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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Betäubung bei Weisheitszahnentfernung
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BeitragVerfasst: 05.07.12, 18:01 
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Interessierter

Registriert: 04.09.11, 19:11
Beiträge: 9
Hallo!

Ich habe eine Frage zur Betäubung bei einer Weisheitszahnentferung. Eine Seite wurde bereits operiert. Als die Spritze gesetzt wurde, habe ich tierische Schmerzen, wie ein Stromschlag, gehabt und schlussendlich war doch nicht alles betäubt und ich hatte während der eigentlichen OP auch Schmerzen. Danach habe ich mich jetzt ein paar Jahre erfolgreich drum gedrückt die andere Seite auch operieren zu lassen. Das geht jetzt aber leider nicht mehr und ich habe echt Angst, dass das wieder so läuft. War das normal oder hat es die Ärztin beim letzten mal vielleicht nicht ganz so drauf gehabt? Wüsste gern vorher was tatsächlich auf mich zukommt...

Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße
Katharina


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BeitragVerfasst: 05.07.12, 18:20 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 16:24
Beiträge: 2051
Hallo *Katharina,

eine örtliche Betäubung für die Entfernung von Weisheitszähnen ist durchaus ein übliches Verfahren. Es hängt ja auch immer davon ab, wie diese Zähne heraus zu bekommen sind. Das kann durchaus sehr unterschiedlich schwierig sein.
Wenn Sie bei der Betäubungsspritze einen "elektrischen Schlag" gespürt haben, spricht das dafür, dass hier der zu betäubende Nerv unmittelbar berührt, reizt, irritiert wurde. Ob dann das Betäubungsmittel aber direkt dort gespritzt wurde, oder ob die Kollegin die Nadel danach ein wenig zurück gezogen hat, kann man jetzt natürlich nicht mehr beurteilen. Eine unzureichende Betäubung spricht dafür, dass das Betäubungsmittel nicht unmittelbar an den Nerv gespritzt wurde.
All das sagt aber überhaupt nichts darüber aus, wie es auf der anderen Seite verlaufen muss/wird. Besprechen Sie das mit dem Zahnarzt/Zahnärztin, schildern sie, wie es beim letzten Mal war und, was Sie nicht erneut wünschen. Das ist ja keine gottgegebene Prozedur, sondern man kann das Vorgehen ja planen.
Alles Gute für die geplante Op und Anästhesie wünsche ich Ihnen

MfG W.Gahbler
----------------------

Hinweis unter Bezug auf §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
1. Der voranstehende Beitrag ist eine allgemeine Stellungnahme, die, ausgehend von Ihrer Anfrage mit größtmöglicher Sorgfalt verfasst wurde.
2. Bitte wenden Sie Sich unabhängig davon persönlich zur Beratung, Untersuchung und Behandlung an eine Ärztin oder einen Arzt Ihres Vertrauens!
_________________
aus der Gemeinschaftspraxis
Dr.W.Gahbler/F.Becker/Dr.K.Sieben/R. Simon
http://www.schmerzkreis.net


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BeitragVerfasst: 05.07.12, 19:03 
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Interessierter

Registriert: 04.09.11, 19:11
Beiträge: 9
Vielen Dank für die Antwort. Das macht mir etwas Mut.


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