Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Beinvenenthrombose und Lungenembolie
Aktuelle Zeit: 21.06.18, 02:47

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 3 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Beinvenenthrombose und Lungenembolie
BeitragVerfasst: 12.10.16, 20:51 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 15.02.05, 11:39
Beiträge: 149
Wohnort: Berlin
Mein Mann liegt seit gestern im Krankenhaus auf der Inneren Station, bekommt täglich zwei Spritzen für die Butverdünnung und zwei mal 1 Tropf für den Flüssigkeitshaushalt.
Er kam über die Notaufnahme, wurde inzwischen untersucht, CT Lungenbereich und Sonografie der Beinvene.
Die Beinschwellung ist bis zum Knie, die gesamte Vene ist betroffen und der Verdacht Lungenembolie hat sich bestätigt.

Morgen wird noch eine Magenspiegelung gemacht. Wenn da alles in Ordnung ist, soll er entlassen werden und ambulant bei einer Venenspezialistin betreut werden. Blutverdünner soll er dann ständig nehmen. Er hatte vor 6 Jahren scho mal eine Thrombose, da war das gesamte Bein bis Oberschenkel betroffen, so schlimm, das die Ärzte nichts machen konnten.

Ich verstehe nicht, dass gar nichts gemacht werden kann. Nur Schonung un hoffen, dass alles gut wird?
Für mich ist doch so ein Zustand wie eine "tickende Zeitbombe", oder befindet er sich in einem hoffnungslosen Zustand?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 15.10.16, 02:18 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 15.02.05, 11:39
Beiträge: 149
Wohnort: Berlin
Gestern wurde mein Mann aus dem Krankenhaus entlassen. Er wurde zuvor von den blutverdünnenden Spritzen auf Tabletten umgestellt. Vor der Entlassung wurde nochmal das Herz mit Ulltraschall kontrolliert. Die dabei anwesenden Ärzte meinten bei dem Befund der Lunge, 3 mm, hätte er sterben können. Zu Gute kam, dass er "ein starkes Herz hat, das
jetzt mächtig arbeitet" Aussage eines Arztes. Die Embolie selbst war wahrscheinlich ca. 10 Tage zuvor, beim Fahrradfahren, als er plötzlich weniger Luft bekam. Dies deutete er aber als fehlende Fitness. Er ging auch weiter zur körperlich schweren Arbeit, bis zu dem Tag, wo das Bein bis zum Knie über Nacht dick wurde.

Jetzt heißt es 4 bis 6 Wochen absolute körperliche Schonung, weil immer noch die Gefahr besteht, dass sich weitere Teilchen lösen können. Dann erfolgt nochmal eine Kontrolluntersuchung der Lunge, ob der Thrombus sich aufgelöst hat.

Der Kompressionsstrumpf und auch die Blutverdünnertabletten werden ihn nun ständig begleiten, da die Thrombose im Bein zum zweiten mal auftrat und entsprechend "beansprucht" wurde, wie der Arzt sagte.

Die Gefahr ist noch nicht vorbei, aber ich hoffe, dass es gut ausgeht.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 15.04.18, 09:45 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 28.10.16, 11:42
Beiträge: 64
Hallo SH,

ich bin kein Arzt und kann dir auch nicht viel raten. Allerdings kann ich dich gut verstehen, dass du besorgt bist. Mein Mann hatte auch eine Lungenembolie.

Seine Lungenembolie ist schon eine Weile her (Ende Februar). Er kam mit dem Notarzt ins Krankenhaus. Er lag insgesamt 12 Tage im Krankenhaus. Dort hieß es, sie können ihn bis 15 Tage im Krankenhaus behalten bei der Diagnose. Allerdings hatte er zusätzlich noch eine beidseitige Lungenentzündung.

Er bekam auch erst blutverdünnende Spritzen und dann wurde er auf Tabletten umgestellt. Auch Kompessionsstrümpe bekam er. Bei den Beinvenen haben sie nichts gefunden. Er hat auch gesagt, er hätte in den Beinen nichts gemerkt (keine Schmerzen, keine Rötung, keine Schwellung).

Im Krankenhaus bekam er noch Physiotherapie (Atemübungen und sie haben Treppensteigen geübt). Also absolute Schonung war es nicht. Aber auch keine übermäßige Anstrengung.

Nach dem KH war er ca. 2 / 2,5 Wochen zu Hause. Da haben wir das mit den Treppensteigen weiter gemacht (40 Stufen runter und mit Pausen wieder rauf).

Im Anschluss hat er eine 3-wöchige Reha bekommen. Und da ist definitiv keine absolute Schonung! 5 km Wandern, Ergometertraining, leichte Kraftübungen und aber auch Entspannungsübungen.

Das Herz hat auch nichts abbekommen. Sein Thrombus in der Lunge war 1 cm Durchmesser. Bei ihm hieß es auch, er hat ein starkes Herz (muss er ja, ist Ausdauersportler). Dazu hieß es: Bei einem untrainierten wäre es vielleicht anders ausgegangen.

Zu uns hieß es: mit Blutverdünnern und den Kompressionsstrümpfen könnte jetzt so viel nicht mehr passieren. Und der Thrombus löst sich nicht von heute auf Morgen auf.

Jetzt bekommt mein Mann wieder besser Luft. Das war aber auch 1 Woche vor der Reha schon so. Vermutlich ist der Thrombus da schon kleiner gewesen.

Wie alt ist dein Mann? Was ist er von Beruf?

Bei meinem Mann haben sie gesagt, er darf nicht lange sitzen, nicht lange stehen. Und z. B. auf dem Bau soll er auch nicht arbeiten. Er gilt jetzt - durch die Tabletten - als Bluter.

Das ist mein Bericht zur Lungenembolie - wie geht es deinem Mann jetzt?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 3 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y

Datenschutzrichtlinie
© Deutsches Medizin Forum 1995-2018. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!