Nebel ein Monat nach Grauen-Star-OP

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Fomedo
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Nebel ein Monat nach Grauen-Star-OP

Beitrag von Fomedo »

Ich bin 82 und erhielt am 01.09.21 eine torische Linse, die mir bereits ab dem zweiten Tag ein perfektes Sehen mit Sehschärfe 125 % bescherte.
Am 30.09.21 stellte sich ein leichter Nebel ein, der bis heute 11.10.21 besteht.

Die OTC war negativ. Es wurde eine empfindliche Hornhaut festgestellt. Ich wende seit einer Woche stündlich im Wechsel ein Gel und eine Night-Salbe an.

Ich würde mich sehr freuen, eine Orientierung von Ihnen zu erhalten, da mich der Verlauf erheblich verunsichert. Was kann die Ursache für den Nebel sein? Ist so etwas üblich? Was kann ich noch tun?

Herzlichen Dank!
Fomedo
:D
Humungus
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Re: Nebel ein Monat nach Grauen-Star-OP

Beitrag von Humungus »

Tja, was soll man da sagen: als Notfall zum Augenarzt! Der kann dann sagen ob da ein Problem besteht und wo es liegt oder ob alles gut ist.
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Fomedo
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Re: Nebel ein Monat nach Grauen-Star-OP

Beitrag von Fomedo »

Vielen Dank für die Antwort, Humungus. :D

Am 30.10. war ich beim Chirurg/Augenarzt, ebenso am 04.10. und am 07.10., auch weil inzwischen das 2. Auge operiert wurde. Dabei wurden jedes Mal beide Augen detailliert untersucht und die o.g. OTC durchgefürt.

Trotzdem finde ich es nicht normal, dass bei meiner o. g. intensivste Pflege, die Cornea des zuerst operierten Auge sich nicht normalisiert.
Humungus
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Re: Nebel ein Monat nach Grauen-Star-OP

Beitrag von Humungus »

Hat denn der Operateur gesagt dass die Hornhaut für den "Nebel" verantwortlich sei? Dann können Sie ihn fragen, was genau (!) den Nebel verursacht. Kommt er von einer Schädigung der Vorderfläche, wie sie bei trockenem Auge typisch ist? Oder kommt es vom Operationstrauma, das die Hinterfläche schädigt? Das wird dann mit Cortison und konzentrierter Kochsalzlösung behandelt. Vielleicht bestand auch eine Prädisposition bzw. die Linse war relativ hart. In beiden Fällen treten Schwellungen der Hornhaut durch die OP gehäuft auf.
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Fomedo
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Re: Nebel ein Monat nach Grauen-Star-OP

Beitrag von Fomedo »

Hallo,
Der Operateur hat gesagt, dass die Hornhaut irritiert (Schädigung der Vorderfläche) und Ursache des Nebels sei und hat, nach einer intensivierten Kortison-Behandlung, die täglich sechsmalige Salbenwendung im Stundenwechsel mit Gel verordnet.

Da heute, am 5. Tag der intensiven Salbenanwendung der Nebel unverändert persistiert, schließe ich mich Ihrer Überlegung an, daß der harte „Kern“ (Alter 82), der erst gar nicht mit Nanolaser aufzulösen versucht wurde, möglicherweise durch eine Hinterflächenschädigung, der eigentliche Grund des Nebels sein könnte.
Warum der Nebel erst 30 Tage nach der OP entstand, ist mir ein Rätsel.

Vielen Dank, Humungus, für Ihre wertvollen Ausführungen, die mir eine sehr gute Orientierung geben. Gerne werde ich hier über den weiteren Verlauf informieren.
:D
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