Linsentausch bei Altersweitsichtigkeit

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Callia
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Linsentausch bei Altersweitsichtigkeit

Beitrag von Callia » 24.06.17, 15:27

Hallo und Guten Tag!

Ich bin knapp 53 Jahre alt und meine fortschreitende Altersweitsichtigkeit hat im Laufe der letzten Jahre für mich einen immensen Leidensdruck aufgebaut, da ich inzwischen permanent mit drei bis vier verschiedenen Nahbrillen in unterschiedlichen Stärken plus Bildschirmbrille plus Autofahrbrille hantiere, je nachdem was ich gerade mache. Mit Multifokallinsen und Gleitsichtbrillen kam ich überhaupt nicht zurecht, da ich auch extrem trockene Augen habe. Bei der Gleitsichtbrille wurde ich auch nach einem mehrwöchigen Test den Schwindel und Nackenschmerzen nicht los.

Daher beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit Möglichkeiten, dies operativ beheben zu lassen. Ich habe bereits Beratungen bei verschiedenen Augenärzten und Kliniken hinter mir, muß jedoch gestehen, daß ich angesichts der Möglichkeiten verwirrter bin als vorher.

Mal wird gesagt, man kann Altersweitsichtigkeit lasern, dann wird ein Linsentausch ähnlich wie beim Grauen Star empfohlen - dieser mal manuell per Skalpell-OP, mal mit Laser - jeder empfiehlt das, was in seiner Praxis/ Klinik angeboten wird als das Ultimative und Beste und die Unterschiede könnten größer nicht sein. Da man preislich hierzulande bei 6.000 bis 10.000 EUR liegt, habe ich auch einen Blick ins Ausland (Prag) geworfen, wo Linsentausch per Laser für ca. 5.000 EUR angeboten wird. Kollegen von mir haben sich dort zur Zufriedenheit behandeln lassen - allerdings „normales“ Lasern bei Kurzsichtigkeit.

Meine vom Augenarzt gemessenen Werte sind wie folgt:

Ferne rechts +0,75 Dioptrien, -0,25 Zylinderdioptrien, 101 Zylinderachse
Ferne links +1,0 Dioptrien, -0,50 Zylinderdioptrien, 126 Zylinderachse

Nähe rechts +3,00 Dioptrien, -0,25 Zylinderdioptrien, 101 Zylinderachse
Nähe links +3,25 Dioptrien, -0,50 Zylinderdioptrien, 126 Zylinderachse

Empfohlen wurde mir auch alles von Monofokal- bis Trifokallinsen, die angeblich eine Brillenfreiheit garantieren sollen. Hier im Forum habe ich aber auch anderes gelesen, von weiterhin schlechtem Sehen und vielen Enttäuschungen. Sind das Einzelfälle?

Ist es möglich, eine objektive Einschätzung der wirklich besten OP-Methode und des zu erwartenden Erfolges zu bekommen, ohne daß der jeweils gefragte Arzt mir das verkaufen will, was gerade er anbietet?

Für mich gäbe es auch nur „ganz oder gar nicht“. Wenn ich trotzdem nach der OP immer noch eine Lesebrille bräuchte (superfeine Näharbeiten o.ä. einmal ausgenommen), würde ich es nicht machen lassen.

Ich würde mich über einen Rat und/ oder auch Erfahrungsberichte wirklich sehr freuen! Vielen Dank!

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