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Pupillen weit tropfen und Stillen

Verfasst: 27.06.19, 22:44
von lodriane
Hallo liebes Forum,

ich war am Dienstag beim Augenarzt und mir wurden die Pupillen weit getropft um meine Augen zu untersuchen. Je 2x 1 Tropfen in jedes Auge.
Leider wurde ich nicht gefragt ob ich stille. Ich stille meinen Sohn, er ist 6 Monate alt.
Als ich heim kam meinte eine Freundin das man bei bestimmten Wirkstoffen nicht stillen dürfte.
Leieder weis ich nicht was ich getropft bekommen habe und ich erreiche seit Dienstag nachmittag die Praxis nicht. Weder telefonisch (immer besetzt oder es geht keiner ran) noch per E-mail. Seit Dienstag pumpe ich nun ab und kippe die Milch weg.

Nun meine Frage. Wenn man jetzt von den "schlimmsten" Tropfen ausgeht. Müsste ich dann komplett abstillen ( :cry: ) ? 4 Tage pausieren? 1 Woche?
Mit welcher Maßnahme wäre der kleine denn wirklich sicher?

Über eine Antwort wäre ich dankbar.

LG lodri

Re: Pupillen weit tropfen und Stillen

Verfasst: 28.06.19, 06:49
von Humungus
Bei insgesamt 4 Tropfen, die man gekriegt hat, ist die mögliche Menge, die in die Muttermilch übergegangen ist, extrem gering. Prinzipiell ist so gut wie kein Medikament bei Stillenden klinisch erforscht, und deshalb wird auch prinzipiell abgeraten, aber Ihrem Kind wünsche ich einen guten Appetit. Es gibt zwar Tropfen, die mehrere Tage lang wirken, aber das heißt nicht, dass sie mehrere Tage lang auch nennenswert in die Muttermilch übergehen.

Re: Pupillen weit tropfen und Stillen

Verfasst: 28.06.19, 11:23
von lodriane
Ich danke für Ihre schnelle Antwort.
Sie haben mich extrem beruhigt.

lg :)

Re: Pupillen weit tropfen und Stillen

Verfasst: 28.06.19, 17:48
von Feuerblick
Für viele Fragestellung zu Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit kann ich übrigens Embryotox sehr empfehlen. Ist eine ziemlich gut geführte Seite, auf der man wirklich viele Medikamente mit Bewertung für Schwangere/Stillende findet.

Re: Pupillen weit tropfen und Stillen

Verfasst: 29.06.19, 08:23
von Muppet
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Problem ist - sie sind ja erweiternd. Da kann es zu keine Durchblutungsstörung kommen. Mit Nasenzropfen oder Triptanen wäre ich eher vorsichtiger.

Re: Pupillen weit tropfen und Stillen

Verfasst: 29.06.19, 09:55
von Feuerblick
Diese Aussage ist ja nun auch wieder Unsinn... Was hat der Einfluss auf die Pupillenmuskulatur mit der „Durchblutung“ zu tun?
Und was die „Durchblutung“ so ganz grundsätzlich mit Stillen?
Grundsätzlich sehe ich es aber wie Humungus. Die Menge an Wirkstoff, die im Körper ankommen könnte (wenn Sie beim Eintropfen die Tränenpünktchen zuhalten, kommt noch weniger an), dürfte sehr gering sein. Zudem wird das üblicherweise verwendete Mittel auch bei Babys zum Weittropfen eingesetzt. Schon aus diesem Grund sehe ich bei stillenden Mamis da kein Problem und eher keine Gefahr für das Kind.