgang von meinem Bike nun erwischt. Ich darf mich einreihen in in die Liste der klassischen Fahrradverletzung - des Schlüsselbeinbruchs. Die OP war am 13.07. und verlief soweit reibunglos, bis auf eine Kleinigkeit. Und so komme ich zu meiner Frage.
Ein Knochenfragment konnte nicht mit der Platte verschraubt werden, da es sich zu nah an der Lunge befindet. Es schwimmt jetzt quasi frei im Gewebe. Ich habe jetzt keine Angst davor, dass es umher wandert. Sondern eher, dass ich, als ambitionierter Radfahrer, der die Leistungsgrenze immer weiter nach oben treibt, evtl nach der Heilung Beeinträchtigungen haben könnte. Die Ärzte im KH sagen natürlich, nein. Aber ich würde mir diese Meinung doch gerne noch einmal bestätigen lassen.
Desweiteren meinte eine Bekannte, welche in der Radiologie arbeitet, dass evtl mehr als nur das Schlüsselbein in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Hier sind die Röntgenbilder nach der OP:

https://picload.org/view/dlddwwwl/claviculas.jpg.html

https://picload.org/view/dlddwwwi/cl...angle.jpg.html

Vielen Dank im Vorraus schon mal, dass Sie sich die Zeit für mein Anliegen nehmen.

Grüße Daniel


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BeitragVerfasst: 18.07.18, 01:01 
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Registriert: 07.09.14, 22:15
Beiträge: 378
Hallo,

Link Nummer 2 funktioniert leider nicht. Soweit auf Bild 1 zu sehen, sieht alles (bis auf die versorgte Claviculafraktur) recht normal aus. Bin allerdings kein Radiologe, der vielleicht (bei besserer Auflösung) noch diesen oder jenen Knacks an den Rippen detektieren könnte - hätte allerdings bei intakter Lunge keine therapeutischen Konsequenzen.

Nicht fixierte Fragmente sind bei den Schlüsselbeinbrüchen in den meisten Fällen kein Problem. Entweder bauen sie sich noch am Knochen an oder ziehen sich diskret zurück. Ist natürlich immer fallabhängig und sollte im Verlauf vom Chirurgen kontrolliert werden.

Oft sieht man bei der Schaftfraktur der Clavicula, sogar bei mehrfragmentärem Geschehen, erstaunliche Heilungsverläufe, selbst wenn der Betroffene auf eine chirurgische Versorgung verzichtet (oder die Fraktur nicht bemerkt hat :P). Funktionelle Einschränkungen gibt es dann eher selten wegen den Fragmenten, sondern weil die Clavicula mehr oder weniger verkürzt zusammenwächst. Bei ordentlicher Plattenversorgung sollten nach Abheilung keinerlei Einschränkungen, selbst bei Hochleistungssport, mehr auftreten.

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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BeitragVerfasst: 18.07.18, 11:37 
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Registriert: 17.07.18, 20:22
Beiträge: 2
Hallo Parasympathikus,

danke für die rasche Einschätzung. Falls noch Interesse besteht habe ich das zweite Bild nochmal hochgeladen.

https://picload.org/view/dlddwwwi/clavi ... e.jpg.html

Wenn was an den Rippen wäre, würde es mich gar nicht stören. Nur wenn mehr am Schulterapparat wäre, was versorgt werden müsste,
bzw. wenn der Abstand der losen Knochenfragmente zu groß wäre, hätte ich natürlich ein Problem. Werde heute schon mal mit der Physio
beginnen und mal schauen, wie ich evtl. an ein CT komme, um eine zweite Einschätzung zu erhalten.
Ob über den Hausarzt oder einfach mal in einer anderen Klinik anfragen.


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BeitragVerfasst: 18.07.18, 23:03 
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Registriert: 07.09.14, 22:15
Beiträge: 378
Hallo,

auf der cc-Aufnahme sieht man das Zwischenfragment besser. Man muss halt sehen, wie es sich verbindet. Wird schon werden. Im Röntgen sieht man allerfrühestens nach 6 Wochen erste knöcherne Neubildungen, nach 8 bis 12 Wochen wird es deutlicher. Vorsichtige (passive) Physiotherapie, zurzeit beginnt gerade erst die Bildung von Bindegewebe. Ein CT würde ich mir gut überlegen, die Strahlenbelastung steht in keinem guten Verhältnis zum Erkenntnisgewinn gegenüber konventionellem Röntgen. Für Weichteilveränderungen im Schultergürtel wäre Sono oder MRT geeignet, ohne klare Fragestellung ist das Ergebnis allerdings meist enttäuschend.

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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