Mess-Chaos bei Optikern

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Roberta73
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Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Roberta73 » 04.09.19, 13:34

Hallo,

ich hatte vor Kurzem den Bildschirm-Brillen-Thread eröffnet, jetzt geht die Geschichte weiter und stellt mich vor ein Rätsel.
Zusammengefasst: Optiker hat Sehschärfe gemessen, Werte:
Sph +0,25 (R/L)
Cyl -0,25 (R/L)
Achse R 65, L 100
Visus L 0,5 R 0,63
Ich bekam eine völlig nutzlose Fernbrille, die ich wieder zurückgegeben habe. Lesebrille schien mir mit +0,75 aber okay.

Dennoch wollte ich nochmal nachmessen gehen. Deshalb ging ich zu einer anderen Optikerin.
Die kommt zum selben Ergebnis, Sph zu vernachlässigen, Hornhautverkrümmung findet sie gar nicht mehr.
Visus sieht sie bei 1,0

Okay. Bleiben für mich nur zwei Fragen offen:
1. Beschwerden bestehen ja doch, wenn auch nur minimale. Ich kann z.B. den Videotext oder Untertitel im TV nicht 100% scharf sehen. Durch eine stenopäische Lücke geschaut, ist es aber gestochen scharf, irgendwas stimmt da nicht.
2. Ist es wirklich die gleiche Stärke auf beiden Augen? Denn ich selbst habe das Gefühl, dass ein Auge schwächer ist.

Also, einen Tag später, nächster Optiker. Der bestätigt die Sph von +0,25, findet rechts keine Hornhautverkrümmung, aber Links einen Cyl von -1. Wow, das ist schon eine andere Hausnummer und bestätigt mein Gefühl. Die Achse misst er bei 75.
Eigentlich fand ich ihn vertrauenswürdig, hätte er nicht die Lesebrille total versemmelt. Denn da empfiehlt er mir eine Stärke von +1,5. Muss dazu sagen, angefangen habe ich mit Supermarktware mit +1, aber die vom Optiker mit +0,75 ist deutlich angenehmer und trotzdem scharf. Jetzt doppelt so scharf? Doch nicht vertrauenswürdig.
Als er mir eine Testbrille für die Ferne aufsetzt, sehe ich auf mittlere Entfernung (ca 5 m) scharf, auf weite Entfernung (ca 10 m) aber deutlich unschärfer, als mit bloßem Auge. Gewöhnungssache oder auch falsch?

Nächster Optiker.
Findet keine sphärischen Werte, misst aber auch den Cyl L mit -1.
Achse will er mir nicht verraten, aber als ich ihm die alten Werte nenne, meint er : nein, er habe was anderes gemessen.
Als Lesebrille empfiehlt er mir auch +0,75 (bzw. bestätigt meinen Vorschlag).
Nur, warum kann ich mit der Brille eigentlich so gut sehen, wenn die Achse vielleicht nicht stimmt?
Buchstaben im Buch sind gestochen scharf, Sicht ist entspannt. Auf etwas weitere Entferung (ca 70 cm) sehe ich bei großen Buchstaben tatsächlich einen Schatten bzw eine blasse Dopplung, nur ist die Lesebrille halt eigentlich nicht für die Entfernung gedacht. Ist die Achse jetzt richtig oder falsch? Er hat ja einen anderen Wert gemessen.
Seine zusammengebaute Fernbrille scheint zumindest auf eine Distanz von ca. 8 Metern zu passen.


Letzter Optiker. Tut geheimnisvoll, ich kann ihm aber entlocken, dass auch er Sph +0,25, Cyl R 0 und L -1 gemessen hat.

Die letzten drei Optiker waren übrigens in Folge, drei Sehtests in ca 60 Minuten, gleiche Tagesform.

So, wer von all denen hat nun recht? Die -1 auf dem linken Auge scheinen zu passen, auch, weil selbst ich das so "gemessen" hatte. Das würde dann ggf auch mein Videotext-Problem lösen. Die Unschärfe habe ich mit beiden Augen (einzeln betrachtet), wenn auch rechts weniger, daher kann ich eigentlich auch nicht glauben, dass rechte Auge keinen Cyl hat.

Aber die Achsen? Alle unterschiedlich. Wer kriegt am Ende zu den Zuschlag?
Ich will es auf jeden Fall auch noch mal von der Augenärztin messen lassen, bevor ich die nächste Brille fertigen lasse (bzw würde sich bei einem Auge ggf eine Kontaktlinse anbieten).
Aber was, wenn die nun auch noch mit anderen Werten daher kommt?

Dass es Schwankungen um die 0,25 dpt geben kann, weiß ich, aber wie kann es eigentlich sein, dass gleich drei Optiker um 0,75 daneben liegen (zwei für die Ferne, einer für die Nähe)? (Werte habe ich vorher nicht verraten). Ich finde das echt schräg.

Ich bin echt ratlos, was das alles soll.

Viele Grüße
Roberta

Feuerblick
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Feuerblick » 04.09.19, 15:24

Ich tippe mal auf eine gewisse Hornhautverkrümmung gepaart mit einer trockenen Augenoberfläche...
Wenn Sie ohne alles beidseits einen Visus von 1,0 schaffen, dann ist ein Zylinder von 1 dpt. mehr als unwahrscheinlich. Schon gar einseitig.
Mein Tipp: Tränenersatzmittel besorgen, mal zwei bis drei Wochen täglich mehrfach und konsequent tropfen und möglichst vormittags, vor jeglicher Bildschirmarbeit und in entspanntem Zustand bei einem Optiker/Augenarzt nachmessen lassen.

Und noch eins: Wer viel misst (oder messen lässt), misst Mist :wink:

Roberta73
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Roberta73 » 04.09.19, 16:08

Trotzdem starke Werte, um mal eben zu schwanken, oder?

Welcher Visus nun stimmt, steht leider auch in den Sternen.

Der eine Optiker führte mir das linke Auge auch korrigiert und unkorrigiert vor - ein großer Unterschied! Beim rechten waren sie sich alle nicht so einig.
Und noch eins: Wer viel misst (oder messen lässt), misst Mist
Ja, mag sein, aber nach der ersten Erfahrung mag ich auf Nummer sicher gehen, nicht wieder irgendein unnützes Teil aufgebrummt zu bekommen. Das alberne erste Ding hat ja keinen Schaden angerichtet, die war wie eine Faschingsbrille.
Die einäugige Umstellung und Gewöhnung auf die -1 dpt wäre sicher kein Vergnügen, wie ich heute mit der Testbrille gesehen habe, mit der ich direkt eine Treppe runtersteigen durfte. Das möchte man nur auf sich nehmen, wenn es hinterher tatsächlich von Nutzen ist, und deswegen auf Nummer sicher gehen, dass nicht wieder irgendwer Mist gemessen hat. Das ist schwieriger als ich dachte.

Die -1 dpt hätte ich tatsächlich selbst so geraten, weil ich den Eindruck habe, mit dem Auge tatsächlich deutlich schlechter, also max. halb so weit scharf zu sehen, wie mit dem anderen, und das eigentlich immer, wenn ich es ausprobiere. Daher fand ich das erstmal glaubwürdig. Ich bin allerdings auch kein Fachmann, es ist nur mein Empfinden. Und in der Regel habe ich beide Augen offen, was zu einem insgesamt brauchbaren Bild führt. Nur eben manchmal nicht. Es gibt Zeiten oder auch ganze Tage, da habe ich tatsächlich das Gefühl schlechter zu sehen.

Trockene Augen kann gut sein, das ist gerade aktuell. Allerdings hatte ich heute ca. 30 Minuten vor der ersten Messung Augentropfen eingetropft. Etwas Bildschirmarbeit hatte ich schon hinter mir.
Gestern (also Messung bei der zweiten Optikerin, die fast nichts fand) war es am späten Mittag, nach Bildschirmarbeit, aber mit langer Mittagspause dazwischen.
Augenarzttermin ist vormittags, werde schauen, dann den PC an dem Tag auszulassen und die Sache mit den Augentropfen zwei Wochen vorher konsequent durchzuziehen. Ich denke auch mal, dass die sicher die Tränenflüssigkeit messen werden und das einbeziehen, wenn der Verdacht besteht, dass es daran liegen könnte?

Trotzdem bin ich extrem gespannt auf diese Messung und mit welchen Werten ich am Ende dastehe. Und ob es die richtigen sind.

Viele Grüße
Roberta

Feuerblick
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Feuerblick » 04.09.19, 17:56

Doch, natürlich können die Werte bei trockenen Augen und unterschiedlicher Oberflächenbeschaffenheit so schwanken.
Warten Sie doch einfach den Augenarzt-Termin ab. Da kann man Ihnen auch zu diesem Thema etwas sagen. Und nein, die Tränenflüssigkeit wird da nicht gemessen werden. Man kann aber die Oberfläche des Auges anschauen und dann sehen, ob die schön glatt ist oder ob es ein Problem gibt.

Barnie Geröllheimer
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Barnie Geröllheimer » 04.09.19, 19:39

Ich empfehle die Messung der Hornhauttopografie (wg. Astigmatismus irregularis). Zusätzlich könnte man hartflexible (Plan-)Kontaktlinse einsetzen und so die internen Anteile einer Fehlsichtigkeit ermitteln. Diese sind häufig nicht unerheblich und teilweise akkommodationsabhängig.

@Roberta
Auch wenn ich mit etlichen Kollegen hart ins Gericht gehe, weil sie nur noch ans rücksichtslose Geldscheffeln denken, muss ich doch dem subtilen Vorwurf begegnen, die Optiker wären bzgl. einer reproduzierbaren Stärkenmessung inkompetente Pfeifen.
Wir wissen nicht, unter welchen Bedingungen die jeweiligen gemessenen Werte zustande gekommen sind. Wurde unter Tageslichtbedingungen gemessen oder im abgedunkelten Raum, wurde die Sehzeichenentfernung eingehalten, wurde ein Nahvisus mit einem Fernvisus verwechselt etc.?

Denken Sie auch daran, dass ein Hornhautödem aufgrund einer Stoffwechselstörung durch fettreiche Ernährung reicht, um Messwerte vorübergehend stark zu verfälschen.
Medikamente sowie der Hormonhaushalt spielen eine weitere Rolle und auch wenn mehrere Messungen am selben Tag stattgefunden hätten, müssten Sie als Probandin nicht unbedingt immer gleich fit und Ihre Hornhaut nicht in demselben Zustand gewesen sein.
Wenn Sie ohne alles beidseits einen Visus von 1,0 schaffen, dann ist ein Zylinder von 1 dpt. mehr als unwahrscheinlich. Schon gar einseitig.
Absolut richtig. Ich nehme an, hier wurde ein Nahvisus genannt.

Feuerblick
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Feuerblick » 04.09.19, 19:53

Ja, das hatte ich auch überlegt, dass es sich um den Nahvisus gehandelt haben könnte. Aber für einen doch nicht gerade kleinen Zylinder finde ich den etwas verschwommenen Text im TV etwas dünn als Symptom.
Ich denke, ich würde zunächst die naheliegende Sicca-Symptomatik (Bildschirmarbeit...) mittels Tropfen ausschließen. Es eilt ja nicht, da die TE nicht mal PKW fährt und bisher auch keine ernsthaften Beschwerden hatte.
Bekommt man dann keine halbwegs konsistenten Messungen hin, sollte man sich in der Tat mal die Hornhaut mittels Topo/Pentacam näher anschauen.
Nur eins würde ich eher nicht empfehlen: An einem oder mehreren Tagen innerhalb kürzester Zeit und möglichst noch nach Bildschirmarbeit einen Optiker nach dem nächsten aufsuchen. Das führt zu nix... höchstens zu unnötiger Verunsicherung.

Roberta73
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Roberta73 » 04.09.19, 20:55

@Roberta
Auch wenn ich mit etlichen Kollegen hart ins Gericht gehe, weil sie nur noch ans rücksichtslose Geldscheffeln denken, muss ich doch dem subtilen Vorwurf begegnen, die Optiker wären bzgl. einer reproduzierbaren Stärkenmessung inkompetente Pfeifen.
Wir wissen nicht, unter welchen Bedingungen die jeweiligen gemessenen Werte zustande gekommen sind. Wurde unter Tageslichtbedingungen gemessen oder im abgedunkelten Raum, wurde die Sehzeichenentfernung eingehalten, wurde ein Nahvisus mit einem Fernvisus verwechselt etc.?
Der Raum war nicht abgedunkelt, es war normales Licht, wie im Geschäft. Der letzte Optiker hat nur an diesem Apparat gemessen, an dem man das Haus auf der Weide bzw. den Ballon sieht und mir gar keine Buchstaben gezeigt, die anderen haben alles gemacht. Zwei hatten mir Testbrillen für die Fernsicht zusammengebaut.
Da ich meine Geschichte mit der falschen Fernbrille erzählt hatte, und auch immer gesagt hatte, dass es mir ums Nachmessen geht, denke ich schon, dass klar war, dass es um die Fernbrille geht.

Ich will mich auch nicht beschweren, ich frage mich nur, wie man überhaupt zu einem (für mich) sinnvollen Ergebnis kommen kann, wenn das so ein Hin und Her ist. Wenn einer eine Hornhautverkrümmung von -1 dpt misst und der andere gar nichts findet, ist das ja schon nicht unerheblich. Was macht man damit? Ein Mittelwert? Eine Brille für "schlechte" Tage? Die Schwankungen erlebe ich ja schon aktiv und nehme sie auch wahr, vielleicht habe ich ihnen bisher nicht so viel Bedeutung beigemessen, wie im Moment. Jetzt merke ich schon manchmal, dass was nicht optimal ist.
Klar, Medikamente etc. können mit reinspielen, aber für den Akutfall hatte ich nichts genommen, und was Dauermedikation angeht, kann ich sie ohnehin nicht absetzen, das ist auf unabsehbare Zeit der "Ist-Zustand", daher ist das dann eben so, dass sie beeinflussen können.
Das führt zu nix... höchstens zu unnötiger Verunsicherung.
Ja, das ist wahr.

Feuerblick
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Feuerblick » 05.09.19, 15:54

Wenn das Sehen merklich schwankt, dann tippe ich auf ein trockenes Auge... Tropfen Sie mal ein paar Wochen konsequent drei- bis fünfmal täglich. Wird es damit nicht besser bzw bleibt gleich, kann man weiterschauen.
Die Messung „nur mit dem Gerät mit dem Ballon“ können Sie getrost streichen. Was zählt ist die Messung mit Messbrille im freien Raum und mit Vorlesen von Zahlen, Buchstaben, Ringen, wasauchimmer.

Roberta73
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Roberta73 » 05.09.19, 19:58

Tropfen Sie mal ein paar Wochen konsequent drei- bis fünfmal täglich.
Werde ich machen. Danke für den Tipp. Reichen da ganz normale Tropfen aus der Drogerie?
Die Messung „nur mit dem Gerät mit dem Ballon“ können Sie getrost streichen.
Der Optiker meinte, den Rest gibt es nur, wenn man eine Brille bestellt. Aber wie soll ich ohne das wissen, ob ich eine brauche?

Barnie Geröllheimer
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Barnie Geröllheimer » 05.09.19, 20:37

Roberta73 hat geschrieben:
05.09.19, 19:58
Die Messung „nur mit dem Gerät mit dem Ballon“ können Sie getrost streichen.
Der Optiker meinte, den Rest gibt es nur, wenn man eine Brille bestellt. Aber wie soll ich ohne das wissen, ob ich eine brauche?
Aha, allmählich steigt mein Blutdruck gefährlich an. :evil:

Wie wär 's denn, wenn Sie den Optikermeister/Augenarzt für seine Arbeit einfach bezahlen, um eine verlässliche Messung und Empfehlung zu bekommen??
Für eine Augenglasbestimmung wird - ohne Auftragsvergabe beim Optiker - meist 25-40 Euro berechnet, bei komplizierteren Fällen auch mal mehr.

Ist Ihnen das die Sache nicht wert? Höchstwahrscheinlich müssen Sie aber überhaupt keine vernünftige Stärkenmessung bezahlen, denn eine Nahbrille werden Sie auf jeden Fall brauchen. Glauben Sie 's oder lassen Sie 's bleiben.
Stattdessen lassen Sie sich eine Fernbrille machen, obwohl wir hier im Forum schon prophezeit hatten, dass diese nix bringen wird. Um an eine Wand zu reden, ist mir meine Zeit zu schade. :evil:

Ich bin hier 'raus.

Feuerblick
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Feuerblick » 05.09.19, 20:57

Roberta73 hat geschrieben:
05.09.19, 19:58
Werde ich machen. Danke für den Tipp. Reichen da ganz normale Tropfen aus der Drogerie?
Ich empfehle, diese Tropfen in der Apotheke zu kaufen.

Roberta73
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Re: Mess-Chaos bei Optikern

Beitrag von Roberta73 » 06.09.19, 08:22

Eine Nahbrille habe ich längst machen lassen, da stimmten die Werte ja.
Wie wär 's denn, wenn Sie den Optikermeister/Augenarzt für seine Arbeit einfach bezahlen, um eine verlässliche Messung und Empfehlung zu bekommen??
Für eine Augenglasbestimmung wird - ohne Auftragsvergabe beim Optiker - meist 25-40 Euro berechnet, bei komplizierteren Fällen auch mal mehr.
Bei Augenarzt werde ich das auf jeden Fall machen lassen, da kostet es auch. Ansonsten hat das bisher keiner kostenpflichtig angeboten.
Stattdessen lassen Sie sich eine Fernbrille machen, obwohl wir hier im Forum schon prophezeit hatten, dass diese nix bringen wird. Um an eine Wand zu reden, ist mir meine Zeit zu schade.
Der Grund dafür war, dass es zwar einerseits Miniwerte waren, die gemessen wurde, dass es aber andererseits ein auffällig schlechter Visus war, den ich hatte, und bei dem mir versprochen wurde, er könne mit der Brille korrigiert werden. Von 0,6 auf 1,0 ist ja schon etwas, das man hätte merken müssen. Wenn sie mir das versprechen, können sie auch die Chance bekommen, es zu beweisen. Hätte ja sein können. Hat sich aber nicht bestätigt. Den so schlechten Visus hat aber hinterher auch keiner mehr bestätigt, das war wohl eher eine Verkaufsstrategie.

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